Asbestverdach Dachboden

Hallo,
wo kann man eigentlich bei Asbestverdacht (Dachboden zum Wäschetrocknen) eine Untersuchung einleiten? Wer ist zuständig dafür und vor allem: wer bezahlt es?

Gruß
Jörg

Hallo Jörg!

Was heißt „Asbestverdacht“?
Das mußt Du schon genauer beschreiben. Asbest ist bis zum Verbot von Asbest in jedes Haus eingebaut worden und ist nur gefährlich bei Abriß des Hauses oder Hantieren mit Asbest. Das heißt Brechen, Sägen oder Zerschlagen.
Auf Asbest trifft das Sprichwort zu, dass man schlafende Hunde nicht wecken soll!! Schläft Asbest, ist es vollkommen ungefährlich. Wäre es anders, müßten heute 70% aller Häuser abgebrochen werden.

Gruß Werner

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Hallo Werner,

Das mußt Du schon genauer beschreiben. Asbest ist bis zum
Verbot von Asbest in jedes Haus eingebaut worden und ist nur
gefährlich bei Abriß des Hauses oder Hantieren mit Asbest. Das
heißt Brechen, Sägen oder Zerschlagen.

Kann Dir nur teilweise recht geben. Asbestfaser werden in hoher Konzentration freigesetzt, wenn man Deine handwerklichen Maßnahmen durchführt. Unbestritten ist auch, dass Asbest auch ohne Einwirkungen freigesetzt wird und auf Dauer gesundheitsschädlich ist. Daher müssen z.B. Dachböden, Schulen, Sporthallen oder Heizungen auf jeden Fall saniert werden, wenn Dritte gefährdet sind. Wenn ein Eigentümer mit dem Risiko alleine lebt, kann ihn niemand zwingen, etwas zu ändern.

Auf Asbest trifft das Sprichwort zu, dass man schlafende Hunde
nicht wecken soll!! Schläft Asbest, ist es vollkommen
ungefährlich. Wäre es anders, müßten heute 70% aller Häuser
abgebrochen werden.

Gruß Günter

Hallo Werner,

Das mußt Du schon genauer beschreiben. Asbest ist bis zum
Verbot von Asbest in jedes Haus eingebaut worden und ist nur
gefährlich bei Abriß des Hauses oder Hantieren mit Asbest. Das
heißt Brechen, Sägen oder Zerschlagen.

Kann Dir nur teilweise recht geben. Asbestfaser werden in
hoher Konzentration freigesetzt, wenn man Deine handwerklichen
Maßnahmen durchführt. Hallo !

Was habe ich denn anderes geschrieben???

Du mußt mir auch nicht zustimmen!

Niemand wird gezwungen, sein Haus abzureißen oder zu sanieren, wenn dort Asbest verbaut wurde. Und das ist den meisten Häusern der Fall, die vor dem Asbestverbot gebaut wurden.
Heute haben noch sehr viele öffentliche Gebäude Asbestdächer und mit Pseudoschiefer verkleidete Außenwände. Ich habe mehrere Jahrzehnte in mit Asbest verkleideten Maschinenräumen gearbeitet. Es war bekannt, daß selbst die Zuluftkanäle (Atemluft) mit Asbest verkleidet waren. Diese wurden regelmäßig auf Asbestsporen geprüft und für ungefährlich befunden. Erst bei Verschrottung der Anlage wurden besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Man sollte den festen Einbau von Asbest nicht verwechseln mit Herstellung und Verarbeitung. Man sollte nicht gleich in Panik geraten! Selbst den DDR Lampenpalast, der jetzt wie das Gift gemieden wird, haben Hunderttausende besucht, ohne bleibende Schäden.

Gruß Werner

Hallo Jörg,

Asbestverdacht in deinem eigenen Haus, heisst, das du selbst zuständig bist.

Ob es in eurer gemeinde eine Möglichkeit gibt Proben untersuchen zu lassen, solltest du bei der Baubehörde oder dem Umweltamt erfragen.

Grundsätzlich zum Thema Asbest:

Fest gebundener Asbest ist ungefährlich solange er nicht Witterung und mechanischen Belastungen ausgesetzt ist.

Asbest wurde bis etwa anfang der achziger oder Ende der siebziger in vielen Baustoffen eingesetzt.

Eternitplatten, Wellbetondachplatten, Teerpappe, Rohrisolierungen, Wand und Deckenverkleidungen, Bodenfliesen (harte PVC Fliesen), Dichtungen für Ventillationsschächte, Dichtungen für Heizungsrohre und Wasserleitungen, als Wärme- und Brandschutz in Türen, Öfen,Dächern, usw. usw.

Gefährlichster Vertreter ist der Spritzasbest, Krokidolith (Blauasbest) er wurde in Fabrikhallen und teilweise auch Privathäusern verwendet um Brandschutz unter der Decke zu gewährleisten.

Blauasbest ist sehr bröselig und Teile können mit dem leisesten Luftzug in die Schwebe gebracht werden.

Falls du so was unterm Dach hast, eine fluffige weisslich blaugraue Masse, die wie ein loser Putz aussieht, dann zieh einen Fachmann heran, das ist wirklich gesundheitsschädlich, unter Umständen.

Für die Entsorgung von Asbest gilt als Hauptregel:

immer gut nass machen, damit keine Staubteilchen in die Atemluft gelangen.

Asbesthaltige Abfälle gehören angefeuchtet in zwei luftdichte Müllsäcke, die luftdicht verschlossen sind und mit einem Asbestwarnaufkleber versehen auf den Sondermüll.

Schreib mir mal ne mail, worum es genauer geht, dann kann ich dir vielleicht noch ein paar Ratschläge geben.

Gruss

Mike