Hallo lieber Nemo,
also wir sind ein klein wenig, sagen wir mal, verzärtelt, kann dit sein *grins*? Seit 1986 lebe ich mit kurzen Unterbrechungen ausschließlich mit Kohleöfen. Willkommen im Club.
Ich dachte immer, ich wär die einzige. Mein Gefährte stammt auch aus NRW und der behauptet, seine Oma hätte kurz nachm Krieg noch nen Ofen gehabt, das hätte ihm die Mama an langen Winterabenden erzählt. Er selber wüßte niemanden außer mir, der noch so vorsintflutlich alttestamentarisch heizen dürfte. Dit nur am Rande.
Das Stauben und die generelle Sauerei gehört leiderleider dazu. Allerdings habe ich noch nie tagelang warten müssen, bis die Asche kalt wird. Schon am nächsten Abend bestenfalls lauwarm und ohne viel Federlesens in den Abfall.
Aber vielleicht hilfts dir weiter, wenn du dir mal Gedanken um die Qualität deiner Briketts Gedanken machen würdest. Denn ich gehe nicht davon aus, dass in NRW großartig andere Öfen aufgestellt wurden als in Berlin/Neukölln.
Mein Ascheauffangdingens ist auch nicht sonderlich voluminös, trotzdem leere ich das so approx. alle 3 oder 4 Tage höchstens, je nach Befüllung. Schon mit den guten Lausitz-Briketts, denn ein Mal hatte ich die Nachbestellung verbaselt.
Um dem Kältetod zu entgehen, war ich gezwungen, zur Tanke zu latschen. Dort verkaufte man mir irgend ein osteuropäisches Billigprodukt. Gräßlich. Die reinste Blumenerde heiztechnisch gesehen. Und das selbe Problem wie du. Tonnenweise Asche. Allerdings wenigstens schnell zu entsorgen, da aufgrund der lächerlichen Heizkraft nach ein paar Stunden der ganze Klumpatsch vollkommen erkaltet war, wie der Ofen übrigens.
Also red halt mal mit deinem Dealer.
Kannst du den Ofen übrigens mit Holz befüllen? Weil, dann hält sich das etwas in Grenzen mit der Sauerei. Die Wärme hält sich dann bloß nicht so lange logischerweise. Öfter mal nachlegen wäre dann angesagt.
Hoffe, dir ein wenig weitergeholfen zu haben.
Gruß
Annie