Moinmoin,
bin wieder zuhause, also:
Sambal Satay (Erdnußsoße für Satay (Sate), Rezept indonesisch, ich habs aus Amsterdam)
20 getrocknete Chilies, eingeweicht, Samen entfernt
1 Zitronengras
2 Zehen Knoblauch
3 EL Zucker
Stückchen Galgantwurzel
1 EL Koriander (Körner)
1 TL Kreuzkümmel (mit normalem Kümmel schmeckt es anders, aber auch super)
3 TL Tamarindenmark
1/2 Liter Wasser
250 g geröstete Erdnüsse, grob gemahlen
1/2 TL Salz (entfällt, wenn man gesalzene Nüsse genommen hat)
Vom Zitonengras den unteren Teil in dünne Scheiben schneiden, Knoblauch grob zerschneiden, vom Galgant 3 dünne Scheiben abschneiden, Koriander ohne Öl in einer Pfanne etwas anrösten. Tamarindenmark in 1/2 Liter heißem Wasser einweichen, dann mit den Fingern durchkneten bzw. auflösen und die Kerne entfernen.
Gewürze in einem Mörser gleichmäßig zerreiben. Dann in 3 EL Öl in einer Pfanne braten, damit sich die Aromen entfalten. Wenn es schön duftet, Erdnüsse, Tamarindenwasser und die 3 EL Zucker zugeben. Evtl. Salz. Gut durchrühren und aufkochen. Langsam kochen, bis das Ganze dicklich wird und das Öl sich an der Oberfläche absetzt.
Dann zu Satay (Sate) servieren.
Dal:
Dal sind eigentlich alle Arten von Hülsenfrüchten (Moong Dal=gelbe Mungobohnen, Chana Dal=Kichererbsen, masoor Dal=rote Linsen etc.).
Dal im indischen Restaurant als Beilage sind meist aber Linsen, und da meist die kleineren, roten.
Das Rezept kommt angeblich aus uttar Pradesh, ich habs von der Frau eines indischen Freundes, wie meine meisten, indischen Rezepte.
250 g Masoor Dal (leine, rote Linsen)
1 TL Tamarindenmark, aufgelöst wie im obigem Rezept beschrieben, in 3 EL Wasser
einige Knoblauchzehen, Menge nach Geschmack. 5 sind eine gute Mitte
200 g Hokkaidokürbis, in kleinen Würfeln (die Inder nehmen einen anderen, aber den gibts hier irgendwie nicht)
2 gehackte Tomaten, ich nehme welche aus der Dose, da aromatischer
1 gehackte Zwiebel (nicht zu klein)
2 cm Ingwer, geschält und gehackt
gehackte, grüne Chili (ein bis drei Schoten)
1 TL Korianderpulver
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2-1 TL Chilipulver rot
Salz, Öl, Limettensaft
Linsen gründlich waschen, dann einweichen (geht schnell, halbe Stunde reicht). Knoblauchzehen hacken, Menge in zwei Portionen teilen.
knapp zwei Liter Wasser zum kochen bringen. Linsen zugeben und aufkochen, Kürbis, Zwiebeln, Tomaten, eine Hälfte des Knoblauchs, Ingwer, Chillies, Koriander, Kreuzkümmel zugeben, alles im offenen Topf bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten kochen.
Salz zugeben, nach Geschmack Tamarindensaft und Limettensaft (kann man auch weglassen). Topf vom Herd nehmen und kräftig mit einem Schneebesen rühren. Ein wenig Butterschmalz in einer kleinen Pfanne erhitzen, den restlichen Knoblauch darin braten, bis er duftet, dann unterrühren. Das Gericht sollte die Konsistenz eines dicklichen Breis haben.
Mahlzeit,
Marcus