Mitte Dezember geht’s bei mir los, 6 bis 12 Monate Asien. Geplant habe ich nichts, ich möchte mich einfach treiben lassen. Meine Bitte an euch, habt Ihr Tipps für mich? Mögt ihr mir eure persönlichen Highlights zu den untenstehenden Destination verraten, gibt es ggf. für jedes Land so eine Art Top 10, die man gesehen haben “muss“? Los geht es in Thailand, dann kommen
Burma
Vietnam
Philippinen
Malaysia
Laos
Kambodscha
Hongkong
Indonesien
Macao
China
und abschließend
Tibet
Die Reihenfolge steht natürlich noch nicht fest, vielleicht habt ihr auch da ein paar Tipps?
Top 10, die man gesehen haben “muss“? Los geht es in Thailand,
dann kommen
Burma
Vietnam
Philippinen
Malaysia
Laos
Kambodscha
Hongkong
Indonesien
Macao
China
und abschließend
Tibet
Bis auf Philippinen und China (Hong Kong, Tibet) sind dies alles Laender in denen hundertausende Backpacker unterwegs sind. Kauf dir den Lonely Planet „South East Asia on a Shoestring“ und lies dir den mal durch. Da steht alles drin was du wissen musst.
Danach gehe auf fernwehforum.de und stell dort geziehlt Fragen zu bgestimmten Zielen. Nicht einfach „hey, wer kann mir was in Malysia empfehlen?“ sondern, „welche Insel der Perhentians ist empfehlenswerter?“.
Auf eine derartig allgemein gestellte Frage wie du sie hier gestellt hast wirst du keine Antwort erhalten.
hoert sich sehr gut an! Nur mal eben ganz kurz vorab zu Tibet. Du buchst da nicht einfach einen Flug nach Lhasa im Internet und ab geht’s…
"Reisen nach Tibet sind seit 25. Juni 2008 unter folgenden Bedingungen wieder möglich:
* Alle Ausländer benötigen eine Spezialgenehmigung, um Tibet (TAR) besuchen zu können. Sie ist in Peking beim Tibetischen Reisebüro, 118 Beisihuan Douglu in der 1. Etage des Tibet Gebäudes, Tel.: 010-6498-0373, zu beantragen.
* Ohne diese Genehmigung können weder Flug- noch Bahntickets nach Lhasa erworben werden.
* Es sind nur von Reisebüros organisierte Gruppenreisen (2 bis 4 Personen), die alle gleicher Nationalität sein müssen, möglich.
* Die Reisegenehmigung muss mindestens 10 Tage vor Reisebeginn beantragt und Hotels vorher gebucht werden.
* Die Reiseplanung muss vor Reisebeginn feststehen. Voraussetzung ist, dass ständig ein Reiseleiter die Tour begleitet. Unbegleitete Abstecher oder Ausflüge sind nicht zulässig."
ich war zwar erst einmal so richtig in Asien (Türkei, Jordanien und Israel zähle ich mal nicht), aber wenn Du schon in Indonesien bist, solltest Du den Nationalpark Komodo besuchen.
Es ist schon ein Nervenkitzel wenn man die geführte Wanderung macht und man es im Unterholz rascheln hört. Wir haben ca. 20 Warane gesehen, die Mädels 2m, die Jungs 3m lang. Wenn sie nicht den Kopf heben kann man sich ihnen bis auf 2 Meter nähern.
Unser Guide war 16 Jahre und wog ca. halb so viel wie ich. „Bewaffnet“ war er mit einem Stöckchen. Da fühlt man sich doch sicher
Es war einfach klasse.
Wenn das Essen in Asien (für meinen Gaumen!) nicht so schlecht wäre, würde ich viel öfter dorthin reisen.
Malaysia
hallo,
inwieweit das alles ein „muss“ ist lässt sich schwer sagen, ich war 2002 in malaysia und habe nichts bereut von dem was wir gemacht haben - auch wenn wir nicht alles geschafft haben.
ost-malaysia (borneo)
1.
besteigung des Mount Kinabalu.
von Kota Kinabalu aus in den Kinabalu Park.
der mount kinabalu ist mit ca 4100m der höchste berg südostasiens (wird gesagt?) und eine besteigung unbedingt wert. der schwierigkeitsgrad liegt beinahe bei null, an zwei stellen etwas kraxeln, ansonsten liegts eher an der kondition, da es eben ständig steil nach oben geht.
weitere infos wegen buchung der übernachtung im zwischenlager, sind anzuraten, dann am besten sich einer gruppe anschliessen um sich einen führer zu teilen.
(erster tag, besteigung bis zum zwischenlager, dann nachts um drei der rest - bei sonnenaufgang auf dem gipfel sein und das dach der welt spüren . . . anschliessend wieder runter).
achtung, da oben ist es nachts recht kalt!!!
2.
anschliessend die „poring hot springs“ (östlich des kinabalu) besuchen und mindestens zwei tage die geplagten beine und knie in den heissen schwefelquellen entspannen.
3.
von miri aus (südlich brunei) in den gunung mulu nationalpark. zwar gehen flieger von miri nach mulu, aber die einreise mit dem boot ist auf jedenfall vorzuziehen. (inwieweit ein führer wieder erforderlich ist weiss ich jetzt nicht mehr, wir hatten einen).
der nationalpark ist tiefer dschungel, inklusive einiger interessanter höhlensysteme und der grössten fledermauspopulation der welt (!) also eine mehrere fussballfelder grosse höhle, deren boden wie eine mondlandschaft anmutet - alles nur durch fledermausscheisse
jeden abend gegen sechs uhr fliegen millionen von fledermäusen aus ihrer behausung - eingerichtete beobachtungsplätze sind vorhanden.
west malaysia
kuala lumpur muss man gesehen haben - in der fress-kette „daily france“ finden sich die besten croissants ausserhalb frankreichs die ich je geniessen durfte - die twin-towers als mittlerweile dritt-höchsten gebäude der welt geben einen weiten ausblick - und an den chinesischen märkten muss man schwer überlegen wie viele „originale“ xp’s man für 2,50 euro haben muss . . .
cameron highlands (westlich des taman negara nationalparks den ich verpasst habe, der aber denke ich auch ein muss ist)
teeplantagen in höher gelegener region.
hügelige landschaft in so sattem grün sieht man wohl nirgends anders als in teeplantagen . . .
melaka
alte handelsstadt südlich von KL.
ein bischen architektur aus der kolonialzeit und der grösste chinesische friedhof ausserhalb chinas!
so, das wars mal von meiner seite - schöne strände finden sich im norden west-malaysias, aber sicher ebenso gut in thailand.
das ist ja ein ambitioniertes Programm. Ich vermute mal, dass Du wirst abspecken müssen (nicht persönlich, sondern am Reiseverlauf )
Wenn Du die Ziele alle in einem Jahr besuchen möchtest, dann hetzt Du nur von einem Ort zum nächsten und hast nix davon.
das ist ja ein ambitioniertes Programm. Ich vermute mal, dass
Du wirst abspecken müssen
richtig. planung sollte ganz grob sein, und vor allem flexibel.
wenige fixpunkte, den rest vor ort entscheiden.
alles andere funktioniert aufgrund der gegebenheiten auch kaum.
die schönsten sehenswürdigkeiten ergeben sich sowieso erst, wenn man an der garküche seiner wahl sich der kontemplation widmen kann, ohne zum nächsten tempel/wasserfall/hilltribedorf zu hetzen.
das macht auch schwielen am arsch.