mich würde mal interessieren, warum es so schwer ist, eine Asphaltstraße (z.B. in einem Wohngebiet) nach einer Tiefbaumaßnahme glatt zu schließen. Stattdessen wird stets grob geflickt und nach Jahrzehnten alles komplett erneuert, und während dieser Jahrzehnte hat man einen schlechten Fahrkomfort.
Warum sieht man nie ein Fahrzeug, das einen krumm und bucklig gewordenen Asphaltbelag glattbügelt? Das kann doch nicht so schwer sein! Erst die Arbeitsfläche bis zum Erweichen aufheizen, dann hier ein bißchen was abtragen, da ein bißchen was draufschütten, je nachdem, dann glattwischen und der Laser paßt drauf auf.
Leider verstehe ich Ihre Frage nicht ganzich gehe davon aus dass sie meinen in Ihrer Straße sogenannte Kopflöcher sind.Hier hat ein Bauunternehmer den Auftrag kleine Schäden wie Wasser oder Stromleitungen repariert und dieses Loch wieder geschlossen.
Stadtwerke zahlen nur nach Aufwand das bedeutet das hier keine Fahrbahnsanierungen durchgeführt werden können nur weil eine Wasserleitung ein leck hat.
Wenn wir über Fahrbahn Sanierungen reden reden wir nicht über den sogenannten Hand ein Baum sondern den Einbau durch einen sogenannten fertiger der diese Arbeiten durchführt hierbei wird die Fahrbahn auch glatt
Weil die obere Schicht, die Verschleißdecke sowieso nur eine gegrenzte Haltbarkeit hat. Sie muss regelmäßig ausgefräst und erneuert werden. Selbst der Unterbau hält nicht ewig,auch er muss nach Jahrzehnten ersetzt werden.
Deshalb "flickt " man die Decke, wenn Tiefbaumaßnahmen nötig werden. Aber wenn das größere Stellen sind ( ab 1 m² Fläche) dann ist das auch bereits eine kleine Erneuerung nach gleichem Verfahren.
Einschneiden mit Trennsäge, Ausheben der Feinschicht (3-5 cm),Säubern(Aussaugen mit Kehrmaschine), Haftbitumen an den Rändern auftragen, dann Heißasphalt einbringen, verteilen und walzen.
Das ist mit Altfahrbahn auf einer Höhe. Man sollte nur wenig spüren beim Überfahren.
Noch kleinere Löcher werden mit Kaltbitumen ausgestopft und festgestampft oder auch ausgepflastert. Das ist nicht dauerhaft. Hier ist die baldige Erneuerung der Decke absehbar.
Für kleine Dellen und Spurrillen wird aber nur etwas Bitumen aufgespritzt und mit Splitt abgestreut und evtl. eingewalzt. Auch das ist eine Art Notmaßnahme, sie schiebt die Reparatur der Decke noch etwas hinaus.
Was Du Dir ausgedacht hast, ist m.E. technisch nicht machbar und m.E. auch nicht sinnvoll, weil es den Ersatz der Verschleißdecke nicht ersetzt.
Straßenbau und die versch. Beläge sind trotz des einfach aussehenden Verfahrens der Einbringung etwas ganz kompliziertes !
mit Verlaub ist es einfacher und billiger, die Löcher dilletantisch mit Kaltasphalt zuzusch**** als vernünftig instandzusetzen. In der Straße, in der ich wohne, wurde jahrzehntelang geflickt und gefuscht. Morgens wurde Bitumen aufgegraten, mit der Schüppe festgetreten und nix wie weg. Zwei Stunden später kam die Kehrmaschine … Du kannst es Dir denken.
Für einen Neubau vor 30 Jahren wurde die Straße wie Du es beschreibst, aufgerissen, Leitungen rein, zugemacht und mit einer großen Walze festgewalzt. das hat bis vor 2 Jahren gehalten im Gegensatz zu dem o.g. Flickwerk.
Freundlicherweise hat die Stadt vor zwei Jahren alles rausgerissen, jetzt wurde gepflastert, verkehrsberuhigte Zone mit Stellplätzen etc. und jeder Anwohner muss +/- 6000 Euro abdrücken !!
Denk dran das Flickwerk regelmässig zu fotografieren
mich würde mal interessieren, warum es so schwer ist, eine
Asphaltstraße (z.B. in einem Wohngebiet) nach einer
Tiefbaumaßnahme glatt zu schließen. Stattdessen wird stets
grob geflickt und nach Jahrzehnten alles komplett erneuert,
und während dieser Jahrzehnte hat man einen schlechten
Fahrkomfort.
Das Problem liegt eben nicht an er Oberfläche!
Der Unterbau senkt sich immer etwas mit den Jahren. Ist alles gut gemacht worden und die Belastung gleichmässig, dann senkt sich das Ganze einigermassen gleichmässig.
Ein Loch, kann aber nie wieder genau gleich verdichtet werden, wie der Untergrund vorher war, also senkt sich diese Stelle dann anders, als der Rest der Fahrbahn.
Hinzu kommt noch, dass bei einem Wasserleitungsbruch, ein grosser Teil des Untergrundes verändert wird, nicht nur die Stelle welche ausgehoben wird.
Idealerweise müsste man, nach einem Rohrbruch ein ganzes Stück Fahrbahn komplett neu machen, dann hat man aber immer noch das Problem von unterschiedlichen Senkungen an der Stossstellen zur alten Fahrbahn.
Also egal wie mans macht, irgendwo hat man ein Problem zwischen alt du neu.