Darüber läßt sich wahrlich ausführlich philosophieren…
Wenn ich das richtig sehe, geht es hier nicht um die Stellenbeschreibung an sich, sondern mehr um das Prestige und die Aussenwirkung des Titels (z.B. auf der Visitenkarte).
Dies bitte nicht negativ verstehen. Jeder möchte gern, dass seine Leistung und Fähigkeiten auch von Aussenstehenden wahrgenommen und gewürdigt werden. Geht mir ja genau so.
Die Bezeichnung Assitent der Geschäftsleitung wäre für deine Tätigkeit genauso richtig wie falsch. Im deutschen gibt es da leider nicht so viele nette Jobbezeichnugnen wie im amerikanischen.
Jede andere deutsche Stellenbezeichnung wäre wahrscheinlich gleich gut oder schlecht für deine Position geeignet. Je nachdem, wie gut du mit deinem Chef kannst, würde ich um eine Aufwertung bitten. Vielleicht etwas wie stellvertretender Leiter der Niederlassung, Leiter kaufm. Abwicklung oder etwas ähnliches.
Manche Chefs erkennen, das ein beserer Titel den Mitarbeiter aufwertet, ohne das den Chef dies etwas kostet. Andere Chefs (Patriarchen) legen Wert darauf, das alle erkennbar vor ihm kuschen. Das kommt nun ganz auf deine individuelle Arbeitsituation an. Enfach mal vorsichtig nachfragen.
Du mmusst dir aber klar darüber sein, das ein solcher Titel nur die Leute beeindruckt, die dich und deine Firma nicht kennen oder die sich sowieso von Titeln beeindrucken lassen.
Erfahrene Kunden wissen, an wen sie sich mit welcher Anfrage zu wenden haben. Genauso wissen erfahrene Verkäufer, an wen sie sich direkt am besten wenden. Diesen Leuten ist der Titel völlig egal, weil sie sich eben auskennen.
Der Wert eines besseren Titels ist also eher gering und dient eigentlich mehr zum streicheln des eigenen Egos - was ja auch nicht schlecht ist. 