Hallo,
mir geht es nicht gut und ich klage in letzter Zeit über Luftnot. Lunge und Luftwerte sind absolut in Ordnung. Die Ärtzte konnten bisher nichts konkretes feststellen. Unten ein Auszug von den letzten Blutwerten:
Y-GT: 97 (Norm
Hallo,
mir geht es nicht gut und ich klage in letzter Zeit über Luftnot. Lunge und Luftwerte sind absolut in Ordnung. Die Ärtzte konnten bisher nichts konkretes feststellen. Unten ein Auszug von den letzten Blutwerten:
Y-GT: 97 (Norm
Nun ich würde zusammen mit deinem Arzt ein Sportprogramm ausarbeiten bei dem du gaaanz langsam in kleinen Schritten deine Ausdauer stärken kannst (ich gehe davon aus das du im moment kein Sport machst?).
Hallo Lisa,
danke für deine Antwort.
Nun ich würde zusammen mit deinem Arzt ein Sportprogramm
ausarbeiten bei dem du gaaanz langsam in kleinen Schritten
deine Ausdauer stärken kannst (ich gehe davon aus das du im
moment kein Sport machst?).
Hallo erwinus,
warum bist du der Meinung, du könntest keinen Sport machen? Wenn es dafür keinen anderen Grund gibt als deine Abgeschlagenheit und Atemnot, dann kann es ja eigentlich nur darum gehen, dass du den ersten Schritt scheust, dass du keinen Mut hast, es zu probieren.
Du musst natürlich klein anfangen und nur langsam steigern. Spaziergänge sind ja schon mal gut. Du könntest dir auch bei der Krankenkasse einen Kurs raussuchen, die meisten bieten ja so etwas an - Rückengymnastik oder Schwimmen oder so etwas. Mit Anmeldung zu einem Kurs fällt es leichter den „inneren Schweinehund“ zu überwinden, und da triffst du dann auch nicht auf lauter „Sportskanonen“ die dich nur entmutigen.
Zum Zuckertest: Der Nüchternwert war ja okay, die Werte unter Belastung ein bisschen hoch. Wenn es dich beunruhigt, lass doch mal den HbA1-C Wert messen. Der sagt etwas darüber aus, wie hoch dein durchschnittlicher Blutzucker in den letzten Monaten war.
Liebe Grüße
Heike
Hallo Heike,
danke für deine Antwort und Hinweise.
Das Problem besteht darin, dass ich zum Sport-Machen leider keine Zeit habe - keine Ausrede
((. Ich arbeite sehr oft 6 Tage die Woche, und nur auf dem Weg zur Arbeitsstelle habe ich die Gelegenheit teilweise zu laufen. Ich bin dann saumüde, wenn ich zuhaus bin und nachdem ich etwas gegessen habe, kann ich nichts mehr unternehmen.
In meiner Freizeit - echte Mangelware - kümmere ich mich um meine Kinder - Laufen, Fahrrad fahren etc. Darüber hinaus habe ich wirklich keine Lust, meine wertvolle Zeit in Sport zu inverstieren - nicht klug von mir aber…
Schließlich möchte ich erwähnen, dass ich bis 1996 regelmäßig Sport gemacht habe und im übertriebenen Sinne ein „Sportkanone“ war. Im Jahr 1996 hatte eine schlimme Krankheit, so dass ich zweimal am Bauch operiert werden mußte.
Danke für deinen Tipp bezüglich des HbA1-C Wertes. Ich werde es meiner Ärztin weitersagen, und sie wird sich bestimmt aufregen, zumal sie sagte, dass es gar keinen Grund zur Beunruhigung gäbe 
Danke und Grüße
erwinus
Hallo erwinus,
)
Das mit dem „keine Zeit für Sport“ klingt so, als hätte ich das selbst geschrieben. Den ganzen Tag arbeiten, abends todmüde, keine Energie mehr, (mein Sohn braucht mich glücklicherweise nicht mehr so intensiv), Haushalt will auch gemacht werden - dafür muss das Wochenende herhalten, wenigstens zur Arbeit zu Fuß (15 Minuten hin und zurück) - wirklich keine Ausrede, wirklich keine Zeit für Sport.
Und trotzdem weiß ich tief in mir, dass es eine Ausrede ist - denn z.B. während ich hier am PC sitze, könnte ich etwas Bewegungsintensiveres machen…
Nichts für ungut - es ist schwer…
Gruß
Heike
Wir kommen wohl nicht drum rum: Wir haben hier einen miserabel eingestellten (oder gar nicht eingestellten) Bluthochdruck und eine diabetische Stoffwechsellage.
Der Vorschlag, das HbA1c zu überprüfen, führt schon einmal weiter.
Ursache der Beschwerden: Zunächst einmal der Blutdruck. Der muß dringend eingestellt werden.
Daß man in der Echokardiographie (noch nichts) sieht, würde ich auch so erwarten.
Die erhöhten Leberwerte kann man auf den Diabetes zurückführen, damit ist dann auch die Fettleber erklärt.
Interessant wäre das gesamte Blutbild, welches du uns leider verschwiegen hast.
Und dann: Diese erhöhten Leberwerte können durch eine genuine Lebererkrankung (z.B. Hepatitis) verursacht sein, aber auch durch einen malignen Tumor (nicht aufregen, da bist du eigentlich noch zu jung dafür).
Aber harmlos finde ich das alles nicht: Du hast 2 fette Risikofaktoren für einen frühen Herzinfarkt. Darüber hinaus finden sich in deinen Daten mehr Fragen als Antworten. Aber mit Umstellung der Lebensweise ist hier erst einmal gar nichts gewonnen, in den übermittelten Daten sehe ich noch keine hinreichende Diagnostik.
Hallo zusammen (Heike und Dr. Mey),
und danke für eure Beiträge.
Heike, das, was du sagst wegen „Ausrede", stimmt ja teilweise; aber Dr. Mey sprach mir vom Herzen: Ich zitiere: „Aber harmlos finde ich das alles nicht: Du hast 2 fette Risikofaktoren für einen frühen Herzinfarkt. Darüber hinaus finden sich in deinen Daten mehr Fragen als Antworten. Aber mit Umstellung der Lebensweise ist hier erst einmal gar nichts gewonnen, in den übermittelten Daten sehe ich noch keine hinreichende Diagnostik". Ich bin also genau der selben Meinung.
Es sind im Prinzip zwei gegensätzliche Meinungen:
Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich den Ärzten keine gute Note zuschreiben. Dass ich z.B. Fettleber habe und Reflux hatte, war ein Verdienst meiner Bemühungen. Ich musste wochenlang unnötig Antibiotika einnehmen, bis sich herausgestellt hat, dass meine Hinweise doch stimmten, obwohl die Ärzte diese anfänglich ganz ignorierten.
Für Dr. May ergänze ich die Blutwerte und hoffe, dass es weiterhilft, um irgend etwas festzustellen:
Y-GT: 97 (Norm