Hallo zusammen!
Vor einem Jahr fing eine ganze Reihe von grauenhaften Ereignissen bei mir an.
Ich hatte Stress im Studium, Probleme mit meinem damaligen Freund, in der Familie, zwei Freunde sind gestorben und ich nahm eine Anti-Baby-Pille, die in den Medien als gefährlich, wegen erhöhtem Thrombose-Risiko diskutiert wurde.
Ich habe Panickattacken und Angstzustände bekommen, die sich hauptsächlich (aber nicht ausschließlich) durch Atemnot zeigten.
Nach recherchieren im Internet, habe ich eine Therapie gegen meine Angst angefangen. Das ist mitllwerweile ein halbes Jahr her und es geht mir schon viel besser. Angst habe ich eigentlich nicht mehr und auch mein Alltag funktioniert ganz gut. ICh mache mein Studium (zwar etwas langsamer, aber noch immer mit guten Noten), habe einen neuen Freund, treffe mich mit Freuden und mache einen Nebenjob.
Angst habe ich eigentlich überhaupt nicht mehr, aber ich kann noch immer nicht „normal“ atmen. Ich meine so ein Atmen wie früher, als ich noch nie eine Panickattacke gehabt habe. So ganz unbeschwert.
Jetzt atme ich sehr flach, auch wenn ich mich davon ablenke wird es nicht besser. Manchmal habe ich oberflächliche Schmerzen im oberen Brustbereich oder am oberen Bauchbereich…fühlt sich an wie ein Verkrampfen.
Als meine Panickattacken angefangen haben, habe ich einige Ärzte abgeklappert: Der Lungenarzt meinte, meine Lunge ist in einem Topzustand ich sollte nur aufhören zu rauchen. Ansonsten hab ich einen kleinen Zwerchfellbruch, aber angeblich würde sich das nicht bemerkbar machen können.
Kann es vielleicht sein, dass ich es verlernt habe richtig zu atmen durch die monatelange Angst? Hat oder Hatte jemand ein ähnliches Problem von euch?
Liebe Grüße, cassiopapaya
Hallo,
das kommt mir irgendwie bekannt vor. Bei mir war es ähnlich. Ich kann dir vll. noch Ansätze nennen, die du probieren kannst:
- Es gibt Physiotherapeuten, die sich auf Atemtherapie spezialisiert haben. Die können dir Übungen zeigen. Bei mir hat die Atemtherapeutin vor allem dauerhafte Verspannungen ausfindig gemacht, die sie lockern konnte, was für immense Verbesserung gesorgt hat und wieder für eine tiefere Atmung.
- Hast du möglicherweise Allergien? Ich bin bei einer Osteopatin, die meinte die Verspannungen im Brustkorb kämen vom Darm. Ich habe festgestellt, dass meine Symptome bei dem Verzicht auf Milch (bei vielen auch unbewusst ein starkes Allergen) geringer waren und ich wirklich merkte wie die Atmung schwerer wurde nach einem Latte Macciato. Mein Arzt hat das abgetan, weil Cortison nicht geholfen hat. Damit war Allergie für ihn ausgeschlossen. Dies ist nur leider ein sehr umfangreiches Thema, dass mehr von Alternativärzten angegangen wird. Wenn dir aber Allergien bekannt sein sollten, dann auf jeden Fall eine Idee.
Weg ist es bei mir noch nicht. Ich habe das Problem jetzt ein gutes halbes Jahr. Auslöser war Stress durch Arbeitgeberwechsel etc. Ich hatte das vor 2 Jahren schon mal, da ging es nach 2 Monaten von alleine weg. Tja, diesmal bin ihc im moment auch eher am Verzweifeln.
Viele Grüße,
Florian
Hallo,
das kenne ich so auch. Vor allem bei körperlicher Anstrengung. Ich denke, dass es Verkrampfungen sind. Mir hat Kundalini-Yoga super geholfen. Dort lernt man tief in den Bauch zu atmen und durch Mantren singen/summen auch einen langen tiefen Atem zu bekommen. Kann ich nur empfehlen.
Gruß
mona
Hallo!!!
Ich habe sowas noch nicht gehört und hatte es bis jetzt selbst auch nicht.
Vielleicht hast du doch immernoch die Angst in dir das es mit einmal wieder alles von vorne anfängt oder schlimmer wird. Das sich deswegen dein Körper (und du) im Unterbewusstsein versucht sich zu beruhigen.
Denn die Angst ist leider so schnell nicht weg.
Ich selbst habe drei Jahre und einen Klinikaufenthalt gebraucht um zu lernen damit umzugehen.
Ich denke mal das sich das geben wird solange du immer regelmäßig zu deinen Therapeuten gehst und alles aufarbeitest. Ich würde das beim nächsten Besuch auch zur Sprache bringen. Vielleicht kann er/sie dir weiter helfen.
Aber ich finde es schonmal gut das du dich trotz deiner Angst und Panikattacken nicht abkapselst (oder abgekapselt hast) und die öffentlichkeit meidest so wie es bei mir war, denn dadurch wird das alles noch schlimmer.
Ich wünsche Dir alles Gute!!!
Wenn du was genaueres weißt würde ich mich freuen von dir zu hören. 
Glg Sarah
Vor einem Jahr fing eine ganze Reihe von grauenhaften
Ereignissen bei mir an.
Ich hatte Stress im Studium, Probleme mit meinem damaligen
Freund, in der Familie, zwei Freunde sind gestorben und ich
nahm eine Anti-Baby-Pille, die in den Medien als gefährlich,
wegen erhöhtem Thrombose-Risiko diskutiert wurde.
Ich habe Panickattacken und Angstzustände bekommen, die sich
hauptsächlich (aber nicht ausschließlich) durch Atemnot
zeigten.
Nach recherchieren im Internet, habe ich eine Therapie gegen
meine Angst angefangen. Das ist mitllwerweile ein halbes Jahr
her und es geht mir schon viel besser. Angst habe ich
eigentlich nicht mehr und auch mein Alltag funktioniert ganz
gut. ICh mache mein Studium (zwar etwas langsamer, aber noch
immer mit guten Noten), habe einen neuen Freund, treffe mich
mit Freuden und mache einen Nebenjob.
Angst habe ich eigentlich überhaupt nicht mehr, aber ich kann
noch immer nicht „normal“ atmen. Ich meine so ein Atmen wie
früher, als ich noch nie eine Panickattacke gehabt habe. So
ganz unbeschwert.
Jetzt atme ich sehr flach, auch wenn ich mich davon ablenke
wird es nicht besser. Manchmal habe ich oberflächliche
Schmerzen im oberen Brustbereich oder am oberen
Bauchbereich…fühlt sich an wie ein Verkrampfen.
Als meine Panickattacken angefangen haben, habe ich einige
Ärzte abgeklappert: Der Lungenarzt meinte, meine Lunge ist in
einem Topzustand ich sollte nur aufhören zu rauchen. Ansonsten
hab ich einen kleinen Zwerchfellbruch, aber angeblich würde
sich das nicht bemerkbar machen können.
Kann es vielleicht sein, dass ich es verlernt habe richtig zu
atmen durch die monatelange Angst? Hat oder Hatte jemand ein
ähnliches Problem von euch?
Liebe Grüße, cassiopapaya
Hallo!!
Ich kenne Angst und Panikattacken!!Habe sie selbst mitgemacht und jetzt ganz gut in Griff!Das mit dem atmen kann vielleicht wirklich dran liegen das du falsch atmest!!Flach atmen tut den ganzen Körper nicht gut.Du musst versuchen öfter am Tag tief einzuatmen bewusst in die Körper mitte!Es gibt auch verschiedene Atem techniken !Kann ich dir leider sonst nichts mehr grossartig zu sagen!!Ich atme auch eigendlich viel zu flach aber manchmal atme ich ganz bewusst ein.
Gute Besserung wünsch ich dir!!
Die Sonne!!
Habe auch einen kleinen Zwerchfellbruch mit atemproblem und brustschmerz