Seit langer Zeit habe ich ständig das Bedürfnis mich zu räuspern bzw. zu Husten. Ich habe eine ständige (!) Atemnot, obwohl ich körperlich relativ fit und Nichtraucher bin. Aktuell ist es so, dass ich Betablocker nehme, die als Nebenwirkung die Atmung verbessern. Ich habe aber gehört, dass es eine Krankheit gibt, die vorrangig mit der Atmung zu tun hat und sich auf Herz und Leber legen kann, wenn sie nicht behandelt wird. Ich vermute nun, dass meine Mutter das gleiche unerkannt hatte, denn sie räusperte sich auch ständig (über Jahre hinweg) und ist letztendlich an Leberkrebs gestorben. Da mein Arzt auch keine Ideen mehr hat - allerdings bin ich wegen des verstärkten Herzschlages zu ihm gegangen, hätte ich gern andere Erfahrungen gehört, vielleicht ist ja ein heißer Tip dabei, der zum Erfolg führt.
Hallo,
ständige Atemnot klingt nach allergischem Asthma. Lass dich mal darauf testen, bzw probiere selbst was dir bekommt und was nicht.
Die Ursachen können vielfältig sein, bei mir sind es Katzen, Pferde und Weißwein. So unwahrscheinlich es jetzt für dich klingt, aber auf Weißwein bekomme ich Asthma.
Wie gesagt, lass einen Allergietest machen und beobachte selbst was dir bekommt. Die Tests sind nicht schlecht, aber auch nicht unbedingt 100% sicher.
Alles Gute
Kati
Hallo,
eigentlich sollte der Arzt sagen können, was nun wirklich los ist - woher die Atemnot kommt. Das kann verschiedenste Ursachen haben. Wenn die Schulmedizin nichts findet, kann man auch einmal an Ängste, Depressionen oder Ähnliches denken, die solche Symptome auslösen können.
Beta-Blocker können ebenfalls verschiedenste Nebenwirkungen haben. Ist Ihr Blutdruck denn erhöht? Warum bekommen Sie die Betablocker? Betablocker senken den Blutdruck „künstlich“ ohne die Ursache zu bekämpfen. Viel mehr Sinn machen Sport, gute Ernährung und ein regelmäßiger Lebenswandel, womit man den Blutdruck sehr gut beeinflussen kann.
Ständiges Räuspern kann ebenfalls eine organische Ursache haben oder eben auch „nervös“ bedingt sein. In der Homöopathie sehen wir Körper, Geist und Emotionen (also die Psyche) als ein Ganzes und behandeln auch alles gemeinsam.
Den Zusammenhang zu Leberkrebs kann ich im Moment nicht direkt herstellen, finde es aber natürlich, dass Sie hier Befürchtungen haben. Das heißt aber noch lange nicht, dass Sie davon betroffen sind. Lassen Sie sich gründlich untersuchen, und wenn nichts gefunden wird, versuchen Sie mit alternativen Heilmethoden weiterzukommen. Diese brauchen oft keine klassische Diagnose um zu helfen.
Herzliche Grüße,
[MOD Montanus]: Die Unterschrift wurde gelöscht, da sie ein Link zu einer Website mit Eigenwerbung war.
Außerdem wurde der nachfolgende Satz gestrichen:
Wenn die Schulmedizin nichts findet, kann man auch einmal an Ängste, Depressionen oder Ähnliches denken, die solche Symptome auslösen können.
Die Streichung war notwendig, weil hier fälschlich unterstellt wird, dass die sogenannte Schulmedizin - im Gegensatz offenbar zur Alternativmedizin - psychogene Ursachen nicht berücksichtigt und nicht behandelt.
Hallo Suri,
das klingt für mich nach Schilddrüse. Ich spreche aus Erfahrung, da ich genau die selben Symptome hatte.
Es kann sein das deine Schilddrüse vergrößert ist und sie auf die Luftrühre und auch Stimmbänder drückt. war zumindest bei mir so.
Auch das Herzklopfen und das schnelle "Schlapp machen " sind alles Zeichen die auf eine Unterfunktion der Schilddrüse, bzw. Kropf, hinweisen können.
Ich wurde operiert und die Schilddrüse komplett entfernt. Ist alles bestens verheilt und bin jetzt noch beim Einstellen meiner Hormone.
LG Ina
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Bei mir hat es anders herum angefangen: ich bin wegen des starken Herzschlages zum Arzt gegangen. EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG und Herzecho haben gezeigt, dass 1.das Herz zu schnell schlägt und 2. alles in Ordnung ist. Es wurde geröntgt und um den herzschlag zu verlangsamen, wurden mir die Betablocker verschrieben. Mein Blutdruck war immer eher etwas zu niedrig als zu hoch, darum stand ich unter Beobachtung. Bei mir haben die Blocker anders gewirkt, als vermutet. Sie hatten keinen senkenden Einfluss auf den Blutdruck. Als Nebenwirkung bemerkte ich, dass die Atemnot, der ständige Hustenreiz und das damit verbunden ständige Räuspern verschwand. Allerdings habe ich das für eine leichte Erkältung gehalten. Erst nachdem ich die Tabletten zeitweise abgesetzt habe, bemerkte ich, dass auch diese Enge im Brustkorb, sämtliche Symptome einer Erkältung und das Räuspern wiederkam. Mein Arzt tippt auf die Lunge, aber die war beim röntgen ohne Befund. Ich nehme zwar nun die Blocker wieder und merke, dass ich besser Luft bekomme, aber der Zustand befriedigt mich nicht. Immerhin sind es „Herztabletten“, die da meiner Lunge helfen. Es muss eine andere Ursache geben. Und was den Zusammenhang mit der Leber betrifft: meine Mutter hatte es, mein Bruder scheint es auch zu haben - dieses Räuspern - da liegt es nahe, dass man auch in diese Richtung sucht.
Sorry, so war das nicht gemeint.
Mir ist klar, dass auch viele Schulmediziner psychische Ursachen in Betracht ziehen.
Gemeint war: Wenn keine körperliche Ursache diagnostiziert werden kann, dann kann man auch einmal in Richtung Ängste, Depressionen oder Ähnliches denken.
Herzliche Grüße, Andra
Guten Tag,
Klingt alles nach anfänglichem Asthma. Bei Asthma sind Betablocker lebensgefährlich, da ein schlimmer Anfall ausgelöst werden kann. Schleichend wird es immer schlechter.
Nur ein Lungenarzt kann beurteilen, woher diese Atemnot kommt und kann das auch objektiv überprüfen. Würde keinen Tag länger warten und sofort zum Lungenarzt gehen. Betablocker kann man zwar nicht einfach absetzen, auch sehr gefährlich, jedoch könnte das Präparat ausgetauscht werden.
Für den heftigen Herzschlag, weshalb die Betablocker ja genommen werden, würde ich lieber mal schauen, ob irgend welche Ängste vorliegen. Wenn ja, hilft eine Gesprächstherapie, um diese Ängste zu bearbeiten. Mit Betablockern sollte man ganz vorsichtig sein.