ich habe eine medizinische Fragestellung und hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.
Ich bin besonders am weiteren diagnostischen Vorgehen und - sofern das möglich ist - an potentiellen Ursachen interessiert.
Ich schildere euch mal die Symptome und hoffe, dass ihr weiterhelfen könnt.
Eine Patientin, 24 Jahre alt, Raucherin (im Schnitt 3-5 Zigaretten/d), normale körperliche Fitness, normaler Körperbau, keine Vorerkrankungen, keine Allergien, keine Medikamente (außer „Pille“, Diane 35).
Seit 7 Tagen nach plötzlichem Beginn Kurzatmigkeit, Atemfrequenzen bis 25/min. Beim Versuch, tief einzuatmen ist es, als würde jemand den Thorax zusammendrücken, keine Schmerzen.
Atemnot jetzt in Ruhe, besonders ausgeprägt schon nach geringer körperlicher Anstrengung (z.B. Treppensteigen). Keine Verbesserung bei Lageänderung, Verschlechterung nach der Einnahme von Mahlzeiten
Seit 3 Tagen leicht erhöhte Temperatur von 38°C
Diagnostisch beim Hausarzt sind bislang gelaufen: Auskultation cor und pulmo ohne Befund, ebenso ein 12-Kanal-EKG, ebenfalls ohne Befund.
Ich bedanke mich im Voraus herzlich für hilfreiche Tipps.
Eine Patientin, 24 Jahre alt, Raucherin (im Schnitt 3-5
Zigaretten/d), normale körperliche Fitness, normaler
Körperbau, keine Vorerkrankungen, keine Allergien, keine
Medikamente (außer „Pille“, Diane 35).
Gehört nicht zur primären Fragestellung, aber „Pille + Rauchen = erhöhte Thrombosegefahr“!
Ansonsten ist meine starke Verdachtsdiagnose: Pneumonie. Ich würde in diese Richtung denken, untersuchen und behandeln.
Diagnostisch beim Hausarzt sind bislang gelaufen: Auskultation
cor und pulmo ohne Befund, ebenso ein 12-Kanal-EKG, ebenfalls
ohne Befund.
Nicht auszuschließen bei einer Pneumonie. Die muss sich weder im EKG noch auskultatorisch äußern.
nach euren teils sehr guten Antworten wollte ich des „Rätsels Lösung“ mitteilen:
Die Patientin wurde erneut beim Hausarzt vorstellig. Dieser zog zwar ein Rö Thorax in Betracht, wollte jedoch zunächst wegen der Strahlenbelastung darauf verzichten. Eine spirometrische und ergometrische Untersuchung ergab - abgesehen von einer Herzfrequenz von 114/min. in Ruhe - nichts Ungewöhnliches.
Nach einigen Tagen verordneter körperlicher Ruhe besserten sich die Symptome merklich. Man vermutet nun eine (überstandene) leichte Pneumonie.