meiner erfahrung nach gibt es kurzfristig in einem solchen anfall nicht so arg viel möglichkeiten - sie kann mal versuchen wie beim hyperventilieren in eine tüte reinzuatmen bevor sie das spray nimmt, evt hilft das in sache tieferes atmen aber eigentlich würde ich hier im bereich medizin nachfragen. ich kenne jemanden, da hilft das.
aber ich kenne auch jemanden, da hilft das nicht.
wichtig ist aber, das sie versucht sie selbst zu beruhigen in dem moment. die angst schraubt alles noch höher und es setzt oft eine falsche art der atmung ein, die alles nur schlimmer macht.
sie scheint nicht gelernt zu haben mit bestimmten emotionen umzugehen und/oder evtl. lösen bestimmte dinge bei ihr unbewusste erinnerungen aus die mit was auch immer für gefühlen verknpüft sind… will sagen, ohne genaues hinschauen wird man nicht herausbekommen was genau los ist und damit nichts an der ursache ändern können…
ausserdem wäre es wichtig, das sich sich besser beobachtet und nicht erst abwartet, also das spray neben dem bett liegt - griffbereit.
sie könnte sich auch mal überlegen was ihr helfen könnte in ihrem gefühlszustand der ja den anfall auslöst.
langfristig wird sie wenn sie nicht selbst wege findet besser mit
bestimmten emotionen umzugehen (auch hier wäre es wichtig für sie, selbst zu beobachten, wann welche emotionen wie schnell bei ihr diese
auswirkung haben) hilfe vom profi zu suchen. zum einen ein lungenspezialist und ggfs. eben auch ein psychologe, damit sie andere wege findet mit ihren gefühlen umzugehen.
vielleicht würden auch die bekannten notfalltropfen helfen wenn sie sie lernt rechtzeitig anzuwenden. - aber ich weiss nicht, ob das hier hilft, aber sie sind nicht teuer und einige versuche wären es sicher wert - am besten aber in der apotheke nachfragen für was sie alles gut sein können. - in dem falle wäre es dann so, das sie sie vor dem schlafennehmen einnimmt und dann wieder, wenn sie wach wird und merkt, es stimmt etwas nicht.
hier wäre auch die frage, wie geht sie mit dem anfall um? - wartet sie erstmal ab oder reagiert sie auf die ersten anzeichen? vielleicht ist ihr nicht bewusst, dass sie zu spät reagiert, das sie sich zusätzlich reinsteigert und damit die angst vor dem nichtatmenkönnen genau das bewirkt, wovor sie sich dann fürchtet - keine luft mehr zu bekommen.
wichtig wäre es sicher für sie herauszufinden warum sie so schnell auf diese weise reagiert - was da wirklich los ist, welche gefühle sind es, die ihr die luft zum atmen nehmen?
meiner erfahrung nach ist es wichtig sich lange zeit sehr aufmerksam mit sich zu befassen und sich zu beobachten sowie konzepte im umgang mit der eigenen atemnot zu entwickeln.
irgendwann ging es los mit ihrem astma und es wird dafür einen oder mehrere tiefe emotionale ereignisse geben - was es war wäre sicher nicht schlecht für sie zu ergründen, denn das unverarbeitete kommt in all den sit. der gegenwart wieder hoch, raubt ihr die luft zum atmen.
LG
nina