ich (17) habe seit einiger Zeit Atemprobleme. Mir fällt das tiefe Einatmen manchmal sehr schwer, denn wenn ich versuche, tief einzuatmen, habe ich das Gefühl, dass es nicht tief genug war, dass mir noch Luft fehlt. Vor allem beim lauten Lesen ist das ein Problem. Auch wenn ich zu Hause alleine einen Text laut lese, kostet mich das sehr viel Anstrengung, weil ich einfach nicht genug Luft bekomme.
Was kann ich dagegen tun? Gibt es Atemübungen oder hilft Sport? Ich rauche übrigens nicht und bin sehr schlank.
wenn der Doc nichts Organisches finden sollte (was ich fast vermute, dennoch musst du es abklären lassen), könnte da auch ein psychisches Problem dahinter stecken.
Unser Körper sorgt im Normalfall ganz prima dafür, dass wir ausreichend atmen. Problematisch wird es oft dann, wenn wir versuchen, in diesen Prozess einzugreifen. Das ständige tiefe Einatmen wird zu einer Art Zwang und das Gefühl, zu wenig Luft zu kriegen, verstärkt sich immer mehr.
Wenn du Glück hast, kriegst du das selbst in den Griff, indem du dich dazu zwingst, nicht mehr bewusst tief einzuatmen. Das geht am besten, wenn du dich ablenkst und Dinge tust, die verhindern, dass du dich permanent auf deinen Atem konzentrieren musst. Wenn das nicht funktioniert, hilft dir sicher ein Therapeut weiter.
Tipp: Meide in den nächsten Monaten alle Anlässe, bei denen bewusst auf Atmung geachtet wird (wie Yoga oder Entspanungsübungen). Diese verstärken den ohnehin verrutschten Fokus auf die Atmung zusätzlich.