Atherom am Kopf? Linke Schläfe ist betroffen

Guten Tag, ich habe seit kurzem ein kleines Problem an meinem Kopf. Es hat sich an meiner linken Schläfe ein ‚‚gnubbel‘‘ gebildet, welcher von einer bekannten als Grützbeutel oder fachl. Atherom bezeichnet wurde. Muss das wirklich so ein Ding sein und kann ich Glück haben, dass es von alleine wieder verschwindet? Bin wirklich nicht heiß auf einen operativen Eingriff, schon alleine, weil ich ziemliche Angst vor Spritzen habe. Würde im Falle einer Op mir die Örtliche Betäubung in die Schläfe gespritzt werden?

Vielleicht hat jemand von euch schon erfahrungen damit gemacht und kann mir weiterhelfen…Bin nun doch schon ein bisschen schockiert…

MFG Tim

Lieber Streichos,

also als erstes würde ich mal abklären lassen, ob es wirklich ein Atherom ist. Das kann der Bekannte nicht beurteilen, sondern nur der Arzt.

Wenn es ein Atherom ist, dann ist es im Prinzip harmlos, und Du musst es nicht unbedingt sofort wegmachen lassen. Wenn es aber wächst, dann wird es Dich irgendwann mal genug nerven, sodass Du die kleine Spritze schon aushalten wirst :wink:.

Glaub mir, das ist immer noch viel besser als die OP ohne Spritze auszuhalten, das würde nämlich noch viel mehr wehtun! Die Spritze ist auch notwendig, nicht nur als Betäubung, sondern auch um die Blutung zu kontrollieren.

Augen zu und durch - nur ein kleiner Moment, und dann ist es weg. Wirklich kein Problem!

Viel Mut wünscht

laborratte

Hallo Tim,

die behaarte Kopfhaut, sowie Schläfen- und Halsbereich, das sind so die typischen Stellen, wo sich gern mal ein Atherömchen entwickelt. Genetische Disposition.

Meine Familie kennt das ebenfalls, auch ich selbst hatte als Jugendliche und ein paar Jahre später noch einmal eins entfernen lassen müssen.

Den Termin kann man quasi mal eben von der Arbeit weg wahrnehmen. Das wird alles schön steril op-mäßig vorbereitet, so dass sich manch einer wundern mag. Dann kann ich mich erinnern, dass um das Knötchen herum gerade 3x kurz mit einem kleinen Spritzchen das Lokalanästhetikum gespritzt wurde, wirklich harmlos. Dann spürt man einen kurzen „Druck“ während das Atherom mit Hülle entfernt wird. Dann wird die Wunde verschlossen. Wenn doch alles im Leben so einfach wäre.

Aber was mich wirklich gestört hat war, dass ich danach erst mal meine Haare nicht waschen durfte, bis die Fäden, bzw. ein anderes Mal die Klammerung wieder entfernt wurde, das waren damals immerhin 2 Wochen! Habe mich seiner Zeit mit Haarspray gegen fettendes Haar beholfen und ausgebürstet, und jeder hat gesagt, das Haar sei ok, es sieht nicht ungewaschen aus :smile:
Aber bei der Schläfe kann man sicher gut drumherum waschen…
Vielleicht muss man ja heute nicht mehr so lange abwarten.

Gruß, Renate