ich hörte vor Jahren, dass ATI
Linux nicht unterstützt,
d.h. sie legen ihre Hardware Specs
nicht frei, sodass es Linux-Treiberprogrammierern
schwer fällt, den X11-Server darauf zu portieren,
in dem Sinne, dass Auflösung und Geschwindigkeit
der ATI-Chips voll genutzt werden kann.
Ist das immer noch so, oder betrifft das nur
noch die 3D Beschleuniger, für OpenGL oder sowas,
oder ist das jetzt komplett gegessen?
Kauf ich mir las Linux-Nutzer lieber
ne Nvidia?
ich hörte vor Jahren, dass ATI
Linux nicht unterstützt,
d.h. sie legen ihre Hardware Specs
nicht frei, sodass es Linux-Treiberprogrammierern
schwer fällt, den X11-Server darauf zu portieren,
in dem Sinne, dass Auflösung und Geschwindigkeit
der ATI-Chips voll genutzt werden kann.
Es gibt aber inzwischen closed-source Treiber von ATI selbst. Die hinken den Windowstreibern etwa 6 bis 12 Monate hinterher. Die Installation ist komplex, die Unterstützung eher bescheiden und der 3D-Speed einfach nur schlecht. Und die Treiber können nicht mit alten Karten umgehen.
Ist das immer noch so, oder betrifft das nur
noch die 3D Beschleuniger, für OpenGL oder sowas,
oder ist das jetzt komplett gegessen?
Selbst 2D ist bei manchen Modellen nicht verfügbar…
Kauf ich mir las Linux-Nutzer lieber
ne Nvidia?
Man kauft nicht ATI. Man hat die Wahl zwischen nvida oder intel. Intel ist ziemlich problemfrei, bei nvida muss man auf die Gnade der closed-source Treiber hoffen.
Danke.
Ach, war das schön mit den ELSA Karten.
Ich verstehe nun, dass es nix zu an Graphikkarten
zu kaufen gibt, was im vollen Umfang unter Linux
läuft.
Danke.
Ach, war das schön mit den ELSA Karten.
Ich verstehe nun, dass es nix zu an Graphikkarten
zu kaufen gibt, was im vollen Umfang unter Linux
läuft.
Hm, die nvidia-Karten laufen doch ganz gut und die Treiber sind sehr leicht zu installieren. Die Treiber werden doch auch stetig aktualisiert und sind für ungeduldige auch schon als Beta downloadbar.
Ja, sie sind closed-source. Aber das macht doch nichts, oder?
Wenn du nur ELSA-Karten Niveau brauchst: der VESA-Treiber funktioniert mit allen Radeons. Das bedeutet aber auch kein 3D, kein xvmc, kein Dualhead, kein Overlay,…
Hm, die nvidia-Karten laufen doch ganz gut und die Treiber
sind sehr leicht zu installieren. Die Treiber werden doch auch
stetig aktualisiert und sind für ungeduldige auch schon als
Beta downloadbar.
Ja, sie sind closed-source. Aber das macht doch nichts, oder?
Vor kurzem wurde eine Sicherheitslücke in einem closed source NVidia-Treiber bekannt, der schon über ein halbes Jahr bekannt war. Erst als das ganze groß rauskam (z.B. auf heise: http://www.heise.de/security/news/meldung/79572 ) wurde ein „hotfix“ dafür veröffentlicht.
Das bestätigt meine Vorurteile gegen Closed Source im Kernel
ich habe eine Radeon 850XL. Habe mir die Linux-Treiber von der ATI-Seite heruntergeladen. Die waren einfach und problemlos zu installieren. Seitdem läuft meine Graka ohne Probleme unter Suse 9.3.
Das wird für all diejenigen dann schon wieder zur grösseren Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten beitragen, die sich beim closed source nicht so wohl fühlen.
Auf jeden Fall, wird auch AMD/ATI sich langsam was überlegen müssen.
Selbst die noch kleine Anzahl der Linuxuser ist in der Gesamtsumme evtl. auch ein nicht zu verachtendes Marktklientel.
Selbst 2D ist bei manchen Modellen nicht verfügbar…
Meine ATI Radeon Mobility macht sowas wie 3D mit Open Source-Treibern. Scheint gewissermaßen ein Gücksgriff gewesen zu sein.
Man kauft nicht ATI. Man hat die Wahl zwischen nvida oder
intel. Intel ist ziemlich problemfrei, bei nvida muss man auf
die Gnade der closed-source Treiber hoffen.
Ja, meine nächste Graphikkarte wird auch eine von Intel. Nein, ich brauche keine dolle 3D-Leistung.
Das sind Binärtreiber, die in der Linux-Gemeinde aus
verscheidenen Gründen nicht gerade beliebt sind.
solange sie das tun, was ich will, ist mir eigentlich egal, ob sie beliebt sind.
SuSE 9.3 ist alt. Und bei einem Upgrade vermute ich mal, daß
Dir der Treiber um die Ohren fliegen wird.
da ich das BS normalerweise mit dem Rechner wechsele (und kein Update mache) und mein aktueller Rechner erst gut ein Jahr alt ist, dürfte das wohl erst inca 4 Jahren der Fall sein. Wie die Sache dann aussieht… mal abwarten.
Das finde ich nicht glücklich, wenn es dazu führt, daß Rechner
mit ungewarteter Software und möglichen Sicherheitsproblemen
betrieben werden.
ich habe mich falsch ausgedrückt. Die Online-Updates mache ich natürlich aus Sicherheitsgründen. Ich mache aber kein Update auf Suse 10.x, solange das jetzige System seine Aufgabe erfüllt.
Das finde ich nicht glücklich, wenn es dazu führt, daß Rechner
mit ungewarteter Software und möglichen Sicherheitsproblemen
betrieben werden.
ich habe mich falsch ausgedrückt. Die Online-Updates mache ich
natürlich aus Sicherheitsgründen.
Sehr gut.
Ich mache aber kein Update
auf Suse 10.x, solange das jetzige System seine Aufgabe
erfüllt.
Okay, ich wurde nur stutzig, da Du bei einer geplanten Nutzungsdauer des rechners von fünf Jahren wohl kaum den ganzen Zeitraum über eine gewartete SuSE-Version nehmen kannst (Enterprise Edition vielleicht mal ausgenommen).
Soweit ich mich erinnere,
hatte ELSA stetes versprochen
LINUX zu unterstützen.
Wenns ELSA noch gäbe, bräucht sich keiner Gedanken zu
machen, was der Graphik Chip ist, wenn man Linux fährt
es muss nur ne Elsa sein (bisschen teuerer).
Nun gibt es ja den PCIe, der hat doch wohl einen
Rückkkanal für Graphikkarten, d.h. man kann 3D
Objekte sich nicht nur schneller bewegen/geshaded/texturiert etc
sehen, sondern man könnte die 3D Power auch für eigenen Berechnungen
nutzen, zb FFT und BLAS.
da solls ein SDK geben von Nvidia, gibt’s das auch für Linux?.
Ah ich seh schon http://developer.nvidia.com/object/cuda.html
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
NVidia läuft ganz hervorragend. Die Treiber sind gleichauf mit
denen unter Windows.
Denn nimm doch Windows
Nööö, Windows ist noch viel weniger eine Option.
Nein, im Ernst, ich will einfach einfach keine
Binärtreiber haben. Danke auch, nVidia ist für mich keine
Option.
Ich bin Deiner Meinung, dass „binary only“ treiber nicht optimal sind und ggf. sogar zu Lizenzproblemen führen können. Dennoch würde ich, wenn ich schnelle 3D Grafik unter Linux benötige, den Binärtreiber von NVidia dem von ATI deutlich den Vorzug geben.
Sonst tut es auch eine Intellösung, für die es meines Wissens komplett offene Treiber gibt.
Okay, ich wurde nur stutzig, da Du bei einer geplanten
Nutzungsdauer des rechners von fünf Jahren wohl kaum den
ganzen Zeitraum über eine gewartete SuSE-Version nehmen kannst
(Enterprise Edition vielleicht mal ausgenommen).
ja, vermutlich werde ich in ein oder zwei Jahren das System mal neu aufsetzen. Dann aber eine Neuinstallation und kein Update.
Soweit ich mich erinnere,
hatte ELSA stetes versprochen
LINUX zu unterstützen.
Mag sein, kann sein. Mein erster neu gekaufter PC hatte deshab in der Tat eine ELSA-Karte. Das war dann aber ein nVidia-Chipsatz. (ELSA Erazor II, eine absolute Hmmarkarte mit 16 MB RAM).