Atkins

Hallo
Ich will jetzt weder drauf ansprechen ob Atkins hilft oder ob es gesund ist. Das ganze Prinzip ist ja darauf ausgelegt, dass Hoelenmenschen sich hauptsaechlich von Proteinen ernaert haben. Da man aber davon ausgehen muss dass der menschliche Koerper gerne Fettreserven kriegt muesste er sich doch so umgestellt haben dass er so dick wie moeglich von Proteinen wird. Wir werden aber dick von Kohlenhydraten (Zucker). Folglich kann die Theorie nicht stimmen.
Ausserdem reagieren der Grossteil der Menschen auf der ganzen Welt nicht negativ auf Kohlenhydrate (im Gegensatz zu Milch), desshalb werden wir wohl auch schon laenger Kohlenhydrate essen unabhaengig von wo wir leben.
Dass man von Atkins abnimmt leite ich davon ab dass Proteine und Fett mehr saettigen als (vor allem einfache) Kohlenhydrate.
Wer hat ein Gegenargument?
Tschuessi

Hallo,

Wir werden aber dick von Kohlenhydraten (Zucker).

Wenn man zuviel Eiweiß oder Fett futtert, werden die Fettdepots ebenso „ausgebaut“. Es gibt Verluste bei der Verwertung der zugeführten Kalorien. Die sind erfahrungsgemäß bei Kohlenhydraten am niedrigsten, bei Eiweiß am höchsten.

Folglich kann die Theorie nicht stimmen.

Die Argumentation über Höhlenmenschen, halte ich per se für sinnfrei. Das Betätigungsfeld des „modernen Menschens“ dürfte doch gravierend von denen der Höhlenmenschen abweichen, auch wenn sich bei hinreichender Abstraktion durchaus Gemeinsamkeiten finden lassen *g*.

Dass man von Atkins abnimmt leite ich davon ab dass Proteine
und Fett mehr saettigen als (vor allem einfache) Kohlenhydrate.

Sie beeinflussen den Insulin- und damit den Blutzuckerspiegel weniger. Und der ist bei vielen der Schlüsselfaktor für Hunger vs. Sättigung. Wie man den Hunger bei einer Diät unterdrückt ist aber letztlich egal (Streß ist z.B. eine Möglichkeit). Entscheidend für den platten Gewichtsverlust ist nur das Kaloriendefizit. Allerdings läßt sich aus dem Gewichtsverlust nicht auf den Erfolg einer Diät schließen. Zu hoher Muskelverlust (und das ist m.M. bei Ätkins und Co. der Fall) ist letzlich ein Eigentor.

Gruss
Enno

Hallo

Ich will jetzt weder drauf ansprechen ob Atkins hilft oder ob
es gesund ist. Das ganze Prinzip ist ja darauf ausgelegt, dass
Hoelenmenschen sich hauptsaechlich von Proteinen ernaert
haben.

Unsinn, schau einfach mal paar Filme über Naturvölker. Oder noch besser geh in den Zoo und schau nach wovon sich unsere Vorfahren ernähren.

Da man aber davon ausgehen muss dass der menschliche
Koerper gerne Fettreserven kriegt muesste er sich doch so
umgestellt haben dass er so dick wie moeglich von Proteinen
wird. Wir werden aber dick von Kohlenhydraten (Zucker).
Folglich kann die Theorie nicht stimmen.

Für jedes komplexe Problem gibt es eine einfache
Lösung - und die ist meistens falsch!

Ausserdem reagieren der Grossteil der Menschen auf der ganzen
Welt nicht negativ auf Kohlenhydrate (im Gegensatz zu Milch),
desshalb werden wir wohl auch schon laenger Kohlenhydrate
essen unabhaengig von wo wir leben.

Es gibt auch Menschen die Erdbeeren nicht vertragen. Der Köper kann sich an Milchzucker gewöhnen - z.b. bei Stallkatzen. Das muss er nicht, ich hab auch Probleme mit Milchzucker.
http://www.netdoktor.de/ernaehrung/diaet/atkins.htm

Dass man von Atkins abnimmt leite ich davon ab dass Proteine
und Fett mehr saettigen als (vor allem einfache)
Kohlenhydrate.

Nö weil dir einfach so kotz übel wird von der ganzen Fleischesserei das du gar keinen Hunger mehr hast.

Gruss Jan

Allerdings läßt sich aus dem Gewichtsverlust
nicht auf den Erfolg einer Diät schließen. Zu hoher
Muskelverlust (und das ist m.M. bei Ätkins und Co. der Fall)
ist letzlich ein Eigentor.

Der Muskelverlust ist bei jeder radikalen Diät recht ausgeprägt vorhanden. Wenn man jedoch nur ein mäßiges Kaloriendefizit anstrebt und als tägliche Nahrungsmenge wenigstens eine dem Grundumsatz entsprechende Energiemenge zu sich nimmt, werden auch Fette abgebaut. Bei den ganzen Kohlenhydratarmen Diäten ist jedoch der Muskelabbau im Lafe der Diät verringert, da der Blutzucker niedrig gehalten wird und ein nicht unbeträchtlicher Teil der Energiegewinnung direkt über Fette und Ketonkörper verläuft, was die Gluconeogenese aus Muskelprotein drosselt.

Hallo,
zwei Dinge die unmittelbar gegen diese These sprechen:

o niedriger Blutzucker hat bei Belastung eine höhere Ausschüttung von Streßhormonen zur Folge.
o niedriger Blutzucker ist keine gute Trainingsgrundlage (zumindest nicht bei Kraftsportarten). Beim Jogging mag dies noch angehen aber damit wird ohnehin keine nennenswerte Muskulatur aufgebaut.

Die Erfahrung die Leute in meinen Bekanntenkreis und ich (bei mir lediglich einmaliger Versuch) mit dieser Diätform gesammelt haben, waren durchweg schlecht.

Gruss
Enno

Hallo Enno,

Die Erfahrung die Leute in meinen Bekanntenkreis und ich (bei
mir lediglich einmaliger Versuch) mit dieser Diätform
gesammelt haben, waren durchweg schlecht.

Dem kann ich zustimmen. Was mir noch aufgefallen ist:
ich werde extrem ekelhaft und gereizt, wenn ich versuche
mich nach Atkins ernaehre (bei Fettreduzierung auf ein ver-
nuenftiges Mass und Qualitaet ist dies nicht der Fall).
Die Erfahrung wird mir immer wieder von anderen bestaetigt.

Gruesse, Elke

hi carole,

wir werden nicht von kohlenhydraten dick, sondern weil wir weniger kalorien verbrennen (verbrauchen), als wir zuführen.
alles andere ist quatsch.

strubbel
M:open_mouth:)