Hm,
mal wieder ne Menge Halbwahrheiten und nicht wirklich umfassend recherchiert, von daher nur bedingt verwendbar.
Die größte Datensammlung hat Viola Fryman aus Ihrer Kinderklinik.
Da es eine Datensammlung ist, findet die so natürlich keinen Eingang in normale Fachjournale.
Grob gesagt kann man aber folgendes festellen.
Sie behandelt überwiegend Kinder mit epileptischen Anfällen verschiedener Formen, die trotz voller Medikation sehr viele und starke Anfälle haben.
Während all der Jahre Arbeit entdeckte sie Gemeinsamkeiten bei den Kindern. Bevor sie die Anfälle bekamen waren immer folgende Dinge vorgefallen:
Schwierige Entbindung, häufig mit abfallendem CTG, Sauerstoffmangel, schwierige Entbindungslagen, lange Entbindungen u.s.w.
Stürze
Operationen, frühe OPs wie am Herzen, oder Blinddarm.
Das war so die häufigste Trias.
Sie behandelt die Folgen der Stürze, der heftigen Entbindung, der Operationen, was zur Folge hat, das die Anfälle seltener, weniger und weniger stark werden und in Zusammenarbeit mit den Ärzten die Medikamente stark reduziert werden können oder sogar abgesetzt werden können.
Die Kinder kommen teilweise von schwerbehinderten Klassen in die normale Schule, wenn sie denn schon schulpflichtig waren.
Aber es ist ja nur eine Datensammlung über, keine Ahnung, 40 Jahre oder so.
Ich selber mache nicht mal wirklich Cranio, weil ich vieles daraus sehr skeptisch betrachte, aber diese Sammlung hat mich doch zum nachdenken gebracht.
Sutherland hatte sich einen Helm gebaut, mit dem er gezielt Druck auf die Suturen geben konnte.
Zusammen mit seiner Frau und anderen Osteopathen dokumentierte er die Veränderungen. Z.b. traten bei bestimmten Suturen Depressionen oder Halluzinationen auf, die verschwanden, sobald man die Suturen wieder „entspannte“
http://books.google.de/books?id=wlmMozgOBtwC&pg=PA50…
(keine Ahnung, ob das jetzt anklickbar ist)
Hier kann man sich mal einen Überblick über die ganzen kleinen Studien machen, die natürlich u.a. schon wegen zu kleiner Teilnehmerzahl abgelehnt werden müssen. Es gibt auch noch andere methodische Schwächen, aber immerhin, es wird geforscht und aus den kleinen Studien folgen dann größere, sie dienen der Orientierung und das ist auch in anderen Fachbereichen nie anders gelaufen.
Nach der Beobachtung des Therapeuten folgen kleine und dann groß angelegte Untersuchungen, wir befinden uns mitten drin, was nicht immer sehr hilfreich ist. Eine kleine Anregung zum „differenzierterem“ Umgang.
Gruß
Kathy