welche auswirkungen hat dieses ständige „luftanhalten“ - nicht
durchatmen, etc.
Also ich hab’ mir die allgemeinen Ansichten eines Herrn Buteyko zu eigen gemacht, und bisher persoenlich nichts Gegenteiliges feststellen koennen. Nach dem Namen im Netz suchen oder gleich
http://www.geocities.com/mbuteyko/
Die Theorie wird kontrovers bis ablehnend behandelt, ich antworte trotzdem mal in deren Sinne.
man befindet sich doch dadurch ständig in einem leichten
sauerstoffdefizit.
Das ist eine „optische“ Taeuschung. In der Luft sind 21% Sauserstoff und 0,03% CO2, im Blut benoetigt wird (Gasdruck?) etwa 2% Sauerstoff und 6,5% CO2, da sonst der Sauerstoff nicht von den roten Blutkoerperchen geloest werden kann. Das Sauerstoffniveau kann daher auch bei sehr ruhiger (insbesondere absolut geraeuschloser) Atmung leicht gehalten werden, bei heftiger Atmung wird nur das CO2-Niveau gesenkt und damit der pH-Puffer gestoert.
der körper arbeitet zwar weiter - aber bei weitem nicht auf
voller leistung.
Wie das? In Ruhe sind (immer nach dieser Quelle) 5-6 Liter Luft pro Minute ausreichend, bei 5-6 Atemzuegen pro Minute.
was geht dabei im laufe der jahre kaputt?
Nix. Wenn Du zuviel atmest, dann senkst Du Dein Toleranzniveau fuer den CO2-Gehalt, so dass flaches Atmen mit hoeherem Gehalt in den Lungenblaeschen fuer Luftmangel gehalten wird. So kann man sich ein (Belastungs-)Asthma antrainieren (als Abwehrreaktion gegen das CO2-Ausblasen).
gibt`s einen zusammenhang mit alzheimer?
Sofort nachvollziehbar halte ich den Zusammenhang mit saemtlichen Atembeschwerden (allerdings eben anders herum, bei zu starker Atmung), Blutdruckanomalien und teilweise Allergien und Hautproblemen. Der Rest der angegebenen Liste ist doch recht phantastisch.
Ciao Lutz
p.s. wer von denen die das hier lesen atmet gerade nicht??
habt ihr kleine tricks für euch selber im alltag dran zu
denken?
„tiefdurchschnauf“
Du kannst nicht vergessen, zu Atmen. Selbst wenn Du bewusst den Atem anhaelst, und nicht gerade ein Plastiktuete ueber dem Kopf hast, wirst Du maximal ohnmaechtig, wobei sich eine ausreichende Atmung einstellt (soweit sollte man es aber nicht ausprobieren).
Wie gesagt, ich trainiere gerade mir flaches Atmen an. Ich bin leichter Asthmatiker, hatte aber seither, d.h. knapp ein 3/4 Jahr fast keine Lungenprobleme (1 mal eine halbe Stunde ein beengtes Gefuehl).
Mach den dort angegebenen Test, vergleiche die Symptome, bei mir stimmten sie auffallend.