hi!
ist nicht so mein gebiet:
kann mir jemand eine definition von atom bzw. einem molekül geben?
wo ist der unterschied?
danke
hi!
ist nicht so mein gebiet:
kann mir jemand eine definition von atom bzw. einem molekül geben?
wo ist der unterschied?
danke
Tach
der ist ganz einfach, ein Molekül besteht aus mehreren atomen
d.h. Atome sind die „Bausteine“ der Moleküle
ciao Slam
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Auch Hi,
also ich hab´s mal so gelernt :
Ein Atom (Molekül) ist das kleinste Teilchen eines Elements (einer Verbindung) das noch die Eigenschaften des Elements (der Verbindung) besitzt.
Das heißt: teilt man z.B. ein Schwefelatom weiter, so verliert man die Eigenschaften des Schwefels wie Wertigkeit, Farbe, Schmelz- und Siedepunkte*.
Analog wird z.B. ein Wassermolekül, das man zelegt die Eigenschaften des Wassers verlieren und die der Zerlegungsprodukte Sauerstoff und Wasserstoff zeigen.Aus der Sicht des Chemikers sind also Atome und Moleküle „a-tomos“, unteilbar, denn sie sind die kleinsten Einheiten der chemischen Eigenschaft einer Substanz.
Gruß
Bernd
*NB an die Experten: Ich weiß, daß Atome keine Farbe im klassischen Sinne haben und auch Schmelz- und Siedepunkt nur bei hinreichend großer Anzahl Teilchen korrekt angegeben werden, aber ich denke das ist hier nicht so von Belang.
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Hi Snej,
für uns Chemiker ist ein Atom das kleinste Teilchen mit dem wir hantieren. Ein Atom ist charakterisiert durch die Anzahl der Kernteilchen.
Z.B. hat ein Sauerstoffatom stets acht Protonen im Kern, sonst wäre es kein Sauerstoff. Die Zahl der Neutronen kann variieren, dann hat man, bei gleicher Protonenzahl verschiedene Sauerstoffnuklide.
Werden Elektronen abgegeben oder dazugetan, verwandeln sich Atome in Ionen, wobei es allerdings auch Moleküle gibt, die Ionen sind.
Z.B. kann ein Chloratom ein Elektron aufnehmen und wird zu einem negativ geladenen Chloridion. Ein Natriumatom kann ein Elektron abgeben und wird zu einem positiv geladenen Natriumion. Wann ein Atom ein Elektron abgiebt bzw. ausnimmt hängt davon ab, wer der 'Partner dieser Reaktion ist. Die ‚Rangfolge‘ der Ab- ider Aufnahme der Elektronen wird durch die Elektronegativität bestimmt.
Moleküle sind nun Gebilde, die aus mindestens zwei Atomen bestehen. Das können zwei (oder mehr) gleiche Atome sein z.B. ist Sauerstoff oder Stickstoff in der Luft stets zweiatomig O2 bzw. N2. Aber z.B. Kohlenstoff liegt als Graphit oder Diamant als Molekül mit tausenden oder gar millionen von Atomen vor.
Sind die Atome verschieden wird die Kombinationsmöglichkeit natürlich fast unendlich. Das fängt bei einfachen Molekülen wie Chlorwasserstoff (HCl) aus einem Atom Chlor und einem Atom Wassertoff an und hört bei Molekülen wie der DNS (DNA) auf, die milliarden und abermilliarden von Atomen enthalten.
Klar?
Gandalf
Ab damit in die FAQ! (owT+*)
Wird gemacht!
Gandalf
Grundlegende Fragen des Chemieunterrichts…
Hallo,
Erstmal vorneweg: Ich möchte Dich nicht belehren (ich denke, Du kennst dich aus in der Chemie) sondern auf etwas ganz Grundlegendes in der Chemiedidaktik hinweisen:
also ich hab´s mal so gelernt :
Ein Atom (Molekül) ist das kleinste Teilchen eines Elements
(einer Verbindung) das noch die Eigenschaften des Elements
(der Verbindung) besitzt.
Das heißt: teilt man z.B. ein Schwefelatom weiter, so verliert
man die Eigenschaften des Schwefels wie Wertigkeit, Farbe,
Schmelz- und Siedepunkte*.
Wie Du schon selbst in Deiner Nachbemerkung geschrieben hast, ist diese Darstellung nicht richtig. Ein Schwefelatom ist eben KEIN gelbes, rundes Kügelchen. Als das Dir (und anderen) im Unterricht so beigebracht wurde, hätte man ganz klar darauf hinweisen und trainieren müssen, dass es sich hier um eine Modellvorstellung handelt, die mehr oder weniger brauchbar ist. Geht man nämlich davon aus, dass ein Atom eines Stoffes genau die gleichen Eigenschaften wie der Stoff selbst hat, bleibt man unweigerlich im Kontinuumsdenken stecken (dies ist übrigens auch die Ansicht der meisten Schüler im Chemie-Anfangsunterricht). Leider ist unsere Stoffwelt nicht kontinuirlich, sondern diskontinuirlich aufgebaut, d.h. ein Eisen-Atom glänzt eben nicht metallisch und leitet auch keinen elektrischen Strom.
Sollte der Übergang im Denken vom Kontinuum zum Diskontinuum beim Schüler misslingen, so ist die Gefahr groß, dass der weitere Chemieunterricht unverständlich und frustrierend wird. Es gbit dann nämlich überhaupt kein Verständnis oder Vorstellungen von chemischen Formeln und Reaktionsweisen. Das sieht man ja auch heute:
Viele haben die Chemie ab da an uninteressant gefunden, als es mit Formeln anfing, das kann ja nicht so ganz grundlos sein…
Ein Beispiel noch: Die Aussage „Wasser ist H2O“ ist einfach falsch! Wasser ist bei Zimmertemperatur eine Flüssigkeit mit der Verhältnisformel H2O, d.h. rechnerisch kommen auf 1 Sauerstoffatom genau 2 Wasserstoffatome.
Dies mag auf den ersten Blick etwas korinthenkackerisch klingen, ist aber für das Verständnis von Chemie von essenzieller Bedeutung.
Analog wird z.B. ein Wassermolekül, das man zelegt die
Eigenschaften des Wassers verlieren und die der
Zerlegungsprodukte Sauerstoff und Wasserstoff zeigen.
Nein! Wenn man ein Wassermolekül zerlegen könnte, würde man 2 Wasserstoff-Atome und 1 Sauerstoff-Atom bekommen. Diese zeigen aber mitnichten die Eigenschaften der GASE Sauerstoff und Wasserstoff. (Ganz abgesehen davon, dass die Gase Sauerstoff und Wasserstoff zweitatomig sind)
So, ich hoffe, dass Du mir diese Anmerkungen nicht übel genommen hast.
Gruß Alex
*NB an die Experten: Ich weiß, daß Atome keine Farbe im
klassischen Sinne haben und auch Schmelz- und Siedepunkt nur
bei hinreichend großer Anzahl Teilchen korrekt angegeben
werden, aber ich denke das ist hier nicht so von Belang.
Lieber Alexander,
ich gebe Dir in Deinen Statements völlig recht und bin auch keineswegs böse. Es ging mir aber eben gerade um ein Modell, das dem Laien verständlich ist, daher ja meine Anmerkung an die Experten. Schreibfaul wie ich bin, habe ich natürlich die Definition und die Gültigkeitsgrenzen von Modellen nicht erklärt
)
Ein Beispiel noch: Die Aussage „Wasser ist H2O“ ist einfach
falsch! Wasser ist bei Zimmertemperatur eine Flüssigkeit mit
der Verhältnisformel H2O, d.h. rechnerisch kommen auf 1
Sauerstoffatom genau 2 Wasserstoffatome.
Dies mag auf den ersten Blick etwas korinthenkackerisch
klingen, ist aber für das Verständnis von Chemie von
essenzieller Bedeutung.
Richtig, allerdings ging es Snej (er mag mich korrigieren, falls ich ihn mißverstand) auch nicht um ein Verständnis für Chemie sondern um eine „begreifbare“ Erklärung zweier Worte, die uns im Alltag oft begegnen.
Im übrigen habe ich selbst erlebt, wie eine Wissenschaft für Schüler ruiniert werden aknn, und zwar als meine Stieftochter in der neunten Klasse (auf einer dieser unsäglichen Gesamtschulen &%§#) mit Chemie anfing. Mit guten Kontakten zur Industrie und wissend um das eingeschränkte Budget der Fachschaften wollte ich der Lehrerin was Gutes tun und bot Unterstützung an, z.B. in Form von Ausrüstung / Chemikalien die mein Arbeitgeber vielleicht stiften könnte, und seien es ausgemusterte aber noch brauchbare Sachen. Im Nachsatz sagte ich dann: „Aber ich denke, Sie werden erst einmal ein paar Grundlagen machen wie Stoffeigenschaften, Reaktionstypemn und -gleichungen“
„Nein“ war die entsetzte Antwort, „so etwas verstehen die Kinder noch nicht. Formeln kommen frühestens in der Oberstufe“
Da war ich platt.
Gruß
Bernd
Hi Alexander,
das bringt einen wirklich mal zum nachdenken. Man geht alltäglich mit verschiedenen Modellen um und macht sich oft keine Gedanken mehr über Grenzen und vor allem Folgen des Modelldenkens.
Ich erlebe Modelle bislang immer als eine angenehme Erleichterung der Denkarbeit, aber daß sie auch das eigene Denken behindern können, wird einem wahrscheinlich erst bewußt, wenn man es bei anderen beobachtet.
Lob und Gruß
Stefan
danke für die klasse Antwort!
Hallo Stefan
freut mich, dass ich Dich zum Nachdenken anregen konnte. Es würde mich sogar noch etwas mehr freuen, wenn ich Deine Einstellung gegenüber meinem Berufsstand etwas aufpoliert hätte 
In diesem Sinne
Lieben Gruß von Alex
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
grins…
Hallo Stefan
freut mich, dass ich Dich zum Nachdenken anregen konnte. Es
würde mich sogar noch etwas mehr freuen, wenn ich Deine
Einstellung gegenüber meinem Berufsstand etwas aufpoliert
hätteIn diesem Sinne
Lieben Gruß von Alex
Hi,
da muß ich jetzt doch mal grinsen… Ich habe eben erst die Verbindung zu meinem anderen Posting gesehen.
Zu Deiner Beruhigung: Meine Spitze bez. Deiner letzten Antwort bezog sich nicht auf mein Bild vom Lehrerstand allgemein (denn mir ist es zuwider einen ganzen Berufszweig über einen Kamm zu scheren), sondern darauf, daß Du mir im Stil eines Oberlehrers geantwortet hast.
Ein Vorschlag für die Zukunft: Schreibe nicht „die Antwort ist etwas dürftig“ (denn das ist eine negative Wertung), sondern „ich möchte folgendes ergänzen“ (o.ä.).
In einem Forum (in dem sich die Teilnehmer ja nicht persönlich kennen) werden unbedarfte Aussagen nun mal regelmäßig mißverstanden…
Schöne Woche
Stefan
Jetzt muss ich auch mal grinsen…
Hallo nochmal Stefan,
Zu Deiner Beruhigung: Meine Spitze bez. Deiner letzten Antwort
bezog sich nicht auf mein Bild vom Lehrerstand allgemein (denn
mir ist es zuwider einen ganzen Berufszweig über einen Kamm zu
scheren), sondern darauf, daß Du mir im Stil eines Oberlehrers
geantwortet hast.
Ein Vorschlag für die Zukunft: Schreibe nicht „die Antwort ist
etwas dürftig“ (denn das ist eine negative Wertung), sondern
„ich möchte folgendes ergänzen“ (o.ä.).
ich war gar nicht derjenige, der dieses Posting verfasst hat, auf welches Du da geantwortet hast.
Die Verbindung bestand nur darin, dass der Verfasser und ich beide Lehrer sind. Daher fühlte ich mich natürlich auch nicht persönlich angegriffen…
Hoffe, jetzt sind wirklich alle Klarheiten beseitigt.
Schöne Woche
Stefan
Ebenso!
Gruß Alex
langsam wird’s peinlich 
Ich sehe schon…Du studierst dieses Forum deutlich aufmerksamer als ich.
Ich frage mich nur, wie ich einen Alexander von mit einem Frank verwechseln konnte. Lag wohl daran, daß ich heute morgen während einer kurzen Zigarettenpause hier war…
Naja, unser eins muß sich halt damit abfinden, daß Lehrer viel mehr Zeit haben (wegduckundfrechgrins)
Gruß Stefan