ATR-Messkristalle in IR-Spektroskopie

Moin Leute,

ich habe eine Frage zur ATR-Technik bei der IR-Spektroskopie, die sich für die Anwender der Technik wahrscheinlich schnell beantworten lässt:

Neuerdings werden als Messkristalle auch die recht teuren Diamant-kristalle eingesetzt. Wie groß sind diese und welche Proben können damit untersucht werden? Ich habe bei einem Hersteller gefunden, dass auch harte Lacke (und Splitter davon) untersucht werden können. Geht das auch mit Salzenkristallen? Bei anderen Messkristall-Materialien z.B. ZnSe geht das ja nicht!

Ach ja, und was ist in diesem Zusammenhang KRS-5 für ein Material?

Vielen Dank,
Spiff

Teilantwort selbst gefunden

Ach ja, und was ist in diesem Zusammenhang KRS-5 für ein
Material?

Das hab ich dann jetzt doch schon gefunden: TlBr/TlI

Aber die andere Frage ist noch offen.

Hallo,
die Diamantzellen die ich kenne sind recht klein.
Ca. 0,5 qmm Fläche für die Probe, die man zwischen zwei kleinen Diamanten einklemmt und dann mittels Schrauben unter sehr hohen Druck setzen kann.

Bei uns wird die Zelle in erster Linie zur Fehleranalyse eingesetzt, da man jedes Material welches nicht die härter als Diamant ist :wink: dort untersuchen kann.

Sehr gut geeignet für Lacke, Fasern, nicht flüssige Einschlüsse jeder Art.

Diamant hat allerdings ein sehr intensives Eigenspektrum im IR, daher ist es nicht auf allen Wellenzahlen zu gebrauchen.

Gruss
Joey

Vielen Dank!