Wenn es auch sicher hier schon in der Vergangenheit oft behandelt wurde: aus aktuellem und wohl nicht des gesonderten Erwähnens notwendigem Anlaß frage ich mich, woher das wort „Attentat“ eigentlich kommt.
Und nebenbei: Unter welchen Umständen, ab welcher Bekanntheits- oder Wichtigkeitsgrenze kann man von einem Attentat sprechen?
Hallo, Till,
macht es dir wirklich zu viel Arbeit, mit einem kleinen „Hallo“ anzufangen?
frage ich mich, woher das wort
„Attentat“ eigentlich kommt.
_ Attentat
Substantiv Neutrum „Mordanschlag“ erweiterter Standardwortschatz fachsprachlich (15. Jh., Bedeutung 19. Jh.)Entlehnung.
Entlehnt aus ml. attentatum „Versuch“, dem substantivierten Partiziup II von l. attentare, attem§tare „versuchen, angreifen, antasten“, zu l. temptare, tentare (temptatum) „versuchen“ und l. ad- „hin, zu“. „Versuch“ wird dabei verstanden als „Versuch zu einem Verbrechen“, auch als der „durchgeführte Versuch“.
Im 19. Jh. unter Einfluß des entsprechenden frz. attentat m. eingeengt auf den speziellen Fall des politischen Mordversuchs. Attentäter ist im 19. Jh. gebildet (als Reimwort zu Hochverräter) mit volksetymologischer Interpretation von -tat als Kompositionsglied nhd. Tat.
Ebenso nfrz. attentat, nschw. attentat, nnorw. attentat; tentativ, Tentakel.
DF 2 (21996), 485-489. lateinisch_
Und nebenbei: Unter welchen Umständen, ab welcher
Bekanntheits- oder Wichtigkeitsgrenze kann man von einem
Attentat sprechen?
Da ist ein subjektiver Faktor dabei, aber ich denke, schon bei einem Dorfschulzen, dem man ein paar Watschen verpasst, kann man Attentat sagen, wenn es politische Gründe sind. 
Und ist es nicht nett, wenn man am Ende etwas wie:
Beste Gruße
sagt.
Fritz
Hi Fritz,
auch wenn ich dir ansonsten Recht gebe, aber gerade in diesem Zusammenhang und so formuliert:
Und ist es nicht nett, wenn man am Ende etwas wie:
Beste Gruße
sagt.
finde ich gar nicht, daß das nett klingt.
Gruß
J.
Wir haben irgendwann mal in der Schule das Wort „attentun“ geschöpft. Also im Sinne von „Ich werde dich attentun!“ und „Ich tue dich att!“, aber das geht natürlich nicht. *gg*
- André
Überflüssigkeiten?
Und ist es nicht nett, wenn man am Ende etwas wie:
Beste Gruße
sagt.
Es ist in der Tat ein guter (und ungemein lebensnaher) Vorschlag, eine Diskussion wie folgt zu führen:
„Guten Tag, kann ich von einem Kaufvertrag zurücktreten? Beste Grüße“
„Hallo, Du, Nein. Bis bald“
„Lieber Frager, doch, unter bestimmten Voraussetzungen kannst Du ihn widerrufen. Mit freundlichen Grüßen“
„Tach auch, bist Du sicher? Liebe Grüße aus Düsseldorf“
„Hallo, Ihr, gibts irgendwelche Paragraphen dazu? Seid lieb gegrüßt“
Gruß- und Schlußformeln gehören in die (nicht öffentlich geführte, persönliche) E-Mail- oder Briefkorrespondenz. In einer lebhaften öffentlichen Diskussion - und als solche stellt sich auch der Austausch in einem Forum dar - sind sie überflüssig und im Real Life auch unüblich. Die gelegentlich immer wieder zu lesenden vorwurfsvollen Forderungen nach Gruß- und Schlußfloskeln erscheinen mir vor diesem Hintergrund eher kleinkariert und unbeholfen.
Sobald Sabine Christiansen allerdings dazu übergeht, ihre TV-Debatten so wie in obigem Beispiel zu führen, denke ich über diese Auffassung aber gerne noch einmal nach…
Dem stimme ich voll und ganz zu. Ich finde es weder ein Problem, Grüße wegzulassen, noch hinzuschreiben. Aber wie im Usenet denke ich, dass derartige Höflichkeitsfloskeln hier nicht unbedingt erforderlich sind. Das erscheint mir ebenso überflüssig wie sich mit Sie anzureden.
Ähm, das heißt jetzt nicht, dass ich ein „Hallo!“ und ein „Liebe Grüße“ nicht würdigen würde - ich find’s halt nur nicht zwingend notwendig. Zumindest zum Verabschieden neige ich noch. 
Grüße,
- André
Moin,
kommt halt immer drauf an. Wenn ich von jemandem was wissen will dann frage ich - und zwar höflich. Indem ich den potentiellen Antwortern Respekt entgegen bringe erhöhe ich die Antwortbereitschaft ungemein.
Wenn sich in diesem Thread eine Diskussion entwickelt so kann man m.E. die Grußfloskeln schon mal weglassen. Wenn aber einer eine Frage ohne jegliche Höhflichkeit ins Brett haut braucht er sich nicht zu wundern wenn keine Antwort kommt. Wie im richtigen Läben halt 
Bye
Rolf
Hi Rolf,
Wenn sich in diesem Thread eine Diskussion entwickelt so kann
man m.E. die Grußfloskeln schon mal weglassen. Wenn aber einer
eine Frage ohne jegliche Höhflichkeit ins Brett haut braucht
er sich nicht zu wundern wenn keine Antwort kommt. Wie im
richtigen Läben halt
Ich geb dir Recht. Ich schrieb auch nicht generell gegen Grußformeln im Forum, in der Tat fand ich, daß Fritz Recht mit seiner Forderung hatte.
Nur ist es hier wie mit allen Höflichkeiten so, daß sie nur dann höflich sind, wenn sie spontan und freiwillig kommen. Man kann sie nicht einfordern. Oder, und da komme ich auf mein Posting zurück, man kann, aber die Forderung klingt eben nicht mehr nett.
Schönen Gruß
J.
Forderungen
Guten Morgen erst mal!
Ich glaube nicht, dass eine Grundsatzdiskussion zu diesem Thema hier nötig ist.
Ich habe Till gefragt, nett und freundlich - vielleicht hätte ein smily die Sache deutlicher gemacht, aber ich gehe in so einem Forum stets davon aus, das meine Gesprächpartner, Frager oder Antworter, hier nette und freundliche Leute sind, und ich möchte selber als solcher betrachtet werden -, gefragt:
… macht es dir wirklich zu viel Arbeit, mit einem kleinen „Hallo“ anzufangen?
Und am Ende die Bemerkung dazu gestellt:
Und ist es nicht nett, wenn man am Ende etwas wie:
Beste Gruße
sagt.
Das sind keine Forderungen, allerhöchstens eine indirekte Aufforderung, sich an allgemein verbreitete Gepflogenheiten zu halten. Und keinem fällt ein Zacken aus der Krone, wenn er „Guten Tag“ und „Ade“ sagt bei der Ankunft und beim Gehen.
Und ich denke, man kann andere schon mal an „spontane Verhaltensweisen“ erinnern. 
Dass ich dies zu Till sagte, ist meine Sache. Wie Till darauf reagiert, ist seine Sache.
Wenn Sancho-Jose das moniert, ist das seine Sache und wie andere das sehen, ist deren Sache.
Suum cuique und jeder trägt seine Haut zu Markte, sprich: stellt sich hier vor, wie er es für richtig hält.
Ich zum Beispiel als besserwisserischer Oberlehrer. 
Beste Grüße Fritz
Hallo, Till,
macht es dir wirklich zu viel Arbeit, mit einem kleinen
„Hallo“ anzufangen?
Ui! Das vergesse ich normalerweise eigentlich nicht, wenn ich einen Urbeitrag schreibe. Das war diesmal eben „e Fähler“. 
frage ich mich, woher das wort
„Attentat“ eigentlich kommt._ Attentat
Substantiv Neutrum „Mordanschlag“ erweiterter
Standardwortschatz fachsprachlich (15. Jh., Bedeutung 19.
Jh.)Entlehnung.
Entlehnt aus ml. attentatum „Versuch“, dem substantivierten
Partiziup II von l. attentare, attem§tare „versuchen,
angreifen, antasten“, zu l. temptare, tentare (temptatum)
„versuchen“ und l. ad- „hin, zu“. „Versuch“ wird dabei
verstanden als „Versuch zu einem Verbrechen“, auch als der
„durchgeführte Versuch“._
Das ist mir, obwohl ich Lateiner bin, nie selbst aufgefallen :…-(.
Im 19. Jh. unter Einfluß des entsprechenden frz. attentat m.
eingeengt auf den speziellen Fall des politischen
Mordversuchs. Attentäter ist im 19. Jh. gebildet (als Reimwort
zu Hochverräter) mit volksetymologischer Interpretation von
-tat als Kompositionsglied nhd. Tat.
Aha! Wahrscheinlich war das der Grund, wieso es nicht als lateinisches Wort ins Auge fällt!
Ebenso nfrz. attentat, nschw. attentat, nnorw. attentat;
tentativ, Tentakel.
DF 2 (21996), 485-489. lateinischUnd nebenbei: Unter welchen Umständen, ab welcher
Bekanntheits- oder Wichtigkeitsgrenze kann man von einem
Attentat sprechen?Da ist ein subjektiver Faktor dabei, aber ich denke, schon bei
einem Dorfschulzen, dem man ein paar Watschen verpasst, kann
man Attentat sagen, wenn es politische Gründe sind.
Das meinte ich. Ist der Beweggrund ausschlaggebend oder der Status einer Person?
So ähnlich wie bei „Beamtenbeleidigung“?
Und ist es nicht nett, wenn man am Ende etwas wie:
Beste Gruße
sagt.
Fritz
Schon, aber das ist die Sichtweise: Ich betrachte das Gespräch mit dem ersten Beitrag ja erst als eröffnet und noch nicht als abgeschlossen. Daher schreibe ich in Foren selten Schlußbemerkungen.
Machen wir mal eine ausnahme:
Servus 
Till
Hallo, Fritz und die anderen,
seit ich diese Frge gelesen habe, spukt in meinem Hirn das Bruchstück eines Gedichtes herum und ich kann dieses Fragment nicht zuordnen. Weder Ringelnatz noch Morgenstern noch Gernhard, die meine ersten „Verdächtigen“ waren.
Das Schnipselchen lautet „…er hatte nämlich Att getan …“
Kann jemand meiner Altersdemenz auf die Sprünge helfen?
Wäre um meiner Seelenruhe schon angenehm!
Grüße
Eckard.
Sorry, Eckard.
Never heard of that.
Fritz