habe bei einer bekannten während der Unterhaltung über persönliche Vorsorge mitbekommen, dass sie Anfang Januar 2003 Geld in eine Beteiligung als atypisch stiller Gesellschafter gesteckt hat. Einmal hat sie einen bestimmten Betrag einmalig eingezahlt, zusätzlich hat sie eine monatliche Zahlung von 50 Euro für 28 Jahre vereinbart.
Da hier ja im schlimmsten Fall das Risiko eines Totalverlustes. besteht, wollte ich mich mal bei Fachleuten schlau machen, wie man denn aus diesen Verträgen eventuell, auch nach Ablauf der normalen Widerrufsfrist von 2 Wochen, wieder rauskommt. Es kann doch nicht sein, dass man dort für ewige Zeiten festbetoniert ist. Notfalls auch so, dass man nur den Depotbetrag liegen lässt, aber die Zahlungen über 50 Euro mtl. dann nicht mehr tätigt.
Was mich bei der Sache etwas mulmig werden lässt, sind einmal die Gebühren in Höhe von insgesamt 18 % des eingezahlten Kapitals. Außerdem wird diese AG von nur einer einzigen Person im Vorstand geleitet. Mag sein, dass ich falsch liege, aber irgendwie … ich weiss nicht so recht.
Über fachlich fundierte Tips würde ich mich sehr freuen .
schlau machen, wie man denn aus diesen Verträgen eventuell,
auch nach Ablauf der normalen Widerrufsfrist von 2 Wochen,
wieder rauskommt.
da müßte man mal die Vertragsbedingungen studieren. Aber grundsätzlich gilt: Ein Vertrag ist ein Vertrag ist ein Vertrag.
Was mich bei der Sache etwas mulmig werden lässt, sind einmal
die Gebühren in Höhe von insgesamt 18 % des eingezahlten
Kapitals. Außerdem wird diese AG von nur einer einzigen Person
im Vorstand geleitet. Mag sein, dass ich falsch liege, aber
irgendwie … ich weiss nicht so recht.
Ich glaube zu wissen, daß es letzten Endes einfacher sein dürfte, 28 Jahre lang monatlich 50 Euro zu verbrennen.
Rein interessehalber: Wie hoch sollte denn da die Rendite sein, wenn schon die Gebühren 18% betragen?
Gruß
Christian
P.S.
Weitere - wenig nette - Kommentare über den Geisteszustand der Vertragsabschließerin, die mir derzeit auf der Zunge liegen, spare ich mir mal. Kann aber noch kommen
Das würde mich auch noch interessieren !
Hallo nochmal,
Was mich auch noch interessieren würde: Im Prospekt sind ja Gebühren ( die natürlich immer sehr nett umschrieben sind ) aufgelistet, insgesamt die erwähnten 18 Prozent. Beziehen die sich auf die gesamte Zeichnungssumme, also in dem Fall die 19.400 Euro und werden sofort abgezogen ( sie hatte ja noch zusätzlich eine Einmalanlage von 2.500 Euro getätigt ) oder werden die peu a peu mit den laufenden Zahlungen verrechnet ( was ich irgendwie nicht glauben kann ).
Das hieße ja dann, dass 18 % von 19.400 Euro, also 3.492 Euro, erstmal abbezahlt werden müssen, bevor ‚freies‘ Kapital in die Gesellschaft fliesst und sich dort irgendwann mal rechnet. Umppff …