Hallo www,ler
Was meint ihr?.: Arbeitnehmer A ist wegen Depressionen seit Ende September AU. Die Firma in der er seit 27 Jahren Arbeitet hat seit 2 Jahren große Probleme(Löhne usw.) ausserdem wird A gemoppt.
Seit Januar geht A einmal die Woche zum Psychotehrapeuten,nun ist es so das die Krankenkasse Druck macht-A soll so schnell wie möglich wieder Arbeiten.A hat auch schon mehrere Bewerbungen geschrieben möchte-kann- dort eigentlich nicht mehr Arbeiten. Der Psycho meint es gäbe für A drei
möglichkeiten.: 1. wieder in der Firma Arbeiten und denken "rutsch"mir den Buckel runter 2.schnell einen neuen Job finden (gerne)
3. Kündigen, er Schreibt A dann ein Gutachten das A beim Arbeitsamt vorlegen kann-dann bekommt er keine Sperre sondern gleich Arbeitslosengeld für 12 Monate. Ach ja A ist 48 Jahre alt.
Was würdet ihr tun?
Gruß Bernd
Eine Kombination aus 1 und 2 - kündigen ohne neuen Job… niemals. 12 Monate sind so schnell rum und dann?? Gleich aufhängen??
Gruss Ivo
Einen Psychiater der rät zu kündigen, würde ich nie wieder aufsuchen. Die Krankenkasse kann keinen Druck machen, die Arbeit wieder aufzunehmen. Entscheidend ist, was ein vernünftiger Arzt sagt und ob er Dich krank schreibt. In allen Gesprächen mit dem AG musst Du klar machen, dass Dir stets an der Erbringung Deiner Arbeitsleistung gelegen ist und alles tun willst, wieder gesund zu werden.
Udo Becker
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Hallo Bernd,
Arbeitnehmer A ist wegen Depressionen seit
Ende September AU. Die Firma in der er seit 27 Jahren Arbeitet
hat seit 2 Jahren große Probleme(Löhne usw.) ausserdem wird A
gemo bb t.
kann es denn sogar sein, dass das eine (die Depression) mit dem anderen (den Arbeitsbedingungen) zusammenhängt? Sollte dem so sein, ist sicherlich die Variante 1 schwierig 
Wie geht’s denn A jetzt? Sieht er sich in der Lage, Bewerbungen zu schreiben, Vorstellungsgespräche zu machen, Absagen zu verkraften? Und sieht er sich in der Lage wieder (Vollzeit?) zu arbeiten? Falls ja, wäre zu klären, ob er sich auch in der Lage sieht, wieder in die alte Firma zurückzukehren. Das kann er selber - eventuell zusammen mit seinem Psychotherapeuten - wohl am besten entscheiden.
Generell schliesse ich mich jedoch meinem Vorposter an: kündigen ohne einen anderen Job zu haben ist heutzutage äusserst leichtsinnig. Dazu kommt ja noch, dass Herr A mit 48 schon recht „alt“ ist und deshalb vielleicht in der einen oder anderen Firma deshalb einen Malus hat.
Sprich, wenn ich Herr A wäre, würde ich das Dilemma mit meinem Psychotherapeuten besprechen, ihn bitten, mich noch ne Weile krank zu schreiben. Derweil würde ich mich auf andere Jobs bewerben. In der alten Firma ist dann schnell gekündigt und gerade wenn die Jungs eh die Gehälter nicht superpünktlich bezahlen und er dort gemobbt wird sind die vielleicht auch froh, ihn mittels Auflösungsvertrag oder so „los zu werden“.
Alles Gute für Herrn A!
*wink*
Petzi
Hallo,
das Thema „Mobbing am Arbeitsplatz“ ist ein sehr schwieriges.
Es ist allerdings klar, dass eine Arbeitsunfähigkeit keinesfalls die
Lösung sein kann, im Gegenteil die Sache wird immer schlimmer
durch die Abstinenz am Arbeitsplatz. Was soll die „Krankschreibung“ für einen Sinn haben ???
Die psychotherapeutische Behandlung kann doch nur dann von Erfolg gekrönt sein, wenn alle Seiten bei der Problemlösung eingebunden
sind. wenn allerdings hier die Kasse Druck ausübt, dann ist das
meiner Meinung nach der falsche Weg - die Kasse sollte vielemehr
mit dem oder den Behandlern Kontakt aufnehmen um das Problem in den
Griff zu bekommen.
Gruss
Czauderna
Hallo Petzi,
Das genau ist ja die Ursache, A war mit Kollegen in 2006 gegen B vorm
Arbeitsgericht weil fast 3Monatslöhne ausstanden,Urlaubsgeld und Schichtzulage gestrichen wurden.Ausserdem hat A von B (der den Betrieb
vor 4 Jahren von seinen Eltern übernommen hat) schon mehrere Abmahnungen bekommen.Die letzte(und so steht es auch auf der Abmahnung) genau an dem Tag als er AU geschrieben wurde-sogar von der Rechten Hand von B Persönlich vorbeigebracht!
Es steht ausser Frage das B „Arbeiter“ wie A die Höchstlohn bekommen los werden will.B hat auch die Technische Leitung dazu aufgefordert mehr Abmahnungen zu „Verteilen“.Bewerbungen hat A schon Geschrieben
und es sieht vielleicht gar nicht so schlecht aus.Wie A Erfahren hat
soll er wenn er wieder zu B zur Arbeit käme/kommt den Hof Fegen!
A Hofft auf eine Kündigung von B damit er vor Gericht ziehen kann und vielleicht eine Abfindung herausschlagen kann,Arbeiten möchte er dort aber auf keinen Fall mehr-auch wenns 27 Jahre sind die er da ist.
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