angenommen es gibt folgendes Problem mit einem Vermieter.
Folgendes Problem: in einem schlecht isolierten Haus funktioniert der Heizkörper im Schlafzimmer nicht richtig und wird nur im oberen Drittel warm. Dadurch herrschen in diesem fiktiven Zimmer selten mehr als 13-14 °C, was theoretisch sehr kalt ist!
Theoretisch ist eine nicht funktionierende Heizung ja ein schwerwiegender Mangel, wodurch man die Miete mindern kann. Ist das auch möglich, wenn die Heizung nur teilweise funktioniert? Also s nur das obere Drittel warm wird?
Folgendes Problem: in einem schlecht isolierten Haus
funktioniert der Heizkörper im Schlafzimmer nicht richtig und
wird nur im oberen Drittel warm. Dadurch herrschen in diesem
fiktiven Zimmer selten mehr als 13-14 °C, was theoretisch sehr
kalt ist!
hallo!
Die Isolation hat mit der Funktion des Heizkörper erstmal nichts zu tun!
Ist die angeblich schlechte Isolation begutachtet??
Was sagt der Vermieter zu dem nur teilweise funkt. Heizkörper?
War jemand bei der Entlüftung der Heizkörper anwesend?
Theoretisch ist eine nicht funktionierende Heizung ja ein
schwerwiegender Mangel,
möglichwerweise (sieh oben) nicht nur theoretisch!
wodurch man die Miete mindern kann.
möglichwerweise - wobei minderung immer der letzte schritt sein sollte
Ist das auch möglich, wenn die Heizung nur teilweise
funktioniert? Also s nur das obere Drittel warm wird?
wenn der raum dadurch nicht ausreichend zu wärmen ist?!
gruß
ad
Folgendes Problem: in einem schlecht isolierten Haus
funktioniert der Heizkörper im Schlafzimmer nicht richtig und
wird nur im oberen Drittel warm. Dadurch herrschen in diesem
fiktiven Zimmer selten mehr als 13-14 °C, was theoretisch sehr
kalt ist!
hallo!
Die Isolation hat mit der Funktion des Heizkörper erstmal nichts zu tun!
Ist die angeblich schlechte Isolation begutachtet??
–> nein. was kostet das und welche Vorteile bringt das?
Was sagt der Vermieter zu dem nur teilweise funkt. Heizkörper?
–> er hat schon selbst daran rumgeschraubt und entlüftet. Dann dreht er die Heizung auf 5 worauf der untere Teil lauwarm wird und meint: funktioniert doch!
War jemand bei der Entlüftung der Heizkörper anwesend?
–> ja, der Vermieter hat es selbst durchgeführt.
Theoretisch ist eine nicht funktionierende Heizung ja ein
schwerwiegender Mangel,
möglichwerweise (sieh oben) nicht nur theoretisch!
wodurch man die Miete mindern kann.
möglichwerweise - wobei minderung immer der letzte schritt sein sollte
Ist das auch möglich, wenn die Heizung nur teilweise
funktioniert? Also s nur das obere Drittel warm wird?
wenn der raum dadurch nicht ausreichend zu wärmen ist?!
–> Der Raum ist dadurch definitiv nicht ausreichend zu wärmen. Hinzu kommt, dass die Heizung ab 22.00 Uhr aus ist und durch die schlechte isoliereung die Temepratur dann von 14 auf 13°C sinkt!
Moin,
mich würde interessieren, wer das Märchen verbreitet, dass Heizkörper auf der gesamten Höhe heiß sein würden.
Oben fließt heißes (warmes) Wasser in den Heizkörper ein (auch wenn nur zwei Rohre unten angeschlossen sind) Unten fließt kälteres Wasser wieder heraus.
Es ist die Aufgabe eines Heizkörpers Wärme abzugeben. Da diese Wärme vom Wasser kommt, kann das Wasser wenn es wieder geht nicht mehr so warm sein (logisch, oder?) wie zum Zeitpunkt des Eintrittes in den HK.
Es ist nicht Sinn einer Heizung heißes Wasser wieder zurückfließen zu lassen, da dadurch große Mengen Energie vergeudet werden.
Zu den zu niederen Raumtemperaturen gibt es drei Szenarien:
Wasser das aus der Wand kommt (Vorlauf) ist nicht heiß genug. Dann ist die Vorlauftemperatur zu erhöhen bzw. wenn schon hoch, die Pumpleistung zu erhöhen, dass es schneller durch den Heizkörper fließt. Oder
die Raumtemperatur ist zu niedrig, sprich die Isolierung des Raumes nicht ausreichend, oder
der Raum wird nicht dauerhaft geheizt. Dadurch kühlt er so stark ab, dass die optimal eingestellte Heiz- und Pumpleistung es nicht schafft den Raum kurzfristig zu erwärmen.
Es ist Aufgabe des Eigentümers eine ausreichende Temperatur in der Wohnung zur Verfügung zu stellen. Regelungen gibt es im Mietvertrag bzw. im www.
Und es ist Aufgabe des Mieters dauerhaft ausreichend Wärme abzurufen.
Moin,
mich würde interessieren, wer das Märchen verbreitet, dass
Heizkörper auf der gesamten Höhe heiß sein würden.
Oben fließt heißes (warmes) Wasser in den Heizkörper ein (auch
wenn nur zwei Rohre unten angeschlossen sind) Unten fließt
kälteres Wasser wieder heraus.
Es ist die Aufgabe eines Heizkörpers Wärme abzugeben. Da diese
Wärme vom Wasser kommt, kann das Wasser wenn es wieder geht
nicht mehr so warm sein (logisch, oder?) wie zum Zeitpunkt des
Eintrittes in den HK.
Ok verstanden. Ist es dann normal, dass der Heizkörper, wenn er auf 3 gestellt ist, unten eiskalt ist? Das würde für mich dann bedeuten, dass die Hitze optimal abgegeben wird. Sprich: das wasser kommt heiß herein und geht eiskalt wieder heraus. Dafür ist es im Zimmer aber recht kalt…
Es ist nicht Sinn einer Heizung heißes Wasser wieder
zurückfließen zu lassen, da dadurch große Mengen Energie
vergeudet werden.
Zu den zu niederen Raumtemperaturen gibt es drei Szenarien:
Wasser das aus der Wand kommt (Vorlauf) ist nicht heiß
genug. Dann ist die Vorlauftemperatur zu erhöhen bzw. wenn
schon hoch, die Pumpleistung zu erhöhen, dass es schneller
durch den Heizkörper fließt. Oder
Vorlauf wurde schon geändert–> keine Verbesserung
die Raumtemperatur ist zu niedrig, sprich die Isolierung
des Raumes nicht ausreichend, oder
gäbe es in solch einem fall überhaupt Handlungsspielraum?
der Raum wird nicht dauerhaft geheizt. Dadurch kühlt er so
stark ab, dass die optimal eingestellte Heiz- und Pumpleistung
es nicht schafft den Raum kurzfristig zu erwärmen.
Es ist Aufgabe des Eigentümers eine ausreichende Temperatur in
der Wohnung zur Verfügung zu stellen. Regelungen gibt es im
Mietvertrag bzw. im www.
Und es ist Aufgabe des Mieters dauerhaft ausreichend Wärme
abzurufen.
Angenommen der Raum wird Tagsüber geheizt, allerdings mit der Heizeinstellung 2-3. Ist das ausreichend? Kann der VErmieter verlangen, dass der Mieter die Heizung auf voller Leistung laufen lässt (in dem fall auf 5), damit die Mindesttemperatur von 18°C erreicht werden könnte?
Dann müßte die Heizung ständig auf 5 laufen, damit eine halbwegs annehmbare Temperatur vorherrscht. Das klingt schon fast nach Energieverschwendung, vor allem wenn man nicht im Hause ist. Sobald nämlich weniger als 5 ist, sinkt die Temperatur schnell wieder auf 14°C
Ok verstanden. Ist es dann normal, dass der Heizkörper, wenn
er auf 3 gestellt ist, unten eiskalt ist? Das würde für mich
dann bedeuten, dass die Hitze optimal abgegeben wird. Sprich:
das wasser kommt heiß herein und geht eiskalt wieder heraus.
Dafür ist es im Zimmer aber recht kalt…
Bei mir sind sämtliche Heizkörper unten kalt.
Vorlauf wurde schon geändert–> keine Verbesserung
Dann halt noch die Pumpe hochdrehen. Der VM muss ausreichend Heizleistung zur Verfügung stellen um die mietvertraglich zugesicherte Temperatur erreichen zu KÖNNEN
die Raumtemperatur ist zu niedrig, sprich die Isolierung
des Raumes nicht ausreichend, oder
gäbe es in solch einem fall überhaupt Handlungsspielraum?
Gemietet wie gesehen. Altbau mieten, Neubaukomfort haben wollen ist nicht machbar.
Angenommen der Raum wird Tagsüber geheizt, allerdings mit der
Heizeinstellung 2-3. Ist das ausreichend? Kann der VErmieter
verlangen, dass der Mieter die Heizung auf voller Leistung
laufen lässt (im Zweifelsfall auch auf 5), damit die Mindesttemperatur
von 18°C erreicht werden könnte?
Der VM kann gar nichts verlangen. Wenn allerdings mangels Heizung Schimmel entsteht, kann er vom Mieter Schadenersatz verlangen (vorausgesetzt die Heizleistung steht zur Verfügung)
Wenn Mieter Mietminderung geltend machen will, muss er einen Schaden beweisen, hier mangelnde Heizleistung. Wenn die Leistung erst bei Thermostatanzeige 5 zur Verfügung steht, muss er halt auf 5 drehen.
es kommt auf die zu erreichende Raumtemperatur an, wenn also mit einem halb funktionierenden Heizkörper die Mindesttemperatur nicht erreicht werden kann, den Vermieter zur Beseitigung des Mangels auffordern. In diesem Link kannst Du die erforderliche Raumtemperatur nachlesen und auch in welcher Höhe üblicherweise gekürzt werden kann:
Stimmt, klingt danach - ist aber keine. Denn die Energiemenge x, die nötig ist, um den Raum auf die Temperatur y zu bringen, hängt im wesentlichen vom Raum ab, nicht vom Heizkörper. Ob nun ein „reparierter“ Heizkörper einer Zentralheizung diese Energiemenge auf Stufe 2 abgibt oder ein „kaputter“ auf Stufe 5, macht für den Energieverbrauch keinen Unterschied.
„Repariert“ und „kaputt“ deshalb in Anführungszeichen, weil euer Heizkörper auf mich mitnichten den Eindruck macht, kaputt zu sein.
Der Regler an eurem Heizkörper regelt nicht die Heizleistung, sondern die Raumtemperatur - das ist das Prinzip eines Thermostats. Möglicherweise entspricht bei eurem Thermostat die Einstellung 2-3 einer Raumtemperatur von 14 Grad, das ist gerade mal eine Stufe (4 Grad) unter dem Wert, den ich bei 2-3 erwarten würde (nämlich etwa 18 Grad). Also einfach eine Stufe weiter aufdrehen. Und nein, ihr braucht nicht mehr Energie dazu, denn egal, ob da nun 2-3 oder 3-4 steht, die Einstellung kann man immer übersetzen in „Raumtemperatur 18 Grad“.
Dann müßte die Heizung ständig auf 5 laufen, damit eine
halbwegs annehmbare Temperatur vorherrscht. Das klingt schon
fast nach Energieverschwendung, vor allem wenn man nicht im
Hause ist.
Die Energiemenge, die das Zimmer zum aufheizen oder warmhalten benötigt , ist völlig unabhängig davon, ob am Ventil eine 1, eine 3 oder eine 768 steht. Sie muss halt aufgebracht werden, egal wie.
Wenn Du aber für eine angenehme Temperatur auf 5 stellen musst, ist die Vorlauftemperatur zu gering. Die Erklärung, warum das so ist, kann ich Dir geben - ist aber sehr kompliziert. Also: Vorlauf höher stellen, dann passt die Raumtemperatur bei Einstellung 3 - aber die benötigte Energiemenge im Raum ist die gleiche.
Gruß
loderunner
PS
Stufe 2 entspricht bei einem „normalen“ Heizkörper einer Raumtemperatur von etwa 16 Grad. Oder anders gesagt: Auf Stufe 2 kriegt man es in dem Raum nicht wärmer als 16 Grad, weil sich der Heizkörper ausschaltet, sobald es über 16 Grad warm ist. Weenn ihr aöso euren Heizkörper immer nur auf „2“ laufen lasst, seid ihr nur zwei Grad unter dem Erwartungswert.
Noch ein PS
Die Temperatur, die man am Thermostat einstellt, sagt übrigens nichts darüber aus, wie heiß der Heizkörper ist, wenn man ihn anfasst. Der Thermostat kann auf 4 oder 5 stehen, und trotzdem ist der Heizkörper von oben bis unten kalt - wenn ein Raum zum Beispiel durch die Sonne aufgeheizt wurde. Dann ist der Heizkörper zwar voll aufgedreht, aber trotzdem aus. Wenn ein Heizkörper kalt bleibt, dann bedeutet das, das nach Ansicht des Thermostates im Raum bereits die eingestellte Raumtemperatur herrscht. Möglicherweise ist es bei euch rund um den Heizköroper auch wärmer als dort, wo ihr die 14 Grad gemessen habt; deshalb schaltet der Heizkörper ab.