Auch Hölle

Hallo Raimund,

Du scheinst hier etwas zu verwechseln :wink:

…ihn bitten, mich sterben und sich von anderen bejubeln zu
lassen.

a) Du bist schon tot!!

danke! Fühl mich aber als Toter ganz schön lebendig.

Was soll der Ewige also mit Dir tun?
Bedenke, mit dem Tod ist das „Sein“ nicht beendet. Du gehst
nur vom Diesseits ins Jenseits.

Wenn mich nicht alles täuscht, kommt am sog. Jüngsten Tag für die einen das ewige Leben (Grusel) und die anderen der ewige Tot. So stehts in der Bibel. Ích möchte tot sein. Hat man den keine Wahl? Ist man Sklave einer imaginären Existenz, die sich Gott nennt?

b) warum sollte ER sich bejubeln lassen?
Denkst Du, das sei der Grund, in den „Himmel“ zu kommen?

Sieht so aus. Gibt da ein paar Psalme in der Bibel von Hosianna und preisen.

Die Ewigkeit ist etwas schreckliches! Es ist die wahre Hölle.

Das ist nur die eine Seite der Ewigkeit.
Eine Ewigkeit lang zu wissen, dass man die Gelegenheit gehabt
hat, sich für die andere Seite zu entscheiden, aber es nicht
getan hat - das ist die Hölle!

Das ist lt. Bibel falsch! Es steht : s.o.

Aber eine Ewigkeit die Annehmlichkeiten des Lebens zu genießen
(ohne Leid, Krankheit, Ärger, etc.), das ist das Paradies!

Schrecklich! Irgend wann ist Dir diese ewige Glückseeligkeit galleüber! Du sehnst Dich dann nach dem Ende… und bekommst es nicht! Du musst Milliarden um Milliarden Jahre existieren! Furchtbar!

Gruss Harald

PS.: Und sollte nach dem Tod wirklich alles aus sein, dann hab
ich keinen Schaden durch meine Entscheidung :wink:

Auch ´ne Überzeugung.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

Wenn mich nicht alles täuscht, kommt am sog. Jüngsten Tag für
die einen das ewige Leben (Grusel) und die anderen der ewige
Tot. So stehts in der Bibel. Ích möchte tot sein. Hat man den
keine Wahl? Ist man Sklave einer imaginären Existenz, die sich
Gott nennt?

Du hast eine falsche Vorstellung von „tot“.
Die Bibel sagt: „Und ich sah die Toten, beide, groß und klein, stehen vor Gott. Und die Toten wurden gerichtet nach ihren Werken.“ (Offb.20,12)

Die „Toten“ sind nicht inexistent.

Du hast eigentlich nur die Wahl, ob Du eine Ewigkeit mit Gott oder ohne Gott verbringen willst.

Jesus berichtet über das zukünftige Gericht in Matth.25,31-46.
Lies das doch mal in Ruhe durch.
http://www.bibel-online.net/

b) warum sollte ER sich bejubeln lassen?
Denkst Du, das sei der Grund, in den „Himmel“ zu kommen?

Sieht so aus. Gibt da ein paar Psalme in der Bibel von
Hosianna und preisen.

Das sind aber alles Freiwillige. So ähnlich, wie heutzutage Popstars oder Fußballer gefeiert werden.
Im übrigen gibt es auch ganz andere angenehme Tätigkeiten.

Eine Ewigkeit lang zu wissen, dass man die Gelegenheit gehabt
hat, sich für die andere Seite zu entscheiden, aber es nicht
getan hat - das ist die Hölle!

Das ist lt. Bibel falsch! Es steht : s.o.

Was genau ist falsch?

Aber eine Ewigkeit die Annehmlichkeiten des Lebens zu genießen
(ohne Leid, Krankheit, Ärger, etc.), das ist das Paradies!

Schrecklich! Irgend wann ist Dir diese ewige Glückseeligkeit
galleüber! Du sehnst Dich dann nach dem Ende… und bekommst
es nicht! Du musst Milliarden um Milliarden Jahre existieren!
Furchtbar!

*grübel*
Das ist es doch, worauf ich ein Leben lang warte: Urlaub ohne Ende!

Gruss Harald

Hallo Harald,

Die „Toten“ sind nicht inexistent.

Du hast eigentlich nur die Wahl, ob Du eine Ewigkeit mit Gott
oder ohne Gott verbringen willst.

das soll also heißen, ich habe nur die Wahl zwischen Hölle und Hölle!
Schöne Aussicht!
Das wird´s Zeit, dass ich mir eine andere Religion aussuche. Deren Gott ist dann gnädig und lässt einen ins Nirwana verschwinden. Ewiger, erlösender Tod.

Jesus berichtet über das zukünftige Gericht in Matth.25,31-46.
Lies das doch mal in Ruhe durch.
http://www.bibel-online.net/

b) warum sollte ER sich bejubeln lassen?
Denkst Du, das sei der Grund, in den „Himmel“ zu kommen?

Sieht so aus. Gibt da ein paar Psalme in der Bibel von
Hosianna und preisen.

Das sind aber alles Freiwillige. So ähnlich, wie heutzutage
Popstars oder Fußballer gefeiert werden.

Und was ist mit denen, die mit Hosianna und lobpreisen nichts am Hut haben? Die werden dann wegen majestätsbeleidigung in die andere Abteilung der Hölle vertbannt… bis sie freiwillig Milliarden von Jahre Hosianna brüllen!

Im übrigen gibt es auch ganz andere angenehme Tätigkeiten.

Welche denn?
Alles, was angenehm ist, wird auf die Dauer zur Qual. Ich stelle mir die Ewigkeit schrecklich vor.

Aber eine Ewigkeit die Annehmlichkeiten des Lebens zu genießen
(ohne Leid, Krankheit, Ärger, etc.), das ist das Paradies!

also körperlich wiederauferstehen? Das halte ich für einen Blödsinn. Was meinst Du, wieviel vorfahren Du schon verspeißt hast? (in Form von Pflanzen, die den „Dünger“ dankbar aufgenommen haben. Und der Platz auf der Erde! Dicht an dicht gedrängt!
Oder sind von den vielleicht 50 Milliarden Menschen, die bis zum Jüngsten Tag existiert haben, nur 20.000 des ewigen Lebens wert?
Also, ich finde die christliche Religion als grausam, sadistisch, unlogisch.

Schrecklich! Irgend wann ist Dir diese ewige Glückseeligkeit
galleüber! Du sehnst Dich dann nach dem Ende… und bekommst
es nicht! Du musst Milliarden um Milliarden Jahre existieren!
Furchtbar!

*grübel*
Das ist es doch, worauf ich ein Leben lang warte: Urlaub ohne
Ende!

Gut, dass alles meiner Meinung nach eine Erfindung des Menschen ist. Eine Erfindung deswegen, weil er es nicht ertragen kann, nach seinem körperlichen Ableben auch tatsächlich tot zu sein. Das ewige Leben ist nichts anderes, als die physikalische Tatsache, dass Energie nicht verloren gehen kann. Energie wird zu Materie und Materie wieder zu Energie.
Außerdem halte ich diese Religion auch noch für größenwahnsinnig: lt. Bibel gibt es nur eine Form von Leben, das das ewige Leben bekommt: der Mensch. Inzwischen weiß man, dass nicht nur der Mensch die Fähigkeit zum logischen Denken besitzt. Sind Delfin, Rabe, Chimpanse… weniger wert?
Sind die abermilliarden lebewesen im Weltall alle weniger wert? Obwohl sie evtl. viel weiter entwickelt sind als wir? So weit, dass wir wie grunzende Urwesen dagegen aussehen? Ich weiß, es gibt keinen Beweis dafür. Doch wenn Du Dir das Weltall ansiehst, dann spricht alles dafür. Ebenso scheint das Leben durch Metore, (o.ä.) auf die Erde gekommen zu sein. Es hat sich langsam entwickelt und entwickelt sich weiter. Auch der Mensch (so er sich nicht selbst ausrottet).
Also ziemlich anders entstanden, als selbst wildeste Bibelspekulationen es darstellen können.
Aber das ist vermutlich Blendwerk des Teufels?!
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

meine Überzeugung ist, dass es nach dem Tod zu Ende ist. Keine
Hölle und auch kein Himmel. Nichts von alle dem.
Sehr tröstlich!

klingt wirklich gut :wink:
Aber was, wenn dann doch nicht alles aus ist?
Du hast keine Beweise dafür, also solltest Du die Möglichkeit
in Betracht ziehen.

Eine unögliceh Forderung. Alleine die Religionen dieses Planeten haben hunderte verschiedener Jenseitsvorstellungen mit in der Regel noch mehr Wegen diese zu erreichen. Wenn man nun noch alle möglichen Varianten und Wege miteinbezieht, kommt man wohl auf eine ans Unendliche grenzende Anzahl an Möglichkeiten. Über keine kannst du dir nur im geringsten sicher sein, dass sie existiert, die richtige ist, oder auch nicht. Du kannst nichts, aber auch rein gar nichts, über Anzahl oder Beschaffenheit der „Jenseitsebenen“ und genausowenig über die Wege der einen oder anderen zugeordnet zu werden, sagen.
Wie willst du dich bitte in einer solchen Unsicherheit verhalten?

Und dann stehst Du plötzlich vor dem Ewigen und sollst die
Frage beantworten, warum Du die Mahnungen nicht ernst genommen
hast. Was willst Du dann zu Deiner Rechtfertigung sagen?

Mit der kompletten Nichtbeachtung des Jenseits habe ich stochastisch gesehen wohl noch die besten Chancen.

Ist ja nur theoretisch gemeint. Denk mal drüber nach.

Brauchst die wirklich die Illusion eines späteren Heils um mit der Realität fertig zu werden? Kannst du nur so wenig Verantwortung übernehmen? So wenig Selbstwertgefühl?

SAN

Hallo Raimund,

Du hast eigentlich nur die Wahl, ob Du eine Ewigkeit mit Gott
oder ohne Gott verbringen willst.

das soll also heißen, ich habe nur die Wahl zwischen Hölle und
Hölle!
Schöne Aussicht!
Das wird´s Zeit, dass ich mir eine andere Religion aussuche.
Deren Gott ist dann gnädig und lässt einen ins Nirwana
verschwinden. Ewiger, erlösender Tod.

es steht Dir frei, Dich nach einer Religion Deiner Wahl umzusehen.
Du wirst aber in jeder Religion einen Hinweis darauf finden, dass es nach dem Tod nicht gänzlich aus ist.

Auch das Nirwana ist ja nicht so einfach zu erreichen.
Ist es tröstlicher zu glauben, dass Du demnächst als Regenwurm wiedergeboren wirst? Das nimmt nämlich auch kein Ende.

Das sind aber alles Freiwillige. So ähnlich, wie heutzutage
Popstars oder Fußballer gefeiert werden.

Und was ist mit denen, die mit Hosianna und lobpreisen nichts
am Hut haben? Die werden dann wegen majestätsbeleidigung in
die andere Abteilung der Hölle vertbannt… bis sie
freiwillig Milliarden von Jahre Hosianna brüllen!

Woher nimmst Du bloß diesen Unsinn??

Im übrigen gibt es auch ganz andere angenehme Tätigkeiten.

Welche denn?
Alles, was angenehm ist, wird auf die Dauer zur Qual. Ich
stelle mir die Ewigkeit schrecklich vor.

Ich weiss nicht, ob Dir da ein Theologe oder besser ein Psychiater helfen kann. Aber Christen stellen sich die Ewigkeit nicht schrecklich vor.

Aber eine Ewigkeit die Annehmlichkeiten des Lebens zu genießen
(ohne Leid, Krankheit, Ärger, etc.), das ist das Paradies!

also körperlich wiederauferstehen? Das halte ich für einen
Blödsinn.

Und wie willst Du „Hosianna singen“, wenn Du keinen Körper hast??

Was meinst Du, wieviel vorfahren Du schon verspeißt
hast? (in Form von Pflanzen, die den „Dünger“ dankbar
aufgenommen haben. Und der Platz auf der Erde! Dicht an dicht
gedrängt!

Wer redet denn von der Erde? Ich rede vom „Jenseits“. In der unendlichen Weite des „Himmels“ ist unendlich viel Platz.

Oder sind von den vielleicht 50 Milliarden Menschen, die bis
zum Jüngsten Tag existiert haben, nur 20.000 des ewigen Lebens
wert?

Mach Dir keine Sorgen, die Bibel redet von einer Schar Menschen, die niemand zählen kann. Werden also beträchtlich mehr sein :wink:

Also, ich finde die christliche Religion als grausam,
sadistisch, unlogisch.

Welche Religion würde Dir denn passen?
Beschreibe mir doch die Vorzüge anderer Religionen.

Gut, dass alles meiner Meinung nach eine Erfindung des
Menschen ist.

Schlecht, wenn Deine Meinung falsch sein sollte.

Eine Erfindung deswegen, weil er es nicht
ertragen kann, nach seinem körperlichen Ableben auch
tatsächlich tot zu sein. Das ewige Leben ist nichts anderes,
als die physikalische Tatsache, dass Energie nicht verloren
gehen kann. Energie wird zu Materie und Materie wieder zu
Energie.

Diese Vorstellung könnte ich durchaus ertragen. Das Leben würde keinerlei Schwierigkeiten machen. Und ich bräuchte mich auch nicht um irgendwelche Konsequenzen kümmern, die mein Handeln nach sich zieht. Hinter mir die Sintflut.

Merkwürdigerweise gibt es Menschen, die die Vorstellung nicht ertragen können, dass nach dem Leben auf dieser Erde eine höhere Instanz beurteilt, ob das Wirken positiv oder negativ war.

Außerdem halte ich diese Religion auch noch für
größenwahnsinnig: lt. Bibel gibt es nur eine Form von Leben,
das das ewige Leben bekommt: der Mensch. Inzwischen weiß man,
dass nicht nur der Mensch die Fähigkeit zum logischen Denken
besitzt. Sind Delfin, Rabe, Chimpanse… weniger wert?

Größenwahnsinnig halte ich eher Leute, die über eine Religion diskutieren, die sie gar nicht kennen.
Es ist nicht das logische Denken, das den Menschen ausmacht.
Es ist der von Gott verliehene Geist (=Ruach!)

Sind die abermilliarden lebewesen im Weltall alle weniger
wert? Obwohl sie evtl. viel weiter entwickelt sind als wir? So
weit, dass wir wie grunzende Urwesen dagegen aussehen? Ich
weiß, es gibt keinen Beweis dafür. Doch wenn Du Dir das
Weltall ansiehst, dann spricht alles dafür.

Nicht wirklich. Noch hat man keinen Planeten gefunden, auf dem Leben in irgendeiner Form möglich wäre. Vielleicht ist das auch nur eine Erfindung von Menschen, die die Vorstellung nicht ertragen können, allein in dem Universum zu sein :wink:

Ebenso scheint das
Leben durch Metore, (o.ä.) auf die Erde gekommen zu sein. Es
hat sich langsam entwickelt und entwickelt sich weiter. Auch
der Mensch (so er sich nicht selbst ausrottet).
Also ziemlich anders entstanden, als selbst wildeste
Bibelspekulationen es darstellen können.
Aber das ist vermutlich Blendwerk des Teufels?!

Es ist zumindest der Versuch, die Realität Gottes wegzudiskutieren.

Gruss Harald

Wie willst du dich bitte in einer solchen Unsicherheit
verhalten?

Wie Christoph Columbus auf seinem Weg nach Amerika.
Da haben die Leute auch gesagt, dass es den nicht gibt.

Mit der kompletten Nichtbeachtung des Jenseits habe ich
stochastisch gesehen wohl noch die besten Chancen.

Das Ignorieren einer Gefahr räumt diese nicht aus dem Weg.
Oder wird der LKW Dich nicht überfahren, weil Du ihn nicht beachtest?

Ist ja nur theoretisch gemeint. Denk mal drüber nach.

Brauchst die wirklich die Illusion eines späteren Heils um mit
der Realität fertig zu werden?

Ich brauche keine Illusion.
Ich bin von der Realität des Jenseits überzeugt.

Kannst du nur so wenig
Verantwortung übernehmen? So wenig Selbstwertgefühl?

Die Verantwortung, die ich Gott gegenüber habe, ist größer als Du denkst. Wäre nach dem Leben alles aus, wäre es viel einfacher.

Gruss Harald

Wie willst du dich bitte in einer solchen Unsicherheit
verhalten?

Wie Christoph Columbus auf seinem Weg nach Amerika.
Da haben die Leute auch gesagt, dass es den nicht gibt.

LOL Geschichte: mangelhaft

Mit der kompletten Nichtbeachtung des Jenseits habe ich
stochastisch gesehen wohl noch die besten Chancen.

Das Ignorieren einer Gefahr räumt diese nicht aus dem Weg.
Oder wird der LKW Dich nicht überfahren, weil Du ihn nicht
beachtest?

Unsinniges Beispiel. Wie wärs damit:
Es gibt [infinite] Türen und hinter allen ist ein LKW bereit dich zu überfahren, hinter einr nicht , welche öffnest du? Ich würde keine öffnen…

Ist ja nur theoretisch gemeint. Denk mal drüber nach.

Brauchst die wirklich die Illusion eines späteren Heils um mit
der Realität fertig zu werden?

Ich brauche keine Illusion.
Ich bin von der Realität des Jenseits überzeugt.

Wohlgemerkt noch von deiner Vorstellung des Jenseits, die sonst niemand hat…

Kannst du nur so wenig
Verantwortung übernehmen? So wenig Selbstwertgefühl?

Die Verantwortung, die ich Gott gegenüber habe, ist größer als
Du denkst. Wäre nach dem Leben alles aus, wäre es viel
einfacher.

Gott vergibt dir also nicht oder zumindest nur sofern du schon vor dem Tod bereust? (Ich glaube diese Diskussion haben wir schonmal geführt). Ausserdem wovor soll ich denn genau die Verantwortung übernehmen, vor welchem der ach so vielen obersten Wesen mit genausovielen Verhaltensvorstellungen?

SAN

Hallo Harald

Du hast eigentlich nur die Wahl, ob Du eine Ewigkeit mit Gott
oder ohne Gott verbringen willst.

das soll also heißen, ich habe nur die Wahl zwischen Hölle und
Hölle!
Schöne Aussicht!
Das wird´s Zeit, dass ich mir eine andere Religion aussuche.
Deren Gott ist dann gnädig und lässt einen ins Nirwana
verschwinden. Ewiger, erlösender Tod.

es steht Dir frei, Dich nach einer Religion Deiner Wahl
umzusehen.
Du wirst aber in jeder Religion einen Hinweis darauf finden,
dass es nach dem Tod nicht gänzlich aus ist.

In der Nichtreligion, dem Buddhismus ist es beim Erreichen des Nirwana gänzlich aus. Ich bitte hier die Buddhisten unter uns mich zu berichtigen.

Auch das Nirwana ist ja nicht so einfach zu erreichen.
Ist es tröstlicher zu glauben, dass Du demnächst als Regenwurm
wiedergeboren wirst? Das nimmt nämlich auch kein Ende.

Ich muss ja nicht als Regenwurm wiedergeboren werden (muss aber auch nicht schlecht sein: frag mal so ein Würmchen!). Doch auch als mensch kannst Du noch mal eine Chance erhalten. Auch nicht tröstlich!

Das sind aber alles Freiwillige. So ähnlich, wie heutzutage
Popstars oder Fußballer gefeiert werden.

Und was ist mit denen, die mit Hosianna und lobpreisen nichts
am Hut haben? Die werden dann wegen majestätsbeleidigung in
die andere Abteilung der Hölle vertbannt… bis sie
freiwillig Milliarden von Jahre Hosianna brüllen!

Woher nimmst Du bloß diesen Unsinn??

Nun, Du sagst Doch, es wären nur Freiwillige, die Hosianna schreien. Was ist dann mit den anderen, die da nicht mitmachen?

Im übrigen gibt es auch ganz andere angenehme Tätigkeiten.

Welche denn?
Alles, was angenehm ist, wird auf die Dauer zur Qual. Ich
stelle mir die Ewigkeit schrecklich vor.

Ich weiss nicht, ob Dir da ein Theologe oder besser ein
Psychiater helfen kann. Aber Christen stellen sich die
Ewigkeit nicht schrecklich vor.

Weil sie sich nichts untert Ewigkeit vorstellen können! Selbst ein heißgeliebtes Hobby wird auf die Dauer langweilig. Der Schritt von der Langeweile zum hass ist nicht besonders groß, besonders beim Begriff Ewigkeit.

Aber eine Ewigkeit die Annehmlichkeiten des Lebens zu genießen
(ohne Leid, Krankheit, Ärger, etc.), das ist das Paradies!

also körperlich wiederauferstehen? Das halte ich für einen
Blödsinn.

Und wie willst Du „Hosianna singen“, wenn Du keinen Körper
hast??

Es könnte auch andere Existenzformen geben. Z.B. eine reine Energieform. Das hat nichts mit Esotherik zu tun.

Was meinst Du, wieviel vorfahren Du schon verspeißt
hast? (in Form von Pflanzen, die den „Dünger“ dankbar
aufgenommen haben. Und der Platz auf der Erde! Dicht an dicht
gedrängt!

Wer redet denn von der Erde?

hattest Du nicht mal vor ca. 8 Monaten mir gesagt, dass die menschen auf der Erde wieder auferstehen werden? Dass Tiere davon nicht betroffen sind?

Ich rede vom „Jenseits“. In der
unendlichen Weite des „Himmels“ ist unendlich viel Platz.

Oder sind von den vielleicht 50 Milliarden Menschen, die bis
zum Jüngsten Tag existiert haben, nur 20.000 des ewigen Lebens
wert?

Mach Dir keine Sorgen, die Bibel redet von einer Schar
Menschen, die niemand zählen kann. Werden also beträchtlich
mehr sein :wink:

Also, ich finde die christliche Religion als grausam,
sadistisch, unlogisch.

Welche Religion würde Dir denn passen?
Beschreibe mir doch die Vorzüge anderer Religionen.

Bisher gefällt mir die Philosophie des Buddhismus. Aber auch das ist nicht so das richtige. Ich glaube, ich bleibe lieber bei meiner „Religion“.

Gut, dass alles meiner Meinung nach eine Erfindung des
Menschen ist.

Schlecht, wenn Deine Meinung falsch sein sollte.

Und was machst Du, wenn sich heraustellt, dass die Buddhisten recht hatten? Oder die Moslem, die Azteken, die Germanen?

Eine Erfindung deswegen, weil er es nicht
ertragen kann, nach seinem körperlichen Ableben auch
tatsächlich tot zu sein. Das ewige Leben ist nichts anderes,
als die physikalische Tatsache, dass Energie nicht verloren
gehen kann. Energie wird zu Materie und Materie wieder zu
Energie.

Diese Vorstellung könnte ich durchaus ertragen. Das Leben
würde keinerlei Schwierigkeiten machen. Und ich bräuchte mich
auch nicht um irgendwelche Konsequenzen kümmern, die mein
Handeln nach sich zieht. Hinter mir die Sintflut.

Merkwürdigerweise gibt es Menschen, die die Vorstellung nicht
ertragen können, dass nach dem Leben auf dieser Erde eine
höhere Instanz beurteilt, ob das Wirken positiv oder negativ
war.

Dazu brauche ich keine höhere Instanz. Das weiß ich selbst, ob ich mehr gutes als schlechtes in meinem Leben gemacht habe.

Außerdem halte ich diese Religion auch noch für
größenwahnsinnig: lt. Bibel gibt es nur eine Form von Leben,
das das ewige Leben bekommt: der Mensch. Inzwischen weiß man,
dass nicht nur der Mensch die Fähigkeit zum logischen Denken
besitzt. Sind Delfin, Rabe, Chimpanse… weniger wert?

Größenwahnsinnig halte ich eher Leute, die über eine Religion
diskutieren, die sie gar nicht kennen.

Kennst Du den Islam? Kennst Du den Buddhismus?

Es ist nicht das logische Denken, das den Menschen ausmacht.
Es ist der von Gott verliehene Geist (=Ruach!)

Behaupten die alten Juden!

Sind die abermilliarden lebewesen im Weltall alle weniger
wert? Obwohl sie evtl. viel weiter entwickelt sind als wir? So
weit, dass wir wie grunzende Urwesen dagegen aussehen? Ich
weiß, es gibt keinen Beweis dafür. Doch wenn Du Dir das
Weltall ansiehst, dann spricht alles dafür.

Nicht wirklich. Noch hat man keinen Planeten gefunden, auf dem
Leben in irgendeiner Form möglich wäre. Vielleicht ist das
auch nur eine Erfindung von Menschen, die die Vorstellung
nicht ertragen können, allein in dem Universum zu sein :wink:

Es besteht die begründete Vermutung, dass allein in unserem Sonnensystem wir nicht die einzigen sind: auf dem mars vermutet man Flechten, auf einem der Jupitermonde soll es auch Leben geben.

Ebenso scheint das
Leben durch Metore, (o.ä.) auf die Erde gekommen zu sein. Es
hat sich langsam entwickelt und entwickelt sich weiter. Auch
der Mensch (so er sich nicht selbst ausrottet).
Also ziemlich anders entstanden, als selbst wildeste
Bibelspekulationen es darstellen können.
Aber das ist vermutlich Blendwerk des Teufels?!

Es ist zumindest der Versuch, die Realität Gottes
wegzudiskutieren.

Nein, absolut nicht. Es ist nur Kleindenkerei, wenn man glaubt, dass so eine Existenz, die sich allmächtiger Gott nennt, an unsere irdischen Vorstellungen gebunden ist.
Grüße
Raimund

Hallo SAN,

Eine unögliceh Forderung. Alleine die Religionen dieses
Planeten haben hunderte verschiedener Jenseitsvorstellungen
mit in der Regel noch mehr Wegen diese zu erreichen. Wenn man
nun noch alle möglichen Varianten und Wege miteinbezieht,
kommt man wohl auf eine ans Unendliche grenzende Anzahl an
Möglichkeiten.

Das trifft so wie du es beschreibst nicht zu.
Konzepte der Nachtod-Form des Menschen:
1.) Keine
2.) Wiederauferstehung in körperlicher Form
3.) Unsterbliche Seele, die an einem anderen Ort weiterexistiert
4.) Vereinigung der Seele mit einem Allgeist
5.) Wiedergeburt
So viele Versionen sind das nicht.

Wenn es einen einen Gott gibt, die ein Interesse an den Menschen hat, wird sie ihnen die Möglichkeit geben mehr darüber zu erfahren, was richtig und falsch ist. Die Frage ist nur noch, ob sie dann akzeptiert wird.

Im Übrigen sind wir Menschen mit einem Gewissen ausgestattet, dass uns hilft richtig und falsch zu unterscheiden. Grundlegende ethischen Normen sind in nahezu allen Kulturkreisen identisch.
Was mit uns nach dem Tod geschieht wird meines Erachtens nicht davon abhängen, dass exakte Kultriten oder strenge Verhaltenskodexe eingehalten werden.

Brauchst die wirklich die Illusion eines späteren Heils um mit
der Realität fertig zu werden? Kannst du nur so wenig
Verantwortung übernehmen? So wenig Selbstwertgefühl?

Den Glauben an ein Jensseits gibt es nur, weil die Menschen zu wenig Selbstwertgefühl haben? Platter geht es nicht mehr.
In nahezu allen Kulturen der Menschen seit dem Anfang der Geschichtsschreibung gab es die Vorstellung von einem Leben nach dem Tod.
In unseren Zeitraum stachen der kommunistische Atheismus und die Wissensschaftsgläubigkeit heraus, die ein Leben nach dem Tod durch diesseitige Heilsversprechen ablösen.
Glaubst du nun, dass die Menschen in den Jahrtausenden einfach nur unwissend waren und dass wir hier in Westeuropa die höchsten Stand der Weisheit erreicht haben?

Gruß
Carlos

1 „Gefällt mir“

hallo Carlos,
Deinen Heilsfindungsweg haben alle Religionen. Sie beweisen Dir, dass sie und nur sie recht haben.
Jeder der was anderes glaubt, wird unweigerlich in der Hölle dieser Religion landen.
Der Jenseitsglaube kommt vermutlich von „Nachtod“ Erlebnissen der Reanimierten. Denn das gab es auch schon vor 1000 und mehr Jahren. Und ich muss zugeben, dass, sollten diese Berichte wahr sein, ich sie mir nicht erklären kann. Sie sind zum Teil mit den christlichen Denkweisen erklärbar… aber zu gleicher Zeit mit der anderer Religionen.
Ganz wenige lassen mich einfach ratlos dastehen.
Unter der Vorraussetzung, dass hier nicht gelogen wurde (was jede (!) Religion mit Leidenschaft macht!).
Grüße
Raimund

Hallo SAN,

Eine unögliceh Forderung. Alleine die Religionen dieses
Planeten haben hunderte verschiedener Jenseitsvorstellungen
mit in der Regel noch mehr Wegen diese zu erreichen. Wenn man
nun noch alle möglichen Varianten und Wege miteinbezieht,
kommt man wohl auf eine ans Unendliche grenzende Anzahl an
Möglichkeiten.

Das trifft so wie du es beschreibst nicht zu.
Konzepte der Nachtod-Form des Menschen:
1.) Keine
2.) Wiederauferstehung in körperlicher Form
3.) Unsterbliche Seele, die an einem anderen Ort
weiterexistiert
4.) Vereinigung der Seele mit einem Allgeist
5.) Wiedergeburt
So viele Versionen sind das nicht.

Das kommt darauf an wie weit man differenziert. Man könnte auch nur in
a)Es gibt etwas nach dem Tod
b)Es gibt nichts nach dem Tod
unterscheiden. Man könnte bei dir aber zum Beispiel auch die Punkte 2 und 3 noch erheblich erweitern.

Wenn es einen einen Gott gibt, die ein Interesse an den
Menschen hat, wird sie ihnen die Möglichkeit geben mehr
darüber zu erfahren, was richtig und falsch ist. Die Frage ist
nur noch, ob sie dann akzeptiert wird.

Du nimmst zunächst schonmal zwei Vorraussetzungen an, die nicht einfach angenommen werden können. Der Mensch kann nicht wissen ob es einen Gott gibt und ob er sich für uns interessiert. Die Folgerung die dann ziehst lässt sich auch wenn man diese Postulate als gegeben ansieht logisch immer noch nicht nachvollziehen.

Im Übrigen sind wir Menschen mit einem Gewissen ausgestattet,
dass uns hilft richtig und falsch zu unterscheiden.

Das würde ich zwar prinzipiell unterschreiben, ich fürchte aber das wir damit dann nicht das selbe meinen. Ein Gewissen vielleicht ein gleichartiges Gewissen nicht.

Grundlegende ethischen Normen sind in nahezu allen
Kulturkreisen identisch.

Natürlich. Weil sie dem Überleben er eigenen Spezies förderlich sind. Oder anders formuliert: Welche das Jenseits betreffende Normen sind denn schon in allen Kulturkreisen gleich?

Was mit uns nach dem Tod geschieht wird meines Erachtens nicht
davon abhängen, dass exakte Kultriten oder strenge
Verhaltenskodexe eingehalten werden.

Brauchst die wirklich die Illusion eines späteren Heils um mit
der Realität fertig zu werden? Kannst du nur so wenig
Verantwortung übernehmen? So wenig Selbstwertgefühl?

Den Glauben an ein Jensseits gibt es nur, weil die Menschen zu
wenig Selbstwertgefühl haben? Platter geht es nicht mehr.

Nun wenn ich mir Haralds Äussserungen ansehe dass er eine Verantwortung vor Gott haben will da er scheinbar die verantwortung vor sich selbst und dem Rest der Menschheit nicht genügt um ihn von „Untaten“ abzuhalten. Dann würde ich schon sagen er sich selbst etwas wichtiger nehmen sollte.

In nahezu allen Kulturen der Menschen seit dem Anfang der
Geschichtsschreibung gab es die Vorstellung von einem Leben
nach dem Tod.
In unseren Zeitraum stachen der kommunistische Atheismus und
die Wissensschaftsgläubigkeit heraus, die ein Leben nach dem
Tod durch diesseitige Heilsversprechen ablösen.
Glaubst du nun, dass die Menschen in den Jahrtausenden einfach
nur unwissend waren und dass wir hier in Westeuropa die
höchsten Stand der Weisheit erreicht haben?

Wenn ich mir die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen, sowie den puren Stand der Technik ansehe: Vielleicht nicht den höchsten aber höher als damals allemal.

Ist es eigentlich „löblich“ zu beten dass jemand bald stirbt damit er möglichst schnell zu seinem jenseitigen Heil kommt?

SAN

Moin Raimund

In der Nichtreligion, dem Buddhismus ist es beim Erreichen des
Nirwana gänzlich aus. Ich bitte hier die Buddhisten unter uns
mich zu berichtigen.

Wenn du mir verrätst, was du unter „Nirwana“ „Erreichen des Nirwana“ und „es“ verstehst, sowie unter „gänzlich aus“, dann werde ich gerne versuchen, das in einen buddhistischen Kontext zu bringen.

Gruss
Marion

hallo marion,
habe ich doch genau richtig spekuliert: Marion meldet sich bestimmt!:smile:)
Also: ich meine das Ausscheren aus dem Kreis der Wiedergeburten, der ewige, absolute Tod. Kein Leben mehr, ob körperlich oder geistig oder was auch immer. Aus, für immer.
Grüße
Raimund

Nirvana/Nibbana
Moin Raimund

Ich hab dir mal einen link rausgesucht, der den Begriff „Nibbana“ oder Nirvana meiner Meinung nach recht gut zu fassen versucht:
http://www.palikanon.com/wtb/nibbana.html

Also: ich meine das Ausscheren aus dem Kreis der
Wiedergeburten, der ewige, absolute Tod. Kein Leben mehr, ob
körperlich oder geistig oder was auch immer. Aus, für immer.

Auf zwei Stellen im Text möchte ich in diesem Zusammenhang hinweisen:

„Nicht oft und eindringlich genug kann darauf hingewiesen werden, daß zu einem wirklichen, auch nur theoretischen Verständnis dieses Zieles der gründliche Einblick in die Wahrheit von der Unpersönlichkeit oder anattá die unumgängliche Voraussetzung ist, ohne die man sonst, je nach der geistigen Veranlagung, das Nirwahn notwendigerweise entweder als Vernichtung einer Persönlichkeit mißversteht oder als einen ewigen Daseinszustand, in den das Ich eingeht.“

und:

"Die in den Kommentaren erwähnten zwei Aspekte des Nirwahns, wörtl. ?Erlöschens?, sind:

  1. die ?Völlige Erlöschung der Leidenschaften? (kilesa-nibbána) - in den Sutten auch genannt sa-upádi-sesa-nibbána, d.i. ?Nibbana, bei dem die Daseinsgruppen noch übrig bleiben? -: diese tritt ein bei Erreichung der Vollkommenen Heiligkeit oder Arahatschaft (siehe ariya-puggala).
  2. die ?Völlige Erlöschung der Daseinsgruppen? (khandha-nibbána) - auch genannt an-upádi-sesa-nibbána (siehe upádi), d.i. ?Nibbána bei dem keine Daseinsgruppen übrig bleiben?, m. a. W. das Zuruhekommen, oder genauer gesagt, Sich-nicht-mehr-Fortsetzen dieses geistig-körperlichen Daseinsprozesses: diese tritt ein beim Tode des Arahat. Siehe It. 44.

Bisweilen (sic!) treten beide Aspekte in ein und demselben Momente, d.i. beim Tode, ein; hierüber siehe sama-sísí."

Also Festzuhalten wäre:
a) Nirvana ist kein Automatismus, der mit dem Tode einsetzt, z.B. nur weil jemand sich das so wünscht :smile: (eher im Gegenteil)
b) Das Auslöschen der Daseinsgruppen (was deiner Definition wohl am nächsten kommt) ist nur ein Aspekt des Nirvana und so wie es scheint, an vorherige Verwirklichung des ersten Aspekts gebunden.

Es gäbe demzufolge Nirvana vor und nach dem „Tod“ (Parinibbana)

Gruss
Marion

Unsinniges Beispiel. Wie wärs damit:
Es gibt [infinite] Türen und hinter allen ist ein LKW bereit
dich zu überfahren, hinter einr nicht , welche öffnest du? Ich
würde keine öffnen…

Was sagt mir das?
Du willst nicht sterben.

Ich bin von der Realität des Jenseits überzeugt.

Wohlgemerkt noch von deiner Vorstellung des Jenseits, die
sonst niemand hat…

Also ich kenne einige :wink:

Kannst du nur so wenig
Verantwortung übernehmen? So wenig Selbstwertgefühl?

Die Verantwortung, die ich Gott gegenüber habe, ist größer als
Du denkst. Wäre nach dem Leben alles aus, wäre es viel
einfacher.

Gott vergibt dir also nicht oder zumindest nur sofern du schon
vor dem Tod bereust? (Ich glaube diese Diskussion haben wir
schonmal geführt).

Was hat jetzt die Vergebung mit meiner Verantwortung zu tun?
Ich habe eine Aufgabe zu erfüllen. Ich lebe nicht nur, um zu sterben.

Ausserdem wovor soll ich denn genau die
Verantwortung übernehmen, vor welchem der ach so vielen
obersten Wesen mit genausovielen Verhaltensvorstellungen?

Wieviele Wesen kennst Du eigentlich?

Ich kenne meinen Gott und ich weiss, was ER von mir erwartet.
Ist auch gar nicht schwer :wink:

Gruss Harald

Hallo Raimund,

Und was ist mit denen, die mit Hosianna und lobpreisen nichts
am Hut haben? Die werden dann wegen majestätsbeleidigung in
die andere Abteilung der Hölle vertbannt… bis sie
freiwillig Milliarden von Jahre Hosianna brüllen!

Woher nimmst Du bloß diesen Unsinn??

Nun, Du sagst Doch, es wären nur Freiwillige, die Hosianna
schreien. Was ist dann mit den anderen, die da nicht
mitmachen?

Du verlierst Dich im Detail.
Ich könnte vielleicht die Ewigkeit nutzen, um mit interessanten Leuten zu plaudern.

Ich weiss nicht, ob Dir da ein Theologe oder besser ein
Psychiater helfen kann. Aber Christen stellen sich die
Ewigkeit nicht schrecklich vor.

Weil sie sich nichts untert Ewigkeit vorstellen können!

Und wie bist Du zur Erkenntnis über die Ewigkeit gekommen?

Selbst
ein heißgeliebtes Hobby wird auf die Dauer langweilig. Der
Schritt von der Langeweile zum hass ist nicht besonders groß,
besonders beim Begriff Ewigkeit.

Langeweile und Hass gibt es nicht mehr. Das sind Begriffe aus dieser Welt.

Wer redet denn von der Erde?

hattest Du nicht mal vor ca. 8 Monaten mir gesagt, dass die
menschen auf der Erde wieder auferstehen werden? Dass Tiere
davon nicht betroffen sind?

Ich rede vom „Jenseits“. In der
unendlichen Weite des „Himmels“ ist unendlich viel Platz.

Kannst Du mir genauer sagen, worauf Du Dich beziehst? Und in welchem Zusammenhang damals die Rede war?

Gut, dass alles meiner Meinung nach eine Erfindung des
Menschen ist.

Schlecht, wenn Deine Meinung falsch sein sollte.

Und was machst Du, wenn sich heraustellt, dass die Buddhisten
recht hatten? Oder die Moslem, die Azteken, die Germanen?

Mach Dir um mich keine Sorgen :wink:
Aber in allen diesen Fällen hättest Du ein Problem.

Merkwürdigerweise gibt es Menschen, die die Vorstellung nicht
ertragen können, dass nach dem Leben auf dieser Erde eine
höhere Instanz beurteilt, ob das Wirken positiv oder negativ
war.

Dazu brauche ich keine höhere Instanz. Das weiß ich selbst, ob
ich mehr gutes als schlechtes in meinem Leben gemacht habe.

Dann hast Du doch kein Problem, wenn Deine Taten auch noch von anderen beurteilt werden.

Größenwahnsinnig halte ich eher Leute, die über eine Religion
diskutieren, die sie gar nicht kennen.

Kennst Du den Islam? Kennst Du den Buddhismus?

Diskutiere ich über Islam oder Buddhismus?
Aber Du verurteilst das Christentum, ohne es wirklich zu kennen.

Es ist nicht das logische Denken, das den Menschen ausmacht.
Es ist der von Gott verliehene Geist (=Ruach!)

Behaupten die alten Juden!

und die alten Christen :wink:

Es besteht die begründete Vermutung, dass allein in unserem
Sonnensystem wir nicht die einzigen sind: auf dem mars
vermutet man Flechten, auf einem der Jupitermonde soll es auch
Leben geben.

Das sind doch nur Vermutungen. Und Du hast Dich doch gegen Vermutungen ausgesprochen, zumindest was das Jenseits betrifft. Gilt das hier nicht?

Es ist zumindest der Versuch, die Realität Gottes
wegzudiskutieren.

Nein, absolut nicht. Es ist nur Kleindenkerei, wenn man
glaubt, dass so eine Existenz, die sich allmächtiger Gott
nennt, an unsere irdischen Vorstellungen gebunden ist.

Das glaube ich doch gar nicht.
Es ist genau umgekehrt, wir sind an seine Vorstellungen gebunden. Er ist unser Erfinder.

Gruss Harald

Folgt Ethik und Weisheit aus Wohlstand und Technik
Hallo SAN,

Das kommt darauf an wie weit man differenziert. Man könnte
auch nur in
a)Es gibt etwas nach dem Tod
b)Es gibt nichts nach dem Tod
unterscheiden. Man könnte bei dir aber zum Beispiel auch die
Punkte 2 und 3 noch erheblich erweitern.

Wenn du weit genug differenzierst, hast du so viele Glaubensrichtungen wie Gläubige. Aber wozu?
Wenn dich jemand nach der Farbe deines Autos fragt, sagst so etwas wie „rot“, wenn es sehr genau ist „vulkano-rot“, aber niemals die genaue Art und die Verhältnisse der Farbpigemente.

Du nimmst zunächst schonmal zwei Vorraussetzungen an, die
nicht einfach angenommen werden können. Der Mensch kann nicht
wissen ob es einen Gott gibt und ob er sich für uns
interessiert.

Doch kann er. Wenn nämlich dieser Gott mit den Menschen kommuniziert. Dies ist ja die Basis der monotheistischen Religionen.

Die Folgerung die dann ziehst lässt sich auch
wenn man diese Postulate als gegeben ansieht logisch immer
noch nicht nachvollziehen.

Logische Folgerung:

  1. Ansatz: es existiert ein allmächtiger Schöpfergott
  2. Ansatz: dieser Gott hat ein zielgerichtetes Interesse an den Menschen und ihrem Verhalten.
    -> Gott nimmt Einfluß auf die Menschen
    -> Er verändert das Verhalten durch Umformung der Psychen, falls die Willensfreiheit keine Rolle spielt.
    -> Er vermittelt ihnen seine Wünsche und Vorstellungen und versucht sie zu überzeugen, falls die Willensfreiheit eine Rolle spielt.

Nun wenn ich mir Haralds Äussserungen ansehe dass er eine
Verantwortung vor Gott haben will da er scheinbar die
verantwortung vor sich selbst und dem Rest der Menschheit
nicht genügt um ihn von „Untaten“ abzuhalten. Dann würde ich
schon sagen er sich selbst etwas wichtiger nehmen sollte.

Wenn es keinen Schöpfer gibt, der ethische Maßstäbe vorgibt, dann ist jede Ethik etwas freiwilliges persönlich gewähltes.
Wenn ich nun behaupte, dass es gemäß meinen ethischen Maßstäben in Ordnung wäre die Ehefrau zu schlagen, wie willst du mir das Gegenteil beweisen.

Wenn man das Kant’sche Imperativ nimmt.
Eine Gesellschaft in einem islamischer Gottesstaat, in dem Frauen weniger Rechte haben und Dieben die Hand abgehackt wird, ist genauso stabil wie eine Demokratie mit Gleichberechtigung.
Wer hat nun die bessere Ethik?

Wenn ich mir die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen,
sowie den puren Stand der Technik ansehe: Vielleicht nicht den
höchsten aber höher als damals allemal.

Was haben Ethik und Weisheit, mit dem Wohlstand und Stand der Technologie zu tun? Präsident Bush ist wesentlich reicher als du und ihm steht auch bessere Technologie als dir zur Verfügung.
Ist er dir deshalb auch in ethischen Verständnis und der Beurteilung religiöser Fragen überlegen?

Ist es eigentlich „löblich“ zu beten dass jemand bald stirbt
damit er möglichst schnell zu seinem jenseitigen Heil kommt?

Das Leben ist meiner Meinung ein Geschenk Gottes und es ist heilig. Was folgt deiner Meinung daraus?

Gruß
Carlos

Unsinniges Beispiel. Wie wärs damit:
Es gibt [infinite] Türen und hinter allen ist ein LKW bereit
dich zu überfahren, hinter einr nicht , welche öffnest du? Ich
würde keine öffnen…

Was sagt mir das?
Du willst nicht sterben.

Stimmt. Einigen wir uns also darauf dass dein Lasterbeispiel absolut nicht anwendbar ist.

Ich bin von der Realität des Jenseits überzeugt.

Wohlgemerkt noch von deiner Vorstellung des Jenseits, die
sonst niemand hat…

Also ich kenne einige :wink:

Donnerwetter. Kannst du ihre Gedanken lesen oder wie machst du das so?

Kannst du nur so wenig
Verantwortung übernehmen? So wenig Selbstwertgefühl?

Die Verantwortung, die ich Gott gegenüber habe, ist größer als
Du denkst. Wäre nach dem Leben alles aus, wäre es viel
einfacher.

Gott vergibt dir also nicht oder zumindest nur sofern du schon
vor dem Tod bereust? (Ich glaube diese Diskussion haben wir
schonmal geführt).

Was hat jetzt die Vergebung mit meiner Verantwortung zu tun?

Na ich dachte immer Gott würde einem Sünden vergeben. Womit man recht gut aus der Verantwortung rauskommt…

Ich habe eine Aufgabe zu erfüllen. Ich lebe nicht nur, um zu
sterben.

Sekundär aber schon. Schliesslich ist das Ziel doch in den himmel zu kommen. Sobald man sich also hierzu korrekt verhält, ist es umso besser je eher man stirbt.

Ausserdem wovor soll ich denn genau die
Verantwortung übernehmen, vor welchem der ach so vielen
obersten Wesen mit genausovielen Verhaltensvorstellungen?

Wieviele Wesen kennst Du eigentlich?

Wieviele Religionen kennst du eigentlich?

Ich kenne meinen Gott und ich weiss, was ER von mir erwartet.
Ist auch gar nicht schwer :wink:

Feel free

SAN

Guten Abend

Das kommt darauf an wie weit man differenziert. Man könnte
auch nur in
a)Es gibt etwas nach dem Tod
b)Es gibt nichts nach dem Tod
unterscheiden. Man könnte bei dir aber zum Beispiel auch die
Punkte 2 und 3 noch erheblich erweitern.

Wenn du weit genug differenzierst, hast du so viele
Glaubensrichtungen wie Gläubige. Aber wozu?
Wenn dich jemand nach der Farbe deines Autos fragt, sagst so
etwas wie „rot“, wenn es sehr genau ist „vulkano-rot“, aber
niemals die genaue Art und die Verhältnisse der Farbpigemente.

Richtig. Gerade deshalb ist wohl deine Aufteilung in 7 Möglichkeiten Unsinn. Und die Anzahl tendiert wohl eher ins Unendliche , wie ich eben sagte. Dein Beispiel mit den Farben ist allerdings Blödsinn, da ab einer bestimmten „Auflösung“ das menschliche Auge nicht mehr zu unterscheiden vermag.

Du nimmst zunächst schonmal zwei Vorraussetzungen an, die
nicht einfach angenommen werden können. Der Mensch kann nicht
wissen ob es einen Gott gibt und ob er sich für uns
interessiert.

Doch kann er. Wenn nämlich dieser Gott mit den Menschen
kommuniziert. Dies ist ja die Basis der monotheistischen
Religionen.

Kann ich also davon ausgehen dass Gott sich nicht für mich interessiert?

Die Folgerung die dann ziehst lässt sich auch
wenn man diese Postulate als gegeben ansieht logisch immer
noch nicht nachvollziehen.

Logische Folgerung:

  1. Ansatz: es existiert ein allmächtiger Schöpfergott
  2. Ansatz: dieser Gott hat ein zielgerichtetes Interesse an
    den Menschen und ihrem Verhalten.

Soweit so gut , aber…

-> Gott nimmt Einfluß auf die Menschen

… ein zielgerichtetes Interesse hat nicht unbedingt eine Einflussnahme zur Folge.

-> Er verändert das Verhalten durch Umformung der Psychen,
falls die Willensfreiheit keine Rolle spielt.
-> Er vermittelt ihnen seine Wünsche und Vorstellungen und
versucht sie zu überzeugen, falls die Willensfreiheit eine
Rolle spielt.

Die Wünsche und Vorstellungen einiger Personen unterscheiden sich allerdings signifikant von den „durchschnittlichen“. Wer hat nun hier vermittelt?

Nun wenn ich mir Haralds Äussserungen ansehe dass er eine
Verantwortung vor Gott haben will da er scheinbar die
verantwortung vor sich selbst und dem Rest der Menschheit
nicht genügt um ihn von „Untaten“ abzuhalten. Dann würde ich
schon sagen er sich selbst etwas wichtiger nehmen sollte.

Wenn es keinen Schöpfer gibt, der ethische Maßstäbe vorgibt,
dann ist jede Ethik etwas freiwilliges persönlich gewähltes.
Wenn ich nun behaupte, dass es gemäß meinen ethischen
Maßstäben in Ordnung wäre die Ehefrau zu schlagen, wie willst
du mir das Gegenteil beweisen.

Gar nicht. Wieso auch? Natürlich sind ethnische und moralische Massstäbe letztendlich etwas persönliches. Wenn deine Frau allerdings dann den Massstab hat, dass es nicht verwerflich ist sich von einem Mann zu trennen der sie schlägt, wirst du auch keine Widerrede bekommen.

Wenn man das Kant’sche Imperativ nimmt.
Eine Gesellschaft in einem islamischer Gottesstaat, in dem
Frauen weniger Rechte haben und Dieben die Hand abgehackt
wird, ist genauso stabil wie eine Demokratie mit
Gleichberechtigung.
Wer hat nun die bessere Ethik?

Kommt darauf an wen du fragst, mich oder Osama bin Laden?

Wenn ich mir die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen,
sowie den puren Stand der Technik ansehe: Vielleicht nicht den
höchsten aber höher als damals allemal.

Was haben Ethik und Weisheit, mit dem Wohlstand und Stand der
Technologie zu tun? Präsident Bush ist wesentlich reicher als
du und ihm steht auch bessere Technologie als dir zur
Verfügung.
Ist er dir deshalb auch in ethischen Verständnis und der
Beurteilung religiöser Fragen überlegen?

Der Mensch flog zum Mond. Soll er nun weiterhin für eine Scheibenwelt eintreten?
Der Mensch kann gehirnströme messen. Soll er nun weiterhin irgendwelche Seelenmodelle vertreten?
Um auf dein Bush-modell zurückzukommen: der Wissens- und Technikunterschied zwischen mir und Bush ist gleich Null im vergleich zu mir und jemandem im Jahr 1350.

Ist es eigentlich „löblich“ zu beten dass jemand bald stirbt
damit er möglichst schnell zu seinem jenseitigen Heil kommt?

Das Leben ist meiner Meinung ein Geschenk Gottes und es ist
heilig. Was folgt deiner Meinung daraus?

Dass du mit diesen Sätzen auf die Frage nicht geantwortet hast.

mfg
SAN

Was sagt mir das?
Du willst nicht sterben.

Stimmt. Einigen wir uns also darauf dass dein Lasterbeispiel
absolut nicht anwendbar ist.

Ganz im Gegenteil.
Du verschließt die Augen vor der Realität.
Du willst nicht sterben, aber es wird Dir nicht erspart bleiben.
Es wäre klug, sich mit dem Gedanken daran rechtzeitig vertraut zu machen.
Somit bleibt Dir keine Wahl. Du mußt eine Tür öffnen!
Welche Chance hast Du, dass gerade hinter dieser Tür kein LKW steht?

Ich bin von der Realität des Jenseits überzeugt.

Wohlgemerkt noch von deiner Vorstellung des Jenseits, die
sonst niemand hat…

Also ich kenne einige :wink:

Donnerwetter. Kannst du ihre Gedanken lesen oder wie machst du
das so?

Ich rede mit den Leuten :wink:

Was hat jetzt die Vergebung mit meiner Verantwortung zu tun?

Na ich dachte immer Gott würde einem Sünden vergeben. Womit
man recht gut aus der Verantwortung rauskommt…

Die Vergebung für meine menschliche Unzulänglichkeit ist eine Sache.
Den Auftrag Gottes auszuführen eine andere.
Ein Christ hat die Verantwortung für die ihm anvertrauten Talente.

Ich habe eine Aufgabe zu erfüllen. Ich lebe nicht nur, um zu
sterben.

Sekundär aber schon. Schliesslich ist das Ziel doch in den
himmel zu kommen. Sobald man sich also hierzu korrekt verhält,
ist es umso besser je eher man stirbt.

Falsch.
Das Ziel ist, den Menschen auf Erden die Liebe Gottes näherzubringen. Also je länger wir leben, umso besser.

Ausserdem wovor soll ich denn genau die
Verantwortung übernehmen, vor welchem der ach so vielen
obersten Wesen mit genausovielen Verhaltensvorstellungen?

Wieviele Wesen kennst Du eigentlich?

Wieviele Religionen kennst du eigentlich?

Das ist jetzt keine Antwort. Warum?

Ich habe mich in meiner Jugend mit vielen Religionen beschäftigt (Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus, versch. Naturreligionen,…). Meine Entscheidung für das Christentum traf ich, weil ich Gott begegnet bin.

Gruss Harald