Hallo Leute,
hier möchte ich auch einmal meinen „Senf“ zum Thema „Lehrer“ abgeben. Keine Angst, ich stoße nicht in das altbekannte Horn der „Lehrerbeschimpfung“. Nein, im Gegenteil. Ich hab diese Woche etwas erlebt, was mich „aus den Socken haute“.
Die Klasse steckt mitten in der Prüfung zur Mittleren Reife und hat deshalb nur noch ganz sporadisch Schule. Am Dienstag dieser Woche war frei.
Dienstag morgen steht der Klassenlehrer unseres Sohnes zusammen mit drei Schulkameraden vor unserer Haustür und fragt, ob unser Kind Zeit und Lust habe, mit ihm und den anderen Schülern zusammen für die mündliche Deutschprüfung am 9.7. noch ein bißchen zu lernen.
Die fünf setzen sich darauf in das Zimmer unseres Sohnes und besprachen nochmals das Referat, das diese Schülergruppe während der Prüfung halten wird.
Ich denke, so ein Engagement ist sicher weit mehr als überobligatorisch. So haben wir aber diesen Lehrer im ganzen Schuljahr kennen gelernt.
Die Schüler duzen ihn, besuchen ihn zuhause, telefonieren mittags mit ihm, wenn sie etwas nicht verstanden haben, haben einfach Vertrauen zu ihm. Einfach vorbildlich
Und: SIE HABEN EINEN HEIDENRESPEKT VOR IHM !!! Niemand hätte es gewagt, in diesem Schuljahr zu schwänzen, ohne Hausaufgaben zu erscheinen etc.
So geht´s auch.
Liebe Grüße
Gisela
Aber ich glaube ihm auch heute noch, wenn er der Meinung ist, Flüssigkeit sei sehr wichtig für die Konzentration und deshalb im Unterricht notwendig.