Hallo Petra,
ich bin nur ein Opfer, kein Facharzt. Deshalb ist mein Wissen durchaus begrenzt.
Zu:
„ich frage mich, ob eigentlich auch eine schwere Diabetes ohne Insulin behandelbar wäre, wenn man mit der Nahrungsaufnahme sehr diszipliniert ist und einen strengen Diätplan einhält“
Nein. Schön wäre es. Im übrigen kann man - so wie ich - aufgrund einer Erbkrankeit wie die Jungfrau zum Kinde zu Diabetis kommen. In keiner Art und Weise ernährungsbedingt.
Zu:
„Ich denke mir nämlich, das ist ja für einen Diabetiker auf Reisen ausgesprochen ungünstig, wenn ihm z.B. das Gepäck geklaut wird, der Flug ausfällt bzw. entführt wird und es im Land selber keinen Nachschub gibt.“
In der Regel trägst du ja als insulin-spritzender (tun ja nicht alle, das Spritzen) bei solchen Reisen ein Set am Körper. Wenn der Flieger entführt wird, dürfte das dein geringstes Problem sein.
Insulin solltet eigentlich in allen Ländern der Welt verfügbar sein. Izt ja kein sehr exotisches Medikament und unterscheidet nicht mal zwischen Hautfarben und Schuhgrößen.
Zu:
" Der Zollbeamte begutachtete die Spritzen und fragte mehrmals betroffen nach, „You inject them yourself?“
Hört sich nach Bedarfssspritzen an.
Alternative:
Wohl weniger. Ist das Medikament außer Reichweite … Nichts essen und nur Wasser trinken. Bei den meisten hält sich dann der Zuckerspiegel für einen gewissen Zeitraum auf einem verträglichem, zumindest nicht lebensbedrohlichem Level. Allerdings gibt es diversere andere Parameter wie körperliche Anstrengung, allgemeiner Streß, Alkohol usw… die dann zu einer kritischen Situation führen können.
Ändert nichts daran: Ein Diabetiker sollte immer sein Besteck und ein wenig Traubenzucker dabei haben.
Leider sind viele Allgemeinärzte nicht auf dem aktuellen Stand, Diabetis betreffend. Ich empfehle jedem Betroffenen, eines der von vielen Kassen angebotenen Diabetis-Programme zu nutzen.
Grüße
godam