Ich habe einen neuen Audi A5 als Firmenfahrzeug bei der Fa. Motor Nützel in Bamberg geleast. Alle Details waren besprochen und der Service war gut. Kurz vor der Bestellung habe ich die Motorisierung von 3.0 auf 2.0 gewechselt. Der Verkaufsberater hat bei der Umstellung mich nicht informiert, das durch den Motorisierungswechsel das XENON-Licht als Standardausstattung herausfällt, obwohl wir bei der gemeinsamen Zusammenstellung ausdrücklich darauf hingewiesen habe, das ich Xenon-Licht haben will.
Unwissend habe ich diesen Vertrag unterschrieben und das Auto wurde wenige Wochen später geliefert.
Bereits bei der Abholung ist mir natürlich der Mangel aufgefallen. Nachdem der Verkaufsberater erst mir diesen Fehler zuschieben wollte, gab er seinen Fehler in der Beratungspflicht wenige Tage später zu (er konnte sich wieder erinnern) und meinte er kümmere sich um den Fall. Daraufhin folgte eine Posse mit comedyähnlichen persönlichen Terminen und nicht eingehaltenen Servicebekundungen (mein Verkaufsberater war nicht mehr zu erreichen bzw. lies sich verleugnen).
Nachdem ich gedroht hatte, dem Autohaus den Rücken zu kehren und der daraus resultierenden Konsequenz diese Geschichte meinen Freunden (die u.a. Kunden des Autohauses sind) und einer breiten Öffentlichkeit zu erzählen, gab man mir zu verstehen das ich ohne jegliches Entgegenkommen gerne meine Reifen (die dort eingelagert waren) abholen könne, was ich auch gemacht habe.
Nun meine Frage:
Gibt es eine Möglichkeit an mein Recht zu kommen, obwohl ich den Vertrag unterschrieben habe. (den normalen Aufpreis des Xenon-Lichts hätte ich natürlich bezahlt!)
Warum hast Du es nicht kontrolliert, wenn es Dir so extrem wichtig ist ?
Andererseits kann das autohaus den Wagen doch sicherlich anderweitig verkaufen, oder geht das bei dem Leasingvertrag nicht mehr, das Fahrzeug zu wechseln ?
Ich verstehe nicht, warum man sich da nicht einigen kann…
letztendlich „Beratungspflicht“ hin oder her, Du hast das unterschrieben. Auch wenn bei Deutschen Autoherstellern hier im Inland die kombinierbaren Ausstattungslisten zum teil echt lang und verwirrend sind. Ich als Importeurfahrzeug-Fahrer kenne das nicht, da gibt es drei bis fünf Pakete und fertig.
Ansonsten eben was für das Rechtsbrett und den RA, der sich daran eine goldene Nase verdient.
Gehe ich richtig in der Annahme, dass Du Dich vor der Änderung Deiner Bestellung nicht über die technischen Details des gewünschten Produktes informiert hast?
Der Autoverkäufer verkauft (hoffentlich) mehr als ein Auto im Monat und kann sich m,öglicherweise nicht an Deinen Sonderwunsch erinnern.
Die bestellte Ware wird klar schriftlich dokumentiert bzw. sind deren Eigenschaften in einem Katalog (oder bei einem Auto zusätzlich in einem Online-Konfigurator) ersichtlich.
Klar hätte der Verkäufer auch daran denken können. Aber die Hauptpflicht, die Bestellung auf Vollständigkeit zu überprüfen, sehe ich beim Besteller.
Wenn das AH sehr kulant ist, tauschen sie den Wagen um. Ein Recht darauf sehe ich jedoch nicht.
Nur mal so am Rande bemerkt , wissen sie eigentlich was so eine Xenon Birne als Ersatzteil bei VAG kostet ?
für einen Audi A 4 Bj 2001 kostet Sie 170,- Euro , im freien Handel stellenweise ab 120,- . ( ohne Montage )
Da so eine Birne auch nicht länger hällt als eine H1 , die im freien Handel 1,95 Euro Kostet , bin ich froh das mein A6 noch keine Xenon hat .
ich habe inzwischen 5 Birnen ersetzt , der Bekannte mit dem A4 hat jetzt auch die 4te Birne kaputt .
Ich weiss ja nicht wie Ihrn Firmenwagen Vertrag läuft , ob der Chef die Reparaturkosten übernimmt , wenn Nein , seien Sie froh .
bei meinem Omega waren auch nach 120.000 km immer noch die ersten Xenon-Brenner drin und ich bin fast immer auch am Tag mit Licht gefahren. Xenon hält deutlich länger als Halogen.
Leider ist die Winterzeit vorbei , hätten sie mal darauf geachtet welche Autotypen im Schwerpunkt mit defekten Lampen umherfuhren , dann waren das meisst neuere Modelle , ein Teil davon auch mit Xenon bestückt .
Also so ein gewaltiger Unterschied in der Lebensdauer kann es wohl nicht sein , zumal ich letztens erst mit viel flucherei bei einem fast neuen Golf die Lampe getauscht habe , weil Leuchtmittel nicht in die Garantie fallen ( so jedenfalls laut VAG Auto Bach/Limburg )
habe selber kein Xenon, nur der W210 Kombi meines Ex-Chefs hat nun nach 8 Jahren und 300 000km immer noch die ersten Brenner drin.
Der 3,5j alte Touareg eines Bekannten brauchte nun nach 68000km einen Satz neue, weil man die angeblich laut VW Paarweise wechseln müsse. Nachdem man Druck machte, haben Sie alles auf Gebrauchtwagengarantie übernommen.
Ich habe an meinem Toyota Corolla Verso jetzt im letzten Winter bei 195000km und 8 Jahren Betriebsdauer beide HB4 Abblendlichtlampen gewechselt, weil eine defekt war. Hersteller: Sylvania
weil
Leuchtmittel nicht in die Garantie fallen ( so jedenfalls laut
VAG Auto Bach/Limburg )
Verschleißteile fallen generell nicht in die Garantie, es sei denn es ist ein echter Materialfehler.
Ich sah mal eine Reibplatte aus deinem Toyota Avensis Diesel, der Rentner fuhr mit 3000U/Min schleifend an um den 350Nm Diesel nicht abzuwürgen. *Kicher*
Er bekam tatsächlich auf Garantie eine neue, aber nur einmal und nach Schulung wie er anzufahren habe… ich fahre stets (auch mit Anhänger) mit Leerlauf-Drehzahl an.
es gibt keinerlei objektive Beurteilungen
Hallo,
stimmt.
Da es aber sowieso generell keine objektiven Beurteilungen gibt, so wie es überhaupt keine Objektivität gibt, was also solls.
Die Herstellerseite ist nicht besser und nicht schlechter als alles andere.
MFG
Pluto
Hi
Nein , ein Fahrzeug-Spezifisches Problem , begründet in der Wärmeableitung des Scheinwerfers .
grössere Scheinwerfer , beispielweise Omega gehen nicht so oft kaputt , hingegen konnte man in den kleinen Sehschlitzen des Pontiac Transsportes im Jahr 4 mal die Birne Tauschen.
natürlich in gewisser Weise auch ein Herstellerproblem , einige Grabbeltischbirnen halten nicht so lange wie bewährte Namhafte Hersteller .
mein Audi , der seit dem ich ihn besitze weitere 200.000 km mehr auf den Tacho hat , hat in der Zeit 4 Leuchtmittel „gefressen“
in meinem „Sommerspielzeug“ , der inzwischen 15 Jahre und auch knapp 240.000 auf dem Buckel hat , ist erst eine neue H1 drin , auf der linken Seite ist noch die orig Bestückung drin
meinen Omega habe ich nach 12 Jahren und 255.000 km mit den ersten un dnoch intakten Xenon-Brennern abgegeben. Xenon-Lampen sind keine Verschleissteile und sollten ein Autoleben lang halten - alle Hersteller die das nicht schaffen haben m.E. ein ernsthaftes Qualitätsproblem.
Da es aber sowieso generell keine objektiven Beurteilungen
gibt,
schon, allerdings gibt es welche die immerhin näher dran sind, als die Verkaufsabteilung des Herstellers welche die Internetseite in Auftrag gegeben hat.
Hallo,
ich denke bei Audi ist es ähnlich wie bei VW, daß man als Anhang zum Vertrag eine Liste bekommt, mit allem, was man bestellt hat. Da steht auch die komplette Serienausstattung nochmal mit drauf. Da das Vertragsbestandteil ist, dürfte man es mit seiner Unterschrift akzeptiert haben.
Cu Rene,
der noch nie in seinem Leben eine Birne beim Auto gewechselt hat (beim Anhänger schon)
Autoläden kennen ihre Schwächen. Und ihre schwachen Verkäufer.
Daher ist es fast unmöglich, vor Ort einen für beide Seiten sofort gültigen Kaufvertrag zu machen, sondern man stellt als Kunde wie ein Bittsteller einen für den Kunden (!) verbindlichen „Antrag“ auf das gewünschte Auto - der für den Händler zunächst unverbindlich ist (passiert bei Mercedes, aber auch bei anderen).
andere Beispiele:
du suchst dir ne tolle Aussenfarbe im Showroom aus, der Verkäufer schreibt ne falsche Farbnummer in den Vertrag (unmöglich zu erkennen für den Kunden). Auto kommt beige statt grau (passiert bei Ford).
du verhandelst nen Kaufpreis, shake hands, unterschreibst und denkst, du kriegst in 4 Wochen das Auto zum vereinbarten Preis.
Der Verkäufer ruft dich kurz drauf an und teilt dir mit, er hat sichs anders überlegt, will 1000.- Euro mehr. Wenn du ablehnst schmeisst er deinen Antrag weg (passiert bei VW/ Audi).
Merke: Autokaufen und Autoverkaufen ist ne komplexe Sache, daher häufig fehlerbehaftet.
Die Dealer sichern sich ab, so gut es geht.
Als Käufer kann man ja mal fragen, warum man keinen verbindlichen Vertrag bekommt. Oder die vorgelegten „Anträge“ erstmal zur Prüfung mit nach Hause nehmen.
Wichtiges (wie Farbe oder Xenon) einfach handschriftlich einfügen hilft im Zweifelsfall sehr.
Grüße!
Timsy - der keine „Anträge“ mehr im Autohaus unterschreibt