Audio-CD-Rohlinge

Hallo,
Kann mir jemand einen Tip geben, wo ich wirklich gute Audio-CD-Rohlinge bekommen kann???
Bei Brennmeister.de wurde mir das brennprogramm feurio und der feurio-cd-shop empfohlen…das programm ist wirklich sehr empfehlenswert aber der shop hat nun kaum noch gute Cds…

Über ein paar hints würd ich mich freun…

Gruss,
Bernd

Kann mir jemand einen Tip geben, wo ich wirklich gute
Audio-CD-Rohlinge bekommen kann???

Afaik besteht der Unterschied zwischen normalen und „Audio“-Rohlingen nur darin, dass bei den Audio-Dingern Lizenzgebühren für GEMA oder wen auch immer drinstecken.

Mag sein…habe leider keinen High-Endanlage um das genau zu testen…wo ich aber einen Unterschied sofort gemerkt habe ist, dass gute Audiocds im Gegensatz zu Billig-Spindelware, wirklich von jedem Player gelesen werden kann…meine Erfahrung…

Gruss,
Bernd

Hallo,

meiner Erfahrung nach sind die CD-Rohlinge inzwischen so ausgereift, dass Du mit keinem Fabrikat Probleme bekommen solltest. Bei www.cdrohlinge24.de bekommst Du sehr günstig Markenware in großen Mengen.

Ciao
Andreas

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Hallo,

achte einfach mal auf die Farbe der Reflexionsschicht der Rohlinge. Silber reflektiert besser, deshalb liest das jeder. Ob auf der Hülle was von Audio steht, interessiert den Player nicht.

Ein langsameres Brennen als vom Rohling eigentlich zugelassen kann ebenfalls zu zusätzlicher Sicherheit führen.

Btw.: das Brennprogramm ist natürlich völlig wurscht.

Gruß
Axel

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Hi,

Ein langsameres Brennen als vom Rohling eigentlich zugelassen
kann ebenfalls zu zusätzlicher Sicherheit führen.

Habe das nun schon öfter gehört und verfahre selbst auch so, allerdings würde
mich mal interessieren, warum das eigentlich so ist. Weißt Du da Genaueres?

Grüße vom T.

Hi,

Ein langsameres Brennen als vom Rohling eigentlich zugelassen
kann ebenfalls zu zusätzlicher Sicherheit führen.

Habe das nun schon öfter gehört und verfahre selbst auch so,
allerdings würde
mich mal interessieren, warum das eigentlich so ist. Weißt Du
da Genaueres?

Ich habe von einem „Rohlingexperten“ aber auch gegenteiliges gehört. Die Mischung der Farbe soll wirklich auf die Brenngeschwindigkeit abgestimmt sein, so dass man die nehmen sollte, die aufgedruckt ist.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass langsameres Brennen „sauberer“ geschieht. Aber das sind alles nur Vermutungen.

Hallo,
und ich habe mal gehört dass bei „langsamem“ brennen auf einem „schnellen“ rohling die gefahr besteht dass der laser das zu brennende loch sozusagen zu weit „ausfranzt“ da er zu lange dort verweilt.

bei audio ist es meines erachtens wichtig die quell-cd (sofern eine cd kopiert wird) langsam auszulesen um lesefehler zu vermeiden - und aus obengenanntem grund aber schnell zu brennen . . .

wirklich bestätigen kann ich das alles aber nicht.

grüsse

Hallo,

Habe das nun schon öfter gehört und verfahre selbst auch so,
allerdings würde mich mal interessieren, warum das eigentlich
so ist. Weißt Du da Genaueres?

meine Erkenntnisse habe ich aus der Computerzeitschrift c’t, nicht aus eigenen Erfahrungen.
Zum einen ist es so, daß jeder Rohlingshersteller einen möglichst hohen Wert auf seine Rohlinge schreiben möchte. Ist einfach verkaufsfördernd. Natürlich nicht zu sehr übertreiben, sonst geht gar nichts mehr, aber ein wenig die Toleranz ausnutzen…
Wenn man also eine Stufe langsamer brennt, ist man eher auf der sicheren Seite als andersrum.
Zum zweiten passen die Brenner ihre Laserleistung tatsächlich auf den Rohling an (die Kennung des Rohlings wird aus einem speziellen Bereich vor dem Brennen ausgelesen). Natürlich möchte auch jeder Brennerhersteller eine möglichst hohe Zahl auf seinen Brenner schreiben, also nutzt auch er die Tolerant nach oben aus. Also ist man auch hier auf der sichern Seite, wenn man etwas darunter bleibt.

Beim brennen wird ja tatsächlich ein ‚Loch‘ (genauer: ein nicht reflektierender Bereich) in die Beschichtung des Rohlings geschossen. Wenn man das zu schnell macht, wird der Bereich nur noch ein wenig verändert, nicht mehr zu hundert Prozent. Das bedeutet hinterher beim lesen weniger Kontrast und damit eine höhere Wahrscheinlichkeit für Lesefehler (die Schicht ist ja nicht an jeder Stelle völlig gleich, es gibt immer Toleranzen). Und irgendwann sind es dann so viele Fehler, daß der CD-Leser nicht mehr mag.
Andererseits kann es bei zu starkem Brennen (also zu langsam bei gleichzeitig zu hoher Laserleistung) dazu führen, daß die ‚Löcher‘ zu groß werden, weil der Rand mit ‚angekokelt‘ ist. Und dann kann das dazu führen, daß auch die Nachbarbereiche als Loch erkannt werden, weil der Rest, der noch reflektiert, einfach zu klein geworden ist und zu wenig Laserlicht zurückkommt. Dieser Fall ist bei modernen Brennern aber ziemlich unwahrscheinlich, da die Laserleistung entsprechend der Geschwindigkeit zurückgenommen wird. Man verliert also nichts außer ein wenig Zeit, wenn man zu langsam brennt. Bei älteren Geräten mag das evt. anders sein.

Ein großes Problem ist, daß dem Brenner die Kennung des Rohlings vielleicht unbekannt ist. Leider stehen da nämlich nicht die Daten, sondern nur der herstellercode drauf. Für einen haufen Rohlinge sind die Brennparameter in der Firmware (einem Speicher im Steuerprogramm des Brenners) abgelegt. Aber eben nicht für zukünftige Rohlinge, die es bei Herstellung des Brenners noch gar nicht gab. Das führt bei unbekannten Rohlingen dazu, daß dann Mittelwerte vermutet werden, die aber unter Umständen gar nicht passen und zu Fehlversuchen führen. Ein Update der Firmware kann hier helfen, wird aber grade bei Billigprodukten nicht immer angeboten.

Zusammenfassend: lieber etwas langsamer, dann ist die Wahrscheinlichkeit für erfolgreiches Brennen höher. Aber auch nicht zu langsam, das bringt dann keine Verbesserung mehr.

Gruß
Axel

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Hi,

… also werde ich weiterhin etwa die Hälfte des Maximalwerts einstellen.

Vielen Dank für Deine Ausführungen!

Grüße vom T.