Hier scheint die Entwicklung dahin zu gehen, dass das Tablet gleich die Funktion der Anzeige übernimmt wie beim Sonos Connect. Macht ja auch Sinn, wenn man deren Leistung und Preis betrachtet.
Alternativen sind Multimediaplayer wie die von Archos, die MP3/MP4, DLNA und Internetradio mitbringen.
Allerdings kann ich Dir wenig über die Klangqualität sagen, weil ich dazu immer noch einen AV-Receiver einsetze. Der kann zwar auch alles, ist aber von der Bedienung her grottig (Anzeige nur auf Monitor, marginale und schwerfällige Navigationsmöglichkeit).
Wegen der Anzeige habe ich letztes Jahr mit einem kleinen Monitor (Rückfahrkamera) experimentiert, möchte aber noch eine Lösung finden, wie ich die Stromversorgung ohne Netzteil realisiere.
Mal sehen, was sich da in den nächsten fünf Jahren durchsetzt. Aktuell sind diese Funktionen gleich in sieben Geräten (Tablet, AV-Receiver, NAS, Mediaplayer, BR-Player, Digitalreceiver, TV) meiner „Anlage“ redundant realisiert, ohne das eines alles gut macht oder auch nur ein anderes vollkommen ersetzen könnte.
Immerhin sind jetzt die Tablets/Smartphones so weit, dass sie Bedienqualitäten von sehr guten MP3-Spielern erreicht haben. Leider gab es bei der Klangqualität keine positive Entwicklung. Während mein zweiter MP3 noch einen Digitalausgang hatte, legen die Kunden heute mehr wert auf drahtlos, auch wenn die Qualität dann nur noch Küchenradio ist. Aber die meisten hören den Unterschied auch nicht mehr.
danke für die interessante antwort … noch eine ergänzung: Pioneer X-HM81-S klingt gut … hat DNLA, USB, WLAN-Streaming, Internet-Radio … und vor allem ein Display beim Abspielen der MP3s direkt auf der Anlage
danke für die interessante antwort … noch eine ergänzung:
Pioneer X-HM81-S klingt gut … hat DNLA, USB, WLAN-Streaming,
Internet-Radio … und vor allem ein Display beim Abspielen
der MP3s direkt auf der Anlage
Gleichfalls danke, denn das Gerät kannte ich noch nicht. Trotzdem reiht sich das Modell genau in die Reihe der Geräte ein, die - mal ein Fußballvergleich - in einigen Positionen Champion League Spieler haben, aber in anderen nur Kreisklasse.
Denn ab dem Verstärkerteil ist alles nur noch Einsteigerklasse und klanglich arg limitiert. Und leider eben hier auch vernagelt, denn der Anschluss besserer Boxen oder eines besseren Verstärkers scheitert daran, dass Leistung oder Schnittstellen fehlen.
Hier schlägt der Markt zu: Dass die Klientel, welche die möglichst viele Features sucht, eben nicht goutiert, ob für Verstärkerteil und Lautsprecher jetzt 30 oder 300 EUR an Produktionskosten entstehen. Also wird daran gespart, was man nicht sehen kann. Vergoldete Cinchbuchsen ja, bessere Chassis nein. Und bedauerlicherweise gibt es auch weder einen Vorverstärker- noch einen Digitalausgang (HDMI, Toslink).