Audioverstärkereingang doppelt belegen?

Hallo Zusammen,

bei meinem alten Braun Verstärker habe ich einen Audioeingang zu wenig.
Daher möchte ich einen Eingang doppelt belegen (mit CD Player und DVD Player)
Ein Kollege ist sich sicher, dass man das mit einem Y-Kabel bewerkstelligen kann. In jeder der Signalleitungen soll ein (Schutz)wiederstand von 2,2kOhm in Reihe geschaltet werden.
Unser ansässiger Elektronikshopbetreiber ist der felsenfesten überzeugung, daß das eben nicht funktioniert.
Er empfiehlt hierfür einen speziellen mechanischen Umschalter den er auch vorrätig hat…

Was meint Ihr dazu???

Grüße, Bernd

Hi

bei einem Y - Kabel so wie du das nennst , gibt es dämpfung , hauptsächlich in den höhen.
sowie das es leichtes rückkoppeln und lautstärkeschwankungen gibt , wenn das z.zt nicht genutze Gerät bedient , also ein oder aus geschaltet wird .

Allein die dämpfung durch die verteilung , wie gesagt hauptsächlich in den höhen , macht den Musikgenuss eher um ungewohnten dumpfen dynamiclosen brummeln.

Es ist zwar soweit richtig , das man es so anschliessen kann , aber mit erheblichen abstrichen in der Klangdynamic.
ein Schalter ist zwar die etwas teuere ober eindeutig die bessere Lösung

gruss

Toni

bei einem Y - Kabel so wie du das nennst , gibt es dämpfung ,
hauptsächlich in den höhen.

Nein, wenn schon in den Bässen, weil evtl. zu klein dimensionierte Ausgangselkos gefordert werden. Aber in Praxi bleiben einfach -6 dB Dämpfung.

sowie das es leichtes rückkoppeln und lautstärkeschwankungen
gibt, wenn das z.zt nicht genutze Gerät bedient , also ein
oder aus geschaltet wird.

Wie das? Wenn schon, kann es Verzerrungen geben, weil Halbleiterstrecken im ausgeschalteten Gerät durchgefahren werden, aber die werden mit dem Spannungsteiler aus Entkoppelwiderstand und Ausgangswiderstand unterdrückt. Mit 4,7 - 22 kOhm liegt man da sicher auf der richtigen Seite.

Allein die dämpfung durch die verteilung , wie gesagt
hauptsächlich in den höhen , macht den Musikgenuss eher um
ungewohnten dumpfen dynamiclosen brummeln.

Ja, wenn man HINTER den Entkoppelwiderständen die lange Leitung hat. Wenn man die dicht an den Eingang setzt ist das wurscht.

Es ist zwar soweit richtig , das man es so anschliessen kann
, aber mit erheblichen abstrichen in der Klangdynamic.

Die DYNAMIK wird damit überhaupt nicht beeinflusst.

ein Schalter ist zwar die etwas teuere ober eindeutig die
bessere Lösung

Das natürlich trotzdem. Und auch zukunftsträchtiger, weil es sich anbietet gleich eine 3- oder 4-fach Einheit zu kaufen.

Gruß

Stefan

Hallo Zusammen,

ich habe den Kabelversuch gewagt, da ich alle Teile da hatte und sie nur zusammen löten musste.

Das Ergebnis ist einfach gesagt ein klarer Erfolg.

Es gibt keinerlei Klangeinußen etc. und alles funktioniert einwandfrei.

So -mit Kabel- ist mir die Sache auch lieber, da ich nicht noch eine zusätzliche Schachtel( Umschaltbox) unterbringen muss. Mehr Eingänge werde ich wohl auch nicht brauchen, da die Installation im Grunde den Ton für´s TV macht.

Danke für Eure Antworten und

freundliche Grüße

Bernd

Hallo,

ich habe den Kabelversuch gewagt, da ich alle Teile da hatte
und sie nur zusammen löten musste.
Das Ergebnis ist einfach gesagt ein klarer Erfolg.

Wunderbar, auch wenn mit mehr oder weniger geringen Beeinflussungen
zu rechnen ist, muss das nicht heißen, dass es gar nicht geht :smile:

Wenn man es clever anstellt, sind die Dreckeffekte nicht merklich.
Im Prinzip (wenn auch nicht ganz korrekt, weil der rechte Teil fehlt)
hast du damit so was realisiert:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/021015…

Gruß Uwi