Am 24. April startet der in Breslau geborene Wolfgang Malitius mit Ross und
Wagen, um von Breslau aus nochmals seine Flucht von 1945 nachzuvollziehen. Damals
wurden die teils seit Jahrhunderten hier ansässigen Deutschen aus Schlesien
vertrieben. Unzählige Menschen starben. Wollfgang und seiner Mutter gelang es,
nach grossen Strapazen, zunächst nach Ostdeutschland, später in den Westen und
sogar in die Schweiz zu kommen, wo Wolfgang seine Frau kennenlernte. Er fühlt
sich heute mehr als Schweizer denn als „Vertriebener“. Wenn er jetzt wieder
loszieht, dann ohne revanchistische Gefühle, sondern voller Dankbarkeit dafür,
wie sehr dieses vom Krieg kaputt gemachte Europa in den letzten 60 Jahren
zusammengewachsen ist.
Auf einer homepage gibt er seine Motive bekannt und wird auch ein Tagebuch
führen. In einem angehefteten Gästebuch können ihn Leute ansprechen, die ihn
vielleicht treffen möchten oder etwas über den grossen Treck zu erzählen wissen.
Die homepage lautet: www.der-grosse-treck.ch