Ich hab gesagt, wenn das Wasser -4°C hat und 10 cm dick ist.
Oder weiss wo die Steine liegen, resp Pfähle stehen…
Da hab ich gesagt: „Wenn es eine größere Dichte hat als du“.
Das braucht man nicht unbedingt. Man muss nur genug Auftrieb haben. Den erreicht man entweder über die Wasserverdrängung (läuft auf Dichte raus) oder durch Kraft: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,3296…
Kann man Wasser so verdichten, dass man darauf gehen kann?
Unter welchen anderen Umständen kann man auf Wasser gehen?
Als Mensch gelingt das kaum - man kann Wasser nur extrem wenig verdichten (weit unter 1% des Volumens…)
Du hast recht, die Dichte muss aber höher sein, aber selbst wenn die Dichte doppelt so hoch wäre wie die des Menschen, würde man trotzdem zu etwa der Körpermitte einsinken und könnte immer noch nicht darauf gehen.
Wasser mit doppelter oder sogar 3-facher Dichte könnte man mit Isotopen übrigens theoretisch sogar erreichen, wobei ich nicht weiß, ob man dann noch von Wasser sprechen kann.
Der Alternativ-Vorschlag auf Wasserläufer-Basis würde natürlich im Prinzip auch auf normalem Wasser funktionieren - man könnte sich alternativ z.B. auch einfach große Rettungsringe als „Schuhe“ anziehen…
Wasser mit doppelter oder sogar 3-facher Dichte könnte man mit
Isotopen übrigens theoretisch sogar erreichen,
glaub ich nicht.
Überschweres Wasser hat eine Dichte von knapp über 1,2 g/cm3. Wenn man dann noch reinen Sauerstoff18 nimmt, kommt man vielleicht auf 1,25 g/cm3.
Mehr ist nicht drin.
Und um es theoretisch auszureizen:
Das Sauerstoffnuklid mit der höchsten Masse ist 21O, das aber eine Halbwertzeit von ewigen 3,5 Sekunden hat. Da muß man dann schnell laufen
Da hab ich gesagt: „Wenn es eine größere Dichte hat als du“.
selbst wenn das Wasser so extrem dicht (z.B. salzhaltig) wäre, dass nur die Füße versinken, könnte man wohl trotzdem nicht „gehen“. Man überträgt ja beim gehen auch Kräfte zur Seite, und die können von einer Flüssigkeit nicht aufgebracht werden. Man würde die Wassermoleküle gegeneinander verschieben, aber könnte sich nicht abstoßen. Auf Glatteis kann man ja auch nicht gehen, obwohl man da ja nicht einsinkt.
Kann man Wasser so verdichten, dass man darauf gehen kann?
Unter welchen anderen Umständen kann man auf Wasser gehen?
An sich kein Problem. Die Krafteinwirkung muß
nur „schneller“ erfolgen, als das Wasser auf
grund seiner Viskosität Zeit braucht, um der
Kraftwirkung durch „wegfließen“ auszuweichen.
ich weiß, ich weiß, es ist nicht wirklich WASSER, aber die Dichte wässriger LÖSUNGEN kan wohl größer sein. Salzwasser ist - zumindest Umgangssprachlich - doch auch Wasser - und das hat, je nach Salzgehalt, auch eine größere Dichte. Bei 25°C bekommt man im Liter Wasser immerhin 359g Kochsalz gelöst, also hat die „gesättigte Kochsalzlösung“ eine Dichte von 1,395g/cm³ Nimmt man dann noch dein überschweres Wasser, kommt man schon auf knapp 1,672g/cm³.
Ich wollte hier mal einfügen,
das der Mensch komplett gesehen eine geringere Dichte hat als Wasser (durch Lunge mit Luft). Sonst wird das mit dem Schwimmen auch schwieriger.
Ansonsten wurde hier ja eigentlich schon alles gesagt …
Gruß TeaAge
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Bei 25°C
bekommt man im Liter Wasser immerhin 359g Kochsalz gelöst,
also hat die „gesättigte Kochsalzlösung“ eine Dichte von
1,395g/cm³ Nimmt man dann noch dein überschweres Wasser, kommt
man schon auf knapp 1,672g/cm³.
da gibt es leider keine Additivität. Die Dichte einer gesättigten Kochsalzlösung ist nur gut 1,25 g/ml.
Aber andere Lösungen haben höhere Werte. Silbernitrat löst sich z.B. mit gut 2000 g pro Liter Wasser. Da festes Silbernitrat eine Dichte von gut 4 g/cm3 hat, liegt die Dichte dieser Lösung auch recht hoch. Ich hab leider keine genauen Werte zur Hand.
Allerdings kriegt man dann schnell schwarze Füße
Der Trick der Jesusechse besteht darin, Löscher ins Wasser zu treten. Ein Teil des Auftriebes entsteht dabei durch die Beschleunigung des Wassers nach unten was gemäß actio=reactio zu einer Kraftwirkung auf die Echse nach oben führt.
Weil das meiste Wasser unter dem Fuß aber nicht nach unten, sondern zur Seite ausweicht, würde das ein Versinken nicht verhindern. Entscheidend ist der statische Auftrieb. Am Boden der entstehenden Blase herrscht ein höherer statischer Druck als an der Wasseroberfläche. Der dadurch erzeugte Auftrieb ist so groß wie das Volumen des verdrängten Wassers.
Für einen Menschen dürfte es schon ein Ding der Unmöglichkeit sein, so schnell und tief ins Wasser zu treten, dass eine Blase entsteht, die ihn trägt. Aber selbst wenn man das könnte wäre das nur die halbe Miete. Sobald Wasser auf den Fuß fließt, verringert sich der Auftrieb. Deshalb muß die Echse ihren Fuß aus der Blase ziehen, bevor sie kollabiert. Und spätestens daran wird ein Mensch scheitern.
Allerdings können wir uns auf andere Weise behelfen, indem wir den Kollaps der Blase verhindern. Dazu muß man ihre Wände nur stabil genug verkleiden - z.B. mit einem großen Eimer. Wenn man sich Pontons unter die Füße schnallt, kann man mit etwas Übung bereits auf dem Wasser stehen. Wenn man dann noch zwei Skistöcke mit umgedrehten Schüsseln am unteren Ende in den Händen hat, dann kann man damit über’s Wasser laufen. Das sieht dann beispielsweise so aus:
da gibt es leider keine Additivität. Die Dichte einer
gesättigten Kochsalzlösung ist nur gut 1,25 g/ml.
Warum ist das so?
Ich habe gelesen, dass man in einem Liter eben 359g Kochsalz lösen kann. War das so gemeint, dass man einen Liter reines Wasser plus 359g Salz zusammengeben kann und dann 1,ebbes Liter Salzlösung bekommt?
da gibt es leider keine Additivität. Die Dichte einer
gesättigten Kochsalzlösung ist nur gut 1,25 g/ml.
Warum ist das so?
das hat mit der sog. Volumenkontraktion zu tun. Die Aktivitätsradien der Ionen wird soweit ich mich erinnere, beim Lösen bzw. hydratisieren verringert.
Ich habe gelesen, dass man in einem Liter eben 359g Kochsalz
lösen kann. War das so gemeint, dass man einen Liter reines
Wasser plus 359g Salz zusammengeben kann und dann 1,ebbes
Liter Salzlösung bekommt?
Du kannst besagte Menge Salz in einem Liter Wasser lösen. Die Masse der Lösung beträgt 1000 + 359 = 1359 g. Hier gilt also Additivität.
Die Dichte liegt wie gesagt bei rund 1,25 g/ml. Das Volumen der Lösung beträgt dann rund 1090 ml.
Die Angaben zur Löslichkeit werden üblicherweise in g Stoff pro 100 oder 1000 ml Lösemittel angegeben.