Auf dem Weg in die 3. Welt

Bin ich etwa jemand aus der nichtproduktiven Kaste, einer
Kaste, die denkt, aus Nichts Geld machen zu können, auf den
Schlips getreten.

Bist Du nicht, dafür nehme ich mich und meine Branche viel zu wenige ernst. Offensichtlich sprich bei Dir auch nur das typisch menschliche tiefsitzende Mißtrauen gegenüber dem Unverstandenen.

Was dem produzierenden Gewerbe die Maschinen, sind den Banken die Konten. Was dem prod. Gew. die Rohstoffe, ist den Banken das Geld.

Ohne Banken, keine Wirtschaft (um es zu vereinfachen).

Naja, wenn das so ist, dann muss du mir leid
tun.

Ich glaube, Dein Mitleid ist fehl am Platze. Vielmehr solltest Du Dir selber leid tun. Derartig pauschalierende Aussagen über die Finanzbranche im allgemeinen zeugen von aktiver, weil absichtlicher, Unkenntnis.

Hi,

Heutzutage erwartet man eh von einem Ingenieur, dass er
kommentarlos Überstunden schiebt und nicht wie in der
Arbeiterkaste so üblich, mit dem Feierabend Pfiff den Hammer
fallen lässt. Und ich möchte den Ingenieur sehen, der
permanent in Projekten steckt und sein Recht auf Urlaub gelten
macht. Der kann sich in kürzester Zeit nach einem neuen Job
umsehen.

Da hab ich neulich was nettes erlebt. Ein Freund von mir hat sich vom Industriemechaniker zum Techniker weitergebildet. In der Werkstatt war er es gewöhnt, 35 h die Woche zu arbeiten, und dann war schluss. Nun sitzt er in einer kleinen Ingenieurs-Bude und darf mindestens 45 bis 50 h die Woche arbeiten. Der hat gemeint: „Die spinnen doch! Die kennen gar keine Freizeit mehr. Immer nur die Arbeit, sogar am Wochenende!“. Sprachs und hat gekündigt. Das war ihm wohl ein bisschen zu viel. Aber das Geld hat er gern genommen.

Was die Sache mit dem Urlaub angeht, kann ich das nur bestätigen. Es gab eine Zeit, da hatte ich nach mehreren 60 h Wochen den Urlaub wirklich nötig. Mein damaliger Chef hat nur gemeint, wenn ich Urlaub will, kann ich ihn haben. Ich müsste nur damit rechnen, danach noch mehr arbeit zu haben als vorher. Und bevor ich meine Wohnung kündige und ins Büro ziehe, lass ich mir lieber den Urlaub auszahlen.

Ciao,

Herb

Die ‚k.-b.-h.-d.‘ Bänker
Hallo Christian,

Volltreffer! Das zeugt von einem profunden Verständnis der
volkswirtschaftlichen Zusammenhänge. Welche Branche hat denn
mit Millionen Überstunden dafür gesorgt, daß die Fehlplanungen
von Handel und Haushalten bzgl. Euro einigermaßen kompensiert
wurden?

Na, war wohl wirklich ein Volltreffer, wenn Du sooooooooo bellst!

Welche Seppel sitzen den am Wochenende auf
Bankensitzungen herum, um von unfähigen und machtgeilen
Vorständen/Eigentümern in die Grütze gefahrene Unternehmen
noch irgendwie zu retten?

Ach, und die Mitarbeiter der produzierenden/dienstleistenden Betriebe gehen alle Freitags ab 13.00 Uhr nach Hause? Die Mitarbeiter machen keine Überstunden, gehen Samstags arbeiten, usw.?

Ach ich dachte immer bei Insolvenzen werden Insolvenzverwalter eingesetzt, die sich um die maroden Betriebe kümmern? Das das alles von den Banken gemacht wir, war mir neu:

Ach und was ist mit den Mitarbeitern der an die Wand gefahrenen Betrieben? Die kriegen von den Banken ohne Job massenhaft Geld nachgeworfen und nicht gleich die Dispos gestrichen?

Ach und wer ist den gegen Kreditausfall versichert und nach hinten durch einen Einlagensicherungsfond abgesichert? Welcher klein- und mittelständige Unternehmer ist schon so gut abgefedert?

Welche Branche sorgt denn dafür, daß
die Wirtschaft das notwendige Kapital erhält?

Ach, wer produziert denn das Geld? Die Banken oder die produzierenden Wirtschaft?

Und kommen wir doch gleich zur entscheidenen Frage: Braucht die produzierenden Wirtschaft die Dienstleistung? Oder die Henne das Ei?

Was passiert,
wenn Banken ihre volkswirtschaftliche Aufgabe nicht erfüllen,
siehst Du in Deinem Lieblingsland Japan seit ungefähr 8
Jahren.

Klar, dort wurden Kredit und Kredit und Kredite von macht- und reichtumsgeilen Bänker an macht- und reichtumsgeile Kunden abgegeben, damit man möglichst viel Verdiehen/kaufen kann (asiatische Immobilienblase). Nur mit der Rückzahlung hat es dann nicht so richtig funktioniert.

Siehe hierzu für Deutschland: Schneider, Flow Tex und andere

btw: Wer hatte und hat bei den obigen 2 Beispielen das Nachsehen? Die Banken? Die Handwerker! Die armen Arschlöcher, die wieder mal von der Konkursmasse nix abgekriegt haben! Werden die jetzt von den Banken mit „güstigen“ Krediten gestützt?

Erklärung zu „k.-b.-h.-d.“ siehe hier:

Also: Hättest Du kriminell, betrügerisch, halsabschneiderisch
oder dreist genannt, hätte ich mit Dir weiterdiskutiert, aber
so…

Also das Jahr fängt ja gleich richtig gut an!!!

Gruß Klaus

…was aber andere Ursachen hat. In Amerika existiert auch
keine 35 oder 30h Woche und dort sterben die Menschen auch
nicht an Überarbeitung. In Deutschland gab es auch mal die 48h
Woche und die Menschheit hat es überlebt. Nicht die Arbeit
macht ein kaputt, sondern der Stress und Stresssymptome treten
in D. immer häufiger auf, da ja in immer kürzerer Zeit (dank
der machtgierigen Gewerkschaften) die gleiche Arbeit, manchmal
sogar mehr, gemacht werden muss.

Also in meiner Firma hat auch keiner eine 40 Stunden Woche.
Wir haben alle Mindestens 45-60 Stunden. Und da sind Reisezeiten nicht eingerechnet. Ich bin im prof serv. Sonntags anreisen Montags bis Freitags arbeiten beim Kunden. Oft mehr als 8 Stunden am Tag. Freitsg, wenn man Glück hat, heim, aber je nach Kunde, bekommt man erst Samstags einen Flug…

Natürlich sollte man sich auf Urlaub freuen, aber man muss
sich mal vor Augen führen, für was man arbeitet. Die meisten
tun dies ohne Bewusstsein, mit einem „Leck mich am
Arsch“-Gefühl. „Was stört es mich, wenn es der Firma dreckig
geht, Hauptsache ich krieg meine Kohle.“ Was diese Leute mit

Liegt wohl auch an den Firmne, die es nicht schaffen, Mitarbeiter Loyal zu machen. Zu motivieren.

ihren kleinen Gehirnen nicht bedenken ist, dass sie mit dieser
Einstellung ihren Ernährer nur schaden. „Beiß nicht die Hand,
die dich füttert.“ Da wird auch wegen jeder kleinen
Verletzung/Beule/Verstauchung gleich drei Wochen krank
gefeiert, ein Effekt, der in anderen Ländern gar nicht erst
ins Bewusstsein rückt.

Auch das hängt mit der Motivation (nicht nur) der Mitarbeiter zusammen.

Heutzutage erwartet man eh von einem Ingenieur, dass er
kommentarlos Überstunden schiebt und nicht wie in der
Arbeiterkaste so üblich, mit dem Feierabend Pfiff den Hammer
fallen lässt. Und ich möchte den Ingenieur sehen, der

Ich bin so ein ing. Bei Bosch wurde mir nach 10 Stunden auf die Finger geklopft von der Gewerkschaft:
Wenn Sie jetzt nicht gehen, sind sie auf de Heimfahrt nicht mehr versichert, also raus hier.

permanent in Projekten steckt und sein Recht auf Urlaub gelten
macht. Der kann sich in kürzester Zeit nach einem neuen Job
umsehen.

So ist es

Natürlich gilt das nicht für die Nichtproduktive Kaste
(Banken, Versicherungen, Beamte).

In einigen Jahren wird es auch dem letzten klar sein, dass man
nicht durch weniger Arbeit mehr leisten kann. Mit der
Definition der Leistung (Arbeit pro Zeit) wird schnell klar,
dass bei gleicher Leistung mit weniger Zeit mehr gearbeitet
werden muss.

Ich bin so ein ing. Bei Bosch wurde mir nach 10 Stunden auf
die Finger geklopft von der Gewerkschaft:
Wenn Sie jetzt nicht gehen, sind sie auf de Heimfahrt nicht
mehr versichert, also raus hier.

I.A. haben die Gewerkschaften den Ing. nichts zu sagen. Das sind die Vertreter der Arbeiter und nicht der Akademiker. Ings werden i.A. auch nicht nach Tarifen bezahlt, sondern können ihren Lohn aushandeln.
Aber 10h klingt ganz normal. Ich habe einige bei Siemens gekannt, die locker auf mehr als 200 Überstunden im Jahr kommen. Das als Urlaun geltend zu machen, ist untragbar. Also wird es ausbezahlt.
Ich könnte gar nicht meine Arbeit in 7 h/Tag schaffen. Da werden meistens 9-10 manchmal auch 12 draus (besonders wenn dringende Projekte anstehen).

Volkwirtschaftslehre, 1. Semester (oder war es 2.)
Um Himmels Willen Klaus,

Ach, und die Mitarbeiter der produzierenden/dienstleistenden
Betriebe gehen alle Freitags ab 13.00 Uhr nach Hause? Die
Mitarbeiter machen keine Überstunden, gehen Samstags arbeiten,
usw.?

das hab ich doch nie behauptet, Beth hat Banken als nicht produktiv bezeichnet. Das Gegenbeispiel war eins von mehreren.

Ach ich dachte immer bei Insolvenzen werden Insolvenzverwalter
eingesetzt, die sich um die maroden Betriebe kümmern? Das das
alles von den Banken gemacht wir, war mir neu:

Der Insolvenzverwalter kommt, wenn es meist schon zu spät ist. Bevor Kinowelt Insolvenz anmeldete, haben die Banken schon ein halbes Jahr zusammen gesessen. Daher auch das Unverständis über das Verhalten der ABN Amro.

Ach und was ist mit den Mitarbeitern der an die Wand
gefahrenen Betrieben? Die kriegen von den Banken ohne Job
massenhaft Geld nachgeworfen und nicht gleich die Dispos
gestrichen?

Kann ich nicht sagen, ich bin im Firmenkreditbereich. Ich weiß nur, daß wir seid einem Jahr rumeiern, um einen Laden vor der Pleite zu retten. Und das, obwohl der Kredit schon komplett abgeschrieben ist, was meist das Ende bedeutet. Aufgelöste Wertberichtungen sind aber aus meiner Sicht das am leichtesten verdiente Geld, daher bleibe ich trotzdem dran, obwohl es wirtschaftlich seit dem 31.12.2001 keinen mehr interessiert. Und siehe da, gestern konnten wir schon rund 25 TEuro Wertberichtigung wieder auflösen.

Ach und wer ist den gegen Kreditausfall versichert und nach
hinten durch einen Einlagensicherungsfond abgesichert? Welcher
klein- und mittelständige Unternehmer ist schon so gut
abgefedert?

Der Einlagensicherungsfonds sichert die Kunden einer Bank ab, und nicht die Bank. Ob es bei uns eine Kreditversicherung gibt, weiß ich nicht. Unser Geschäftsfeldleiter machte bei den letzten Pleiten jedenfalls nicht den Eindruck, als ob das so wäre. Die Kreditversicherer, mit denen Banken zusamenarbeiten (Hermes usw.) betreffen nur Auslandskredite. Kreditversicherungen, wie Du sie evtl. meinst, versichern Handelsforderungen der Unternehmen untereinander (Unternehmen hier mal ungleich KI).

Ach, wer produziert denn das Geld? Die Banken oder die
produzierenden Wirtschaft?

Au backe, ich dachte Du bist Wirtschaftsingenieur. Schon mal was von Geldschöpfung gehört? Ohne Banken gäbe es nur Zentralbankgeld, das wäre dann doch ein bißchen wenig.

Und kommen wir doch gleich zur entscheidenen Frage: Braucht
die produzierenden Wirtschaft die Dienstleistung? Oder die
Henne das Ei?

Jeder braucht einander. Genau deswegen wehre ich mich gegen den Vorwurf, daß Banken unproduktiv seien.

Klar, dort wurden Kredit und Kredit und Kredite von macht- und
reichtumsgeilen Bänker an macht- und reichtumsgeile Kunden
abgegeben, damit man möglichst viel Verdiehen/kaufen kann
(asiatische Immobilienblase). Nur mit der Rückzahlung hat es
dann nicht so richtig funktioniert.

Genau. Und jetzt wollen/können die Banken keine Kredite mehr vergeben, und siehe da: Eine Volkswirtschaft liegt am Boden.

Siehe hierzu für Deutschland: Schneider, Flow Tex und andere

Nana, Schneider, ja, Flowtex wohl eher weniger.

btw: Wer hatte und hat bei den obigen 2 Beispielen das
Nachsehen? Die Banken? Die Handwerker! Die armen Arschlöcher,
die wieder mal von der Konkursmasse nix abgekriegt haben!
Werden die jetzt von den Banken mit „güstigen“ Krediten
gestützt?

Komisch, mir war so, als wenn Peanuts genau der Begriff dafür war, was die Deutsche Bank seinerzeit aus der Portokasse an die Handwerker bezahlt hat. In meinem aktuellen Fall, haben wir auf Geld verzichtet, um die Handwerker abfinden zu können. Wer kein Geld von uns bekommen wird, sind die Vorstönde, die den Karren in den Dreck gefahren haben, und fröhlich auf unsere Kosten auf eine Weise expandierten, die wir ihnen im Kreditvertrag untersagt hatten.

Volkswirtschaft ist doch auch ein Teil des Studiums zum Wirtschaftsingenieur. Den Eindruck, als ob da so wirklich viel hängen geblieben wäre, machst Du irgendwie nicht.

Und der Grund, warum ich mich über den Quatsch so aufrege, ist diese ständige Pauschalsierung und Kultivierung von Feindbildern. Banken, Lehrer, Beamte im allgemeinen, alles Verbrecher.

Im übrigen sollte Dir eigentlich aufgefallen sein, daß der letzte Absatz meines obigen Postings genau davon rührt, daß ich die ganze Sache nicht so ernst nehme. Aber manchmal wird des dann doch zuviel.

Gruß
Christian

Doch: Banken sind unproduktiv…
…wie Beamte, Anwälte, Ärzte, Politiker, Friseusen etc.

Banken produzieren ja nichts sondern leisten nur Dienste.

Das spannende ist ja, dass nach dieser Logik 64% unserer Wirtschaft unproduktiv sind (was dann vielleicht die Krise erklärt *g*).

In Frankreich und den USA sind übrigens 72% der Wirtschaft unproduktiv, in Luxemburg 77%.

Solche Faulpelze!

:wink:

Das beweist eines:
Das Die ganzen Kennzahlen etc auf die heutige, westliche Welt schon lange nicht mehr passen.
Die Arbeit der Hausfrauen, Vereinsfunktionäre, alles untentgeltlich aber doch möglicherweise produktivD
Der Bericht an den Club of Rome
Wie wir arbeitn werden
diskutiert das.
Wir haben uns geändert, aber die Kennzahlen der Wirtschaft sind 100 Jahre alt

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  1. Klasse Grundschule
    Hallo Christian,

Ach ich dachte immer bei Insolvenzen werden Insolvenzverwalter
eingesetzt, die sich um die maroden Betriebe kümmern? Das das
alles von den Banken gemacht wir, war mir neu:

Der Insolvenzverwalter kommt, wenn es meist schon zu spät ist.
Bevor Kinowelt Insolvenz anmeldete, haben die Banken schon ein
halbes Jahr zusammen gesessen. Daher auch das Unverständis
über das Verhalten der ABN Amro.

… und sich „mächtig angestrengt“ die ganze Sache zu richten?

Das einzige was ich aus meiner persönlichen Erfahrung zu diesem Thema sagen kann:

1.) hinterher haben es alle Banken sowieso besser gewußt!

2.) hat in der Insolvenzphase jede Bank versucht über das Ausüben von Druck auf die Mitarbeiter das meiste von ihrem Kredit zu sichern - egal wie, weil

3.) jeder Bänker Angst hatte, seinen Vorständen in Frankfurt beichten zu müssen, daß die Kohle (2-stellige Millionen DM-Kredite) mehrheitlich den Bach runtergeht.

Von Anstrengung im Vorfeld war damals innerhalb der Firma aber auch gar nix zu bemerken! (Firmenumsatz mit dem die Firma damals abgeschmiert ist: 150 Mio Euro).

Ach und was ist mit den Mitarbeitern der an die Wand
gefahrenen Betrieben? Die kriegen von den Banken ohne Job
massenhaft Geld nachgeworfen und nicht gleich die Dispos
gestrichen?

Kann ich nicht sagen, ich bin im Firmenkreditbereich. Ich weiß
nur, daß wir seid einem Jahr rumeiern, um einen Laden vor der
Pleite zu retten. Und das, obwohl der Kredit schon komplett
abgeschrieben ist, was meist das Ende bedeutet. Aufgelöste
Wertberichtungen sind aber aus meiner Sicht das am leichtesten
verdiente Geld, daher bleibe ich trotzdem dran, obwohl es
wirtschaftlich seit dem 31.12.2001 keinen mehr interessiert.
Und siehe da, gestern konnten wir schon rund 25 TEuro
Wertberichtigung wieder auflösen.

Ich fang gleich das Heulen an über Deine Treue - oder soll ich mit dem Hut rumgehen? Oder ist das einfach nur kaufmännische Gebahren, daß man nie aufgeben soll; getreu de alten Hanse-Spruch:

Geld verschwindet nicht, es wechselt nur den Besitzer

Ach und wer ist den gegen Kreditausfall versichert und nach
hinten durch einen Einlagensicherungsfond abgesichert? Welcher
klein- und mittelständige Unternehmer ist schon so gut
abgefedert?

Der Einlagensicherungsfonds sichert die Kunden einer Bank ab,
und nicht die Bank. Ob es bei uns eine Kreditversicherung
gibt, weiß ich nicht.

Na wenn ihr keine Kreditversicherung habt, was seid Ihr dann bloß für einen Bank? Frag mal in Deiner Rechnungsabteilung/Finanzabteilung nach!

Die Kreditversicherer, mit denen Banken zusamenarbeiten
(Hermes usw.) betreffen nur Auslandskredite.

Die meinte ich auch nicht, sondern die Versicherungen, die ausgefallenen Forderungen versichern im Inland.

Kreditversicherungen, wie Du sie evtl. meinst, versichern
Handelsforderungen der Unternehmen untereinander (Unternehmen
hier mal ungleich KI).

Um genau solche geht es. Und die habt ihr mit 100% Sicherheit auch.

Ach, wer produziert denn das Geld? Die Banken oder die
produzierenden Wirtschaft?

Au backe, ich dachte Du bist Wirtschaftsingenieur. Schon mal
was von Geldschöpfung gehört? Ohne Banken gäbe es nur
Zentralbankgeld, das wäre dann doch ein bißchen wenig.

Wie war das doch gleich mit der Henne und dem Ei? Wer braucht wen? Die Wirtschaft die Banken? So habe ich Deine Stellungnahme aufgefasst! Antwort hast Du richtigerweise unten selbst gegeben.

Und kommen wir doch gleich zur entscheidenen Frage: Braucht
die produzierenden Wirtschaft die Dienstleistung? Oder die
Henne das Ei?

Jeder braucht einander. Genau deswegen wehre ich mich gegen
den Vorwurf, daß Banken unproduktiv seien.

Banken sind Dienstleister, ergo unproduktiv. Oder siehst Du „Finanzprodukte“ als reale Produkte wie Socken, Waschmittel oder Computer an?

Klar, dort wurden Kredit und Kredit und Kredite von macht- und
reichtumsgeilen Bänker an macht- und reichtumsgeile Kunden
abgegeben, damit man möglichst viel Verdiehen/kaufen kann
(asiatische Immobilienblase). Nur mit der Rückzahlung hat es
dann nicht so richtig funktioniert.

Genau. Und jetzt wollen/können die Banken keine Kredite mehr
vergeben, und siehe da: Eine Volkswirtschaft liegt am Boden.

Ne, jetzt ist einfach die Kohle verfeuert, im warsten Sinne des Wortes! Wenn Du beim Roulett keine Kohle mehr hast um zu setzen (= investieren) und Du Dir somit die Chance auf neue Einnahmen genommen hast, ist einfach sense; Punkt.

Diese Art von überhitzter Wirtschaft gibt es genug; siehe Immobilienbereich, siehe Aktienbereich, siehe Handybereich, siehe …

Siehe hierzu für Deutschland: Schneider, Flow Tex und andere

Nana, Schneider, ja, Flowtex wohl eher weniger.

Schneider war der Beste Gauner aller Zeiten, da er den Banken ihre eigene Beschränktheit gezeigt hat. Wer einen Bauplan mit der doppelten der gezeichneten Fläche verkaufen kann, der kann mit Fug und Recht behaupten, das er die andere Seite ganz schön gelinkt hat.

Was Schmider und Konsorten angeht, hat das echte Züge vom Hase und Igel-Spiel. Da steckt mehr dahinter als pure Berechnung.

btw: Wer hatte und hat bei den obigen 2 Beispielen das
Nachsehen? Die Banken? Die Handwerker! Die armen Arschlöcher,
die wieder mal von der Konkursmasse nix abgekriegt haben!
Werden die jetzt von den Banken mit „güstigen“ Krediten
gestützt?

Komisch, mir war so, als wenn Peanuts genau der Begriff dafür
war, was die Deutsche Bank seinerzeit aus der Portokasse an
die Handwerker bezahlt hat. In meinem aktuellen Fall, haben
wir auf Geld verzichtet, um die Handwerker abfinden zu können.
Wer kein Geld von uns bekommen wird, sind die Vorstönde, die
den Karren in den Dreck gefahren haben, und fröhlich auf
unsere Kosten auf eine Weise expandierten, die wir ihnen im
Kreditvertrag untersagt hatten.

Lassen wir es dabei, daß ich 3 Firmen kenne, die mit 25 TEuro, 45 TEuro und 60 TEuro Verlust aus der Sache rausgegangen sind. Waren wohl nicht alle so generös wie Deine Bank.

Volkswirtschaft ist doch auch ein Teil des Studiums zum
Wirtschaftsingenieur. Den Eindruck, als ob da so wirklich viel
hängen geblieben wäre, machst Du irgendwie nicht.

Komplimente dieser Art von fachlich Unbeleckten mag ich nur wie folgt kommentieren:

Bezeichnende private Äußerungen über seine Diskussionspartner abzugeben sind sowas von unterste Schublade, das hat man mir schon in der 1. Klasse Grundschule beigebracht!!!

Leider scheints Du immer dann zu Beleidigungen zu greifen, wenn Dir Deine Argumente ausgehen. Kein sehr schöner Zug!

Und der Grund, warum ich mich über den Quatsch so aufrege, ist
diese ständige Pauschalsierung und Kultivierung von
Feindbildern. Banken, Lehrer, Beamte im allgemeinen, alles
Verbrecher.

Na vielleicht ist an „Volkesmeinung“ doch noch was dran. Da würde ich mich mal mit Diskussionen versuchen und nicht mit enensolchen stereotypen Äußerungen, die Du offensichtlich an anderen nicht schätzt.

Gruß Klaus

P.S.: Note für Volkswirtschaftslehre im Studium: 2,4 (für alle die es interessiert)

Guten Morgen,

… und sich „mächtig angestrengt“ die ganze Sache zu richten?

ja, haben sie. Mehr kann und darf ich nicht sagen. Betrifft übrigens nicht uns, sondern den Arbeitgeber eines Freundes (bevor Du mit vergeblicher Recherche anfängst). Der Witz ist, ich habe es angesprochen, wann eine Bank voll wertberichtigt. Ist eine Forderung erst mal wertberichtigt, ist es der Bank regelmäßig wurscht, was mit dem Kredit/Unternehmen passiert. Bei der ABN war man mit der Wertberichtigung wohl schneller.

Das einzige was ich aus meiner persönlichen Erfahrung zu
diesem Thema sagen kann:

Damit wird einiges klarer: Du schließt aus persönlichen Erfahrungen. Nicht verwerflich, sondern verständlich, dennoch nicht zu verallgemeinern. Ich für meinen Teil, engagiere mich aus verschiedenen Gründen für meine potenitiellen Pleitefälle. Da mag es andere Kollegen geben.

Ich fang gleich das Heulen an über Deine Treue - oder soll ich
mit dem Hut rumgehen? Oder ist das einfach nur kaufmännische
Gebahren, daß man nie aufgeben soll; getreu de alten
Hanse-Spruch:
Geld verschwindet nicht, es wechselt nur den Besitzer

Was soll das? Willst Du mein Engagement in Frage stellen? Da brauchst Du nicht zu heulen. Nur weil einige meiner Branchenkollegen anders denken als ich, bin ich kein Träumer. Ich habe es anderer Stelle schon gesagt: Ich bin bisher der untypischste Banker, den ich kennengelernt habe. Durch mein (!) Engagement haben jetzt noch knapp 100 Leute einen Job, den sie nach dem Willen meiner Frankfurter Kollegen jetzt nicht mehr hätten. Darauf bin ich, wie ich finde zu recht, stolz. Es hängt halt immer von den Menschen ab.

Na wenn ihr keine Kreditversicherung habt, was seid Ihr dann
bloß für einen Bank? Frag mal in Deiner
Rechnungsabteilung/Finanzabteilung nach!

Werde ich machen. Komischerweise machte unser Vorstand aus den diesjährigen Kreditausfällen keinen Hehl und sprach von Existenzgefährdung unseres Unternehmens. Offensichtlich sind wir also völlig unfähig, oder Du hast den Begriff Kreditversicherung in den falschen Hals bekommen.

Kreditversicherungen, wie Du sie evtl. meinst, versichern
Handelsforderungen der Unternehmen untereinander (Unternehmen
hier mal ungleich KI).

Um genau solche geht es. Und die habt ihr mit 100% Sicherheit
auch.

Nein, Banken haben keine Handelsforderungen.

Jeder braucht einander. Genau deswegen wehre ich mich gegen
den Vorwurf, daß Banken unproduktiv seien.

Banken sind Dienstleister, ergo unproduktiv. Oder siehst Du
„Finanzprodukte“ als reale Produkte wie Socken, Waschmittel
oder Computer an?

Meinst Du nicht produzierend oder unproduktiv? Produktiv ist jemand, der aus seiner Arbeit einen Mehrwert erschafft. Ich glaube, da schmeißt Du was durcheinander.

Lassen wir es dabei, daß ich 3 Firmen kenne, die mit 25 TEuro,
45 TEuro und 60 TEuro Verlust aus der Sache rausgegangen sind.
Waren wohl nicht alle so generös wie Deine Bank.

Beispiele lasssen sich finden, negative, wie positive. ICh will nicht bestreiten, daß es Banken/Kollegen gibt, die sich verantwortungslos verhalten. Ich bemühe mich,dies nicht zu tun.

Komplimente dieser Art von fachlich Unbeleckten mag ich nur
wie folgt kommentieren:
Bezeichnende private Äußerungen über seine Diskussionspartner
abzugeben sind sowas von unterste Schublade, das hat man mir
schon in der 1. Klasse Grundschule beigebracht!!!
Leider scheints Du immer dann zu Beleidigungen zu greifen,
wenn Dir Deine Argumente ausgehen. Kein sehr schöner Zug!

Genau, da spricht der Meister der Verdrehung von Tatsachen. Du bist doch in unseren Zusammentreffen derjenige gewesen, der sich auf die persönliche Ebene begeben hat. Ich passe mich nur an.

P.S.: Note für Volkswirtschaftslehre im Studium: 2,4 (für alle
die es interessiert)

Au, ich erstarre in Erfurcht. Nun, bei Dir ist es offensichtlihc schon ein paar Jahre her. Da mag einiges ins Vergessen geraten sein. Ich - und ich passe mich wieder Deinem Niveau an- habe meine Dipl- Arbeit im Bereich Geldpolitik geschrieben. Auja, und ich kann überbieten: Meine Note für diese Arbeit war 1,7. Hui.

Du bewegst Dich auf einem schmalen Brett Klaus. Mich im Bereich VWL angreifen zu wollen, ist ein hehres Ziel. Viel Spaß noch dabei.

Gruß
Christian

Hi
Deutschland ist ein schönes Land. Ein Land mit enorm viel
Potential.
Was ist aus D geworden?
Wir befinden uns auf dem Weg in die 3. Welt.
Wachstumsrate, Staatsverschuldung, usw. europaweit
Schlusslicht.

Jaja, wir gehören bloss zu den TOP3 der Länder mit einem massiven Exportüberschuss

Es würde gravierende Reformen
benötigen, welche, die den Bürgern kurzfristig weh tun, aber
langfristig helfen würden.

Schweden,

ja ich bin auch für Ganztagsschulen, massive Frauenförderung, Einknasten der Freier, hohe Mehrwertsteuer (im 20 %- Bereich), Luxussteuer auf Autos, Schnaps in Staatsläden

Warum können wir Deutschen es nicht? Wir sind inflexibel.

wir sind ja so schlecht.

Immer derselbe Trott, bloss nichts ändern, bloss nichts
riskieren.

deshalb leben wir noch im zweigeteilten D, schicken unsere Jungs nach Afghanistan,

Die Rentenreform: Ein Witz!
Die Krankenssenbeiträge steigen. Ein Drama.
Der Solizuschlag hilft nichts.

der soziale Friede ist nix ?

Steuern? Hoch, höher, am höchsten.

in Bezug von Mwst. und Luxussteuern (auf Autos !!!) sind die Skandinavier weit vor uns

Warum schauen die Politiker nicht mal in die anderen Länder
und lernen davon?

s. Beispiele oben

Rente und Ökosteuer zu verbinden. Lächerlich. Fahre ich kein
Auto bekommt meine Mutter weniger Rente. Fahre ich mehr und
schädige die Umwelt, bekommt sie mehr Rente. Das
Solidarprinzip ist nicht tragbar. Aber das wussten die
Mathematiker 1954 schon.

Das Soloprinzip ist von der Geburtenrate abhängig. Die Frage ist wie steigern wir diese ?

Warum wird und wurde nichts getan?

weil alle meckern, wenn die sozialleistungen für Kinder (u.a. Kindergeld erhöht werden)

Wo wird das enden?

Im Jammertal

Tschuess Marco.

Kasperletheater Kindergartenklasse
Hallo Christian,

Ich für meinen Teil, engagiere mich
aus verschiedenen Gründen für meine potenitiellen Pleitefälle.

Was soll das? Willst Du mein Engagement in Frage stellen? Da
brauchst Du nicht zu heulen. Nur weil einige meiner
Branchenkollegen anders denken als ich, bin ich kein Träumer.

Ich habe es anderer Stelle schon gesagt: Ich bin bisher der
untypischste Banker, den ich kennengelernt habe. Durch mein
(!) Engagement haben jetzt noch knapp 100 Leute einen Job, den
sie nach dem Willen meiner Frankfurter Kollegen jetzt nicht
mehr hätten. Darauf bin ich, wie ich finde zu recht, stolz. Es
hängt halt immer von den Menschen ab.

Genau, da spricht der Meister der Verdrehung von Tatsachen. Du
bist doch in unseren Zusammentreffen derjenige gewesen, der
sich auf die persönliche Ebene begeben hat. Ich passe mich nur
an.

Au, ich erstarre in Erfurcht. Nun, bei Dir ist es
offensichtlihc schon ein paar Jahre her. Da mag einiges ins
Vergessen geraten sein.

Ich - und ich passe mich wieder Deinem
Niveau an- habe meine Dipl- Arbeit im Bereich Geldpolitik
geschrieben.

Auja, und ich kann überbieten: Meine Note für
diese Arbeit war 1,7. Hui.

Du bewegst Dich auf einem schmalen Brett Klaus. Mich im
Bereich VWL angreifen zu wollen, ist ein hehres Ziel. Viel
Spaß noch dabei.

—> Ironie voll auf:
Diskussionen auf der Basis von Doktor Niveauheimer zu führen war schon immer mein erklärtes Ziel!

Hi!

Aber 10h klingt ganz normal. Ich habe einige bei Siemens
gekannt, die locker auf mehr als 200 Überstunden im Jahr
kommen. Das als Urlaun geltend zu machen, ist untragbar. Also
wird es ausbezahlt.

200 Stunden im Jahr?
Was ist denn das für ein lahmer Verein?
Ich kann mich noch gut daran erinnern, daß ich 200 Überstunden in drei Monaten gemacht habe (und ich war nicht der einzige in der Firma):

Mo - Fr von 07.00 bis 18.00 Uhr = 2 ÜStd pro Tag
Sa von 08.00 bis 14.00 Uhr = 6 ÜStd
So von 10.00 bis 15.00 Uhr = 5 ÜStd

macht 21 Üst pro Woche
oder 84 ÜStd pro Monat

Das durfte ich mal sechs Monate am Stück machen.

Nach meinem Kreislaufkollaps hat mir mein Chef dann klipp und klar gesagt, daß ich offenbar nicht belastbar sei.

Seitdem gehe ich nach 8 Stunden nach Hause und nehme mir die Wochenenden frei. Es gibt genug andere Idioten im Unternehmen, die sich weiterhin unter Druck setzen lassen.

Grüße
Heinrich

Hi!

Also in meiner Firma hat auch keiner eine 40 Stunden Woche.
Wir haben alle Mindestens 45-60 Stunden. Und da sind
Reisezeiten nicht eingerechnet.

Ich hätte da noch was für dich:

Ein Angestellter in Italien, der einen Herzinfarkt wegen Überarbeitung erlitten hatte, kann eine angemessene Entschädigung von seinem Arbeitgeber erwarten. Das entschied nach Presseberichten vom Dienstag das Kassationsgericht in einem Grundsatzurteil. Zuvor war die Klage des Angestellten bereits einmal zurückgewiesen worden, da der Betroffene Kettenraucher ist und in seiner Familie schon Herzprobleme aufgetreten waren.

Der Mann aus Bari hatte seinen Chef auf Schadenersatz in Höhe von 300 Millionen Lire (300.000 Mark) verklagt. Wegen chronischen Personalmangels habe er sieben Jahre lang regelmäßig 60 Stunden pro Woche sowie an Sonn- und Feiertagen gearbeitet. „Der Arbeitgeber muss darauf achten, dass ausreichend Personal zur Verfügung steht“, entschied nun das Gericht. Auch die Bereitschaft der Beschäftigten, Überstunden zu machen oder auf Urlaub zu verzichten, entbinde den Chef nicht von seinen Fürsorgepflichten.

aus: medi-report.de/nachrichten/2000/02/20000209-08.htm

und:

Durchschnittlich 63,2 Überstunden wird jeder Arbeitnehmer nach Schätzungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in diesem Jahr leisten, soviel wie nie in diesem Jahrzehnt. Das sind insgesamt fast 2 Milliarden Überstunden, immer weniger davon werden ausbezahlt - dank Arbeitszeitkonten. Die schon im Rahmen der Gleitzeit angehäuften Stunden gelten übrigens nicht als Überstunden.
„Arbeitssucht“ gilt mittlerweile als Phänomen, auch wenn es immer noch Schwierigkeiten bei der Definiton dieses Begriffes gibt. „Manche Forscher bezeichnen nur diejenigen als arbeitssüchtig, die viel arbeiten, obwohl sie keine Freude daran haben,“ schrieb die Frankfurter Rundschau in einem Bericht am 25.11.2000. Unbestritten ist das erhöhte Herzinfarkt-Risiko bei Viel-Arbeitern. Es steigt um das zweieinhalbfache für den, der durchschnittlich elf statt sieben bis neun Stunden täglich arbeitet.

aus: http://www.diezeitzeugen.de/patriarch/hintergrund.htm

und

Überstunden lebensgefährlich. Überstunden erhöhen das Risiko für einen Herzinfarkt. Wissenschaftler der Berliner Bundesanstalt für Arbeitsmediziner fanden heraus, daß schon fünf Überstunden pro Woche zu einer Verdoppelung des Infarktrisikos führen. Zum Infarktrisiko bei zuviel Arbeit kam ein noch neumal höheres Risiko bei zusätzlichen Belastungen wie der Pflege eines Angehörigen oder dem Bau eines Eigenheims.

aus: http://www.etika.com/0/0i49801.htm

Was sind also die Folgen von reichlich Überstunden:
hohe Belastung im Arbeitsleben; Unzufriedenheit im Job oder in der Firma (mit Ausstrahlung auf das Privatleben); eine angegriffene Gesundheit, was sich später im Arbeitsleben rächt; höhere Kosten im Gesundheitswesen; Frühverrentung; Tod.

Ist es wirklich so toll und so schick und so erstrebenswert, 60 und mehr Stunden pro Woche zu arbeiten?
Ja, höre ich einige schon sagen, wenn man was erreichen will, muß man da eben durch.
Fein, sage ich, mit 40 den ersten Infarkt, mit 45 den zweiten, mit 48 arbeitsunfähig, mit 51 ein Pflegefall, mit 55 in der Kiste. Sowas macht sich doch gut auf einem Grabstein.

Grüße
Heinrich

Heutzutage erwartet man eh von einem Ingenieur, dass er
kommentarlos Überstunden schiebt und nicht wie in der
Arbeiterkaste so üblich, mit dem Feierabend Pfiff den Hammer
fallen lässt. Und ich möchte den Ingenieur sehen, der
permanent in Projekten steckt und sein Recht auf Urlaub gelten
macht. Der kann sich in kürzester Zeit nach einem neuen Job
umsehen.

Und dieser beschissene Zustand ist anzustreben oder was? Weißt
Du wie mich die kleingeistigen Erbsenzähler bei der BASF (habe
dort als Ing. gearbeitet) die außer ihrem Projekt werder
Freizeit noch Familie kennen, und deswegen auch nicht
vermissen, angekotzt haben. Das Unternehmen stellt mich mit
einem Vertrag ein in dem eine mittlere jährliche Arbeitszeit
von 37,5 Std/Woche gefordert wird. Nenne mir einen Grund warum
ich permanent mehr arbeiten soll. Klar, wenn es in
Porojektphasen heiß her geht macht man gerne Überstunden. Aber
ich erwarte, daß ich die anschließen als Freizeit wieder
ausgeglichen bekomme. Schließlich würde dieses Unternehmen mich
ohne mit der Wimper zu zucken vor die Türe setzen sobald es
wirtschaftlich nicht mehr so toll läuft. Warum soll ich mir
also den Arsch aufreisen? Ich gebe 100% Leistung wenn ich
arbeite, aber letztlich nur im Rahmen der vertraglich
geregelten Arbeitszeit. Siehe doch z.B. mal auf die „New
Economy“: Dort wurde von vielen enthusiastischen jungen
Mitarbeiten 12Std. und mehr am Tag geschuftet. Jetzt stehen sie
auf der Straße und kommen sich verarscht vor. Tja, selber
schuld.

Gruß
Tom

Hi!

Durchschnittlich 63,2 Überstunden wird jeder Arbeitnehmer nach
Schätzungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und
Berufsforschung (IAB) in diesem Jahr leisten, soviel wie nie
in diesem Jahrzehnt. Das sind insgesamt fast 2 Milliarden
Überstunden, immer weniger davon werden ausbezahlt - :
aus: http://www.diezeitzeugen.de/patriarch/hintergrund.htm

und

Überstunden lebensgefährlich. Überstunden erhöhen das Risiko
für einen Herzinfarkt. Wissenschaftler der Berliner
Bundesanstalt für Arbeitsmediziner fanden heraus, daß schon
fünf Überstunden pro Woche zu einer Verdoppelung des
Infarktrisikos führen. Zum Infarktrisiko bei zuviel Arbeit kam
ein noch neumal höheres Risiko bei zusätzlichen Belastungen
wie der Pflege eines Angehörigen oder dem Bau eines
Eigenheims.

aus: http://www.etika.com/0/0i49801.htm

Das ist der größte Nonsens. Angenommen, du hast eine 37 h Woche. Nun kommt die Gewerkschaft und setzt 35 h durch. Du schaffst aber deine Arbeit nur in 37 h, also 2 h pro Woche mehr. Heist das, du bekommst jetzt „per Definition“ häufiger Herzinfarkt? Du hast doch genausolange früher gearbeitet. Zudem erklärt das auch obige Überstunden. Nicht die Arneitnehmer sind dran schuls, sondern die Gewerkschaften mit ihren sinnlosen und untragbaren Forderungen.
Auf die Einstellung zur Arbeit kommt es drauf an. Wer nur des Arbeiten willens schuftet, bekommt garantier früher Infarkt, als jemand, der sein Hobby zur Arbeit macht.
Wo besteht der Unterschied, ob ich 40 h/Woche arbeite, oder nur 37 h, aber diese 3 h mit Autobasteln, Fernsehgucken… verbringe. Wer garantiert denn, dass diese zusätzlichen Stunden für etwas Sinnvolles verbraucht werden?
Ich kenne genügend Leute, die schuften im Sommer Samstag und Sontag von früh bis spät im Garten, klagn aber über ein wenig Mehrarbeit in der Firma.

Auf diese Schmarotzer kann man getrost verzichten.

Früher war allein der Satz „Ich bin deutscher Ingenieur“ im Ausland Gold wert, heute wird man nur müde belächelt.

Deutschland, kein Land der Dichter und Denker, sondern ein Land der Jammerlappen und Weicheier.

Hi!

Das ist der größte Nonsens. Angenommen, du hast eine 37 h
Woche. Nun kommt die Gewerkschaft und setzt 35 h durch. Du
schaffst aber deine Arbeit nur in 37 h, also 2 h pro Woche
mehr. Heist das, du bekommst jetzt „per Definition“ häufiger
Herzinfarkt?

Sorry und mit allem gebührenden Respekt - aber das ist hanebüchener Unsinn!

Klar kann ich statt der tariflichen 37 oder 38 Stunden auch 40 oder 45 Stunden in der Firma verbringen, ohne das Risiko eines Herzinfarktes einzugehen - wenn ich meine Arbeit in der regulären Zeit erledige und jeden Tag eine Stunde Kaffeeklatsch betreibe.

Nur kommen Überstunden im allgemeinen aber nicht durch kreative Freizeitgestaltung am Arbeitsplatz zustande, sondern weil aus irgendwelchen Gründen in der Firma der Baum brennt. Termine drücken, Fehler tauchen auf, bereits abgeschlossene Aufgaben müssen neu angegangen werden, eingeplante Mitarbeiter fallen aus, usw. ad lib.

Mit der Zahl der geleisteten Überstunden wächst auch der Stress-Faktor am Arbeitsplatz, meist überproportional. In einer repräsentativen epidemiologischen Studie für die BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) wurde festgestellt, daß es eine Beziehung zwischen arbeitsbedingtem Streß und Herz-Kreislauf-Krankheiten gegeben. Die Studie zeigte, daß das Auftreten von Herzkrankheiten und akuter Herzinfarkte bei Männern stark mit subjektiv empfundener psychischer Belastung am Arbeitsplatz korreliert.

aus dem Bericht:

Nachgewiesen wurde auch, daß anspruchsvolle Tätigkeiten, die sich durch einen hohen Entscheidungsspielraum und hohe Komplexität und Vielfalt der Aufgaben auszeichnen, in Kombination mit besonderen Anforderungen, wie sehr hohe Ansprüche an die Handlungszuverlässigkeit unter regelmäßig starkem Zeitdruck oder gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Aufgaben im Sinne einer Überforderung, mit einem gesteigerten Herzinfarktrisiko verbunden waren. Ferner erhöhten regelmäßige Arbeitszeiten von mehr als 48 Wochenstunden (verursacht durch betriebliche Überstunden oder nebenberufliche Tätigkeit), die auch als ein Kriterium hoher beruflicher Anforderung zu werten sind, das Infarktrisiko signifikant.

Quelle: http://www.baua.de/fors/fb98/fb802.htm

Das Risiko eines Herzinfarktes steigt durch Streß am Arbeitsplatz. Das hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz in einer Untersuchung von 252 Infarktpatienten herausgefunden. So verdoppeln geringe Entscheidungsspielräume auch bei einfachen Tätigkeiten das Infarktrisiko. Überforderung durch komplexe Aufgaben steigert das Infarktrisiko um das Zweieinhalbfache. Fünf Überstunden pro Woche steigern die Infarktgefahr um den Faktor 1,79, bei nebenberuflicher Arbeit sogar um 2,75.

Quelle: http://www.berlinonline.de/wissen/berliner_zeitung/a…

Bei Männern geht laut BfA/LVA jede dritte, bei Frauen jede zweite Frühverrentung auf das Konto von psychischen Nervenleiden und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Nach einer Studie der DAK fühlt sich jeder zweiter Arbeitnehmer aufgrund von Zeit- und Termindruck (mit den daraus resultierenden Überstunden) permanent unter Stress. Gewerbliche Arbeitnehmer sind zusätzlich durch die ständige Angst um ihren Arbeitsplatz (auch hier die oft irrige Annahme, durch Überstunden könne man seinen Arbeitsplatz sichern) gesundheitlich gefährdet.

Die ILO (Internationale Arbeits-Organisation) weist seit langem darauf hin, daß Stress am Arbeitsplatz das Hauptgesundheitsproblem ist. Die Beschäftigten stöhnen bei immer knapper werdenden Terminen über immer mehr Arbeitsdruck. Dazu kommt ein sich radikal verschlechterndes Betriebsklima, sollte jemand seine eigene Gesundheit über die Arbeit stellen. Eine paradoxe Situation: wer Arbeit hat, stöhnt unter der hohen Belastung, und gleichzeitig gibt diese enorme Zahl an Arbeitslosen.

Schon mal was von „Karoshi“ gehört? So bezeichnen die Japaner den „Tod durch Überarbeitung“. Seit 1990 wird „Karoshi“ in Japan aktiv bekämpft: 350 Behandlungszentren wurden nur für dieses Phänomen am Arbeitsplatz aufgebaut. Und „Karoshi“ taucht auch in Deutschland zunehmend auf. Allerdings gilt es hier als persönliches Pech des Beschäftigten.

Wer es gutheißt, pro Woche 60 Stunden oder mehr zu arbeiten, der sollte mal scharf nachdenken, ob er damit nicht zum „Workaholic“ wird. Ein gesunder Mensch betrachtet seine Arbeit als Bereicherung seines Lebens, oder zumindest als Möglichkeit des Geldverdienens. Wer aber die Arbeit zum Zentrum seines Lebens macht - und das macht man, wenn man Woche um Woche 60 Arbeitsstunden abreißt -, wer deshalb Hobbys, soziale Kontakte und zwischenmenschliche Beziehungen vernachlässigt (oder nur noch durch Einnahme von Medikamenten aufrecht erhält, weil man nach 10 oder 12 Stunden Arbeit einfach zu fertig ist, um sich noch mit Partner, Kindern oder Freunden zu befassen), der hat ein echtes Problem.

Aber laß mich raten:
Sowohl das BAuA als auch die BfA/LVA und die DAK erzählen Unfug. Von mir ganz zu schweigen… :wink:
Richtig?

Grüße
Heinrich

Nur kommen Überstunden im allgemeinen aber nicht durch
kreative Freizeitgestaltung am Arbeitsplatz zustande, sondern
weil aus irgendwelchen Gründen in der Firma der Baum brennt.
Termine drücken, Fehler tauchen auf, bereits abgeschlossene
Aufgaben müssen neu angegangen werden, eingeplante Mitarbeiter
fallen aus, usw. ad lib.

Mit der Zahl der geleisteten Überstunden wächst auch der
Stress-Faktor am Arbeitsplatz, meist überproportional. In
einer repräsentativen epidemiologischen Studie für die BAuA
(Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) wurde
festgestellt, daß es eine Beziehung zwischen arbeitsbedingtem
Streß und Herz-Kreislauf-Krankheiten gegeben. Die Studie
zeigte, daß das Auftreten von Herzkrankheiten und akuter
Herzinfarkte bei Männern stark mit subjektiv empfundener
psychischer Belastung am Arbeitsplatz korreliert.

Und was spricht nun gegen eine 40 oder gar 45 h Woche ohne Stress? Natürlich die Gewerkschaften. Schon mal darüber nachgedacht, dass Stress auch durch zu wenig Arbeitszeit entsteht? Leistung ist per Definition die geleistete Arbeit pro zur verfügung stehenden Zeit. Wird nun die Zeit verkürzt, muss ich schneller/mehr arbeiten (mehr Stress), um auf meine Leistung zu kommen. Insofern hat eine Mehrarbeit nichts mit Stress zu tun. Das sind zwei Paar Stiefel.

Wie ist es bei denjenigen, der sein Hobby zum Beruf macht und freiwillig mehr arbeitet. Bekommt er auch Herzinfarkt, obwohl er keinen Stress hat?

Stress entsteht i.a. durch Fehlplanungen, Missmanagement und dem damit verbundenen Zeitdruck. Wer sagt denn, dass der Stressfaktor bei z.B. einer 25 h Woche nicht höher ist, wie bei einer 45 h Woche? Wie ist es, wenn der Chef ständig Druck macht, weil bei der gewerkschaftlichen Arbeitszeit genausoviel geschafft werden muss, wie bei der normalen Arbeitszeit?

Und wenn mit der Zahl der geleisteten Überstunden der Stressfaktor wächst, ist es doch nur logisch, dass dies bei weniger Arbeitszeit und demzufolge mehr Überstunden passiert.

Und würdest du deine Zitate auch verstehen, würdest du feststellen, dass dort nichts von Arbeitszeit steht, sondern nur von geleisteten Arbeitstsunden. Insofern spricht wiederum nichts gegen eine 40 oder 45 h Woche.

Und hättest du dir den Rest meines Postings auch noch durchgelesen, so würdest du auch feststellen, dass viele von den Schreihälsen samstags und sonntags von früh bis abends im Garten malochen, ohne auf die Uhr zu schauen und ohne etwas zu verdienen. So ist es eben: Für sich selbst schuftet man ohne Ende, für die Firma nur fürs Geld.

MfG
Beth

Hi! dezenter Hinweis

Und was spricht nun gegen eine 40 oder gar 45 h Woche ohne
Stress? Natürlich die Gewerkschaften. Schon mal darüber
nachgedacht, dass Stress auch durch zu wenig Arbeitszeit
entsteht? Leistung ist per Definition die geleistete Arbeit
pro zur verfügung stehenden Zeit. Wird nun die Zeit verkürzt,
muss ich schneller/mehr arbeiten (mehr Stress), um auf meine
Leistung zu kommen. Insofern hat eine Mehrarbeit nichts mit
Stress zu tun. Das sind zwei Paar Stiefel.

Nö. Die zwei Paar Stiefel machst du daraus.

Wenn ich die Regelarbeitszeit verkürze, muß ich logischerweise auch mit einer niedrigeren Arbeitsleistung rechnen. Genau das geschieht aber nicht. Gefordert wird die Arbeitsleistung von 38 Stunden in 35, statt dem Beschäftigten zuzugestehen, nur die Arbeitsleistung von 35 Stunden zu erbringen.

Ich muß vermuten, du wirst von Halbtagskräften oder Dreiviertelkräften auch vollen Einsatz verlangen. Wer für 20 Stunden die Woche eingestellt ist, hat bei dir eben weitere 20 Überstunden die Woche zu leisten, weil der Mitarbeiter ja sonst seine Arbeit nicht schafft. Oder darf hier die Halbtagskraft wirklich nur die Leistung einer Halbtagskraft erbringen? Warum gilt dann nicht das gleiche für eine Ganztagskraft? Wenn eine Ganztagskraft auf halbtags wechselt, dann werden auch nur noch 50% erwartet. Reduziert jemand von 38 Stunden auf 35 Stunden (also auf 92%), dann werden weiterhin 100% erwartet. Das ist der Unsinn in deiner Argumentation

Abgesehen davon war hier auch die Rede davon, wie toll man doch mit 48, 55, 60 oder noch mehr Arbeitsstunden durch das Berufsleben kommt. Und genau das bezweifle ich. Ich kann auf eigene Erfahrungen zurückgreifen: ein halbes Jahr lang am Stück habe ich mit 60 Wochenstunden gearbeitet - bis mir die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Und danach habe ich noch den Tritt bekommen. Das kuriert.

Ich kenne eine Menge Leute, die noch immer keulen wie die Blöden. Monat um Monat, Jahr um Jahr. Mit 25 steckt man das locker weg, mit 30 oder 35 vielleicht auch noch. Aber irgendwann rächt es sich, und mit 45 bist du in Gedanken nur noch beim Durchhalten bis in die Rente.

Wenn du es bis dahin schaffst.

In meiner alten Firma (EDV-Betrieb mit ca. 300 Mitarbeiter) ist jedes Jahr mindestens einer vorzeitig in die Kiste gesprungen: der älteste war 53, der jüngste 41. Ich habe es direkt miterlebt: Hat sich in seinen Job reingehängt wie kein zweiter, 12 oder 14 Stunden Arbeit am Tag waren für ihn kein Problem, erster Herzinfarkt mit Ende Vierzig, wieder zurück im Job und nichts dazugelernt, zwei Wochen vor der ByPass-Operation Zusammenbruch hinter dem Schreibtisch, wieder Herzinfarkt, Notarztwagen, auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben. Feine Sache, sowas! Hat sich der Einsatz im Job doch so richtig gelohnt. Macht sich unheimlich gut auf dem Grabstein.

Grüße
Heinrich

dann werden auch nur noch 50% erwartet. Reduziert jemand von
38 Stunden auf 35 Stunden (also auf 92%), dann werden
weiterhin 100% erwartet. Das ist der Unsinn in deiner
Argumentation

Das ist kein Unsinn, dem ist so. Beispiel BMW: als die Arbeitszeit von 37,5 auf 35 h verringert wurde, hat man das Band schneller laufen lassen, um trotzdem noch die gleiche Anzahl Autos zu bauen. Es ist eher so, dass bei Verringerung der Arbeitszeit von 38 auf 35 h nicht 100% sondern 108% verlangt werden. Das sollte einem zu denken geben. Wird die Arbeitszeit von 38 auf 40 h erhöht wird logischerweise mehr gefordert, da ja auch mehr Zeit zur Verfügung steht. Oder anderrum, dass was ich bei 40 h schaffe muss ich dann auch bei 35 h schaffen.

Abgesehen davon war hier auch die Rede davon, wie toll man
doch mit 48, 55, 60 oder noch mehr Arbeitsstunden durch das
Berufsleben kommt. Und genau das bezweifle ich. Ich kann auf

Früher wurden doch auch in einigen Ländern, z.B., im Osten, 48 h gearbeitet und die Menschen sind alt geworden. Ergo kann es nicht an der Arbeitszeit liegen.
Also nochmals: Stress hat nichts mit langer Arbeitszeit zu tun, denn wo ist die Studie, die besagt, dass man bei einer 35 h Woche in z.B. einem Ingeneurbüro weniger Stress hat als bei einer 40 h Woche? Zeig mir den Manager, der nach 35 h Stunden nach Hause geht und sagt, er habe einen´schönen Tag gehabt. Wenn er bei 60 h schon getresst ist, ist er es bei 35 h dann nicht mehr?

Aber wir sollten hier die Diskussion beenden, da sie ja keine Früchte trägt.

Aber meinetwegen soll man an der 32 h Woche festhalten, wenn im Ausgleich dafür Urlaubstage gestrichen werden, denn wer weniger arbeitet, braucht auch weniger Urlaub.

Die ganze Arbeitszeitverkürzung macht ja nur Sinn, wenn alle Länder mitmachen. Ansonsten zieht die Konkurrenz locker vorbei und Arbeitskraft ist eine unerschöpfliche Quelle.