will eine HDD aus meinem geschlachteten PC verkaufen, deshalb an Laptop über Adapter angeschlossen und mit Eraser richtig plattgemacht. Soweit alles schön und gut, allerdings werden mir unter Eigenschaften bloß 250GB angezeigt, obwohl die HDD 320GB hat. Hatte vor längerer Zeit mal auf dem alten PC ein Sicherheitsprogramm zu laufen, wo man Daten verstecken konnte, wäre für mich die einzige logische Erklärung für die falsche Anzeige, dass da noch irgendwo versteckt ein Datencontainer ist.
Da ich die dementsprechende Software (Freeware) nicht mehr habe,auch keinen Namen in Erinnerung habe, wie komme ich an die fehlenden GB ran um sie auch plattzumachen und vor allem dem potentiellen Käufer nicht 250GB statt der versprochenden 320GB anzudrehen?
… eine in der Werbung mit 1 Terabyte (1012)
angepriesene Festplatte (womit 1000.000.000.000 Byte gemeint sind)
von Windows mit 909 GB angezeigt wird.
Die Festplattenhersteller bevorzugen die alten, unkorrekten Einheiten,
denn 1000 GB sieht nach mehr aus als 909 GiB.
So wird es wohl noch dauern, bis sich die neuen Einheiten durchsetzen. http://de.wikibooks.org/wiki/Computerhardware:_Speicher
Hallochen,
Problem geklärt, einfach eigene Blödheit. Hatte heute 2 USB-HDD und die besagte HDD am Laptop zu hängen und durch die ganzen Laufwerksbuchstaben ist mir garnicht aufgefallen, daß die HDD 2 Partitionen hat, da stecken die fehlenden 70GB.
schreiben Hersteller extra,
z.B. Samsung: 1MB = 1,000,000bytes / 1GB = 1,000,000,000 bytes.
Actual accessible capacity may vary from advertised capacity due to formatting and
partitioning of the hard drive, as well as due to your computer’s operating system http://www.samsung.com/global/business/hdd/productmo…
Zeigt W-doof für 1TB Gesamtspeicher 931,51GB
Es stimmen somit beide Angaben nicht, weder von Hersteller noch bei W-doof,
Die Einheit KByte = 1024 ist erst Mitte der 70er entstanden, das Byte stammt auch aus dieser Zeit. Übrigens stammt beides mehr aus dar damaligen Hobby-Computerei.
Damals hatte man sich darauf geeinigt
k = 1’000
K = 1’024
Bei Mega gings das dann nicht mehr, weil das kleine m schon mit Milli belegt ist.
Die Magnetspeicher-Fraktion hat übrigens auch dezimal gerechnet.
Anfang der 70er gab es noch Plattenlaufwerke mit 100 oder 250 Daten-Byte pro Sektor.
Auch wenn man sich die Daten von alten Kernspeichern ansieht, fällt auf, dass auch hier keine 2er Potenzen für die Adressierung verwendet wurde.
Bei den damaligen diskreten Aufbauten, bestand auch keine Notwenigkeit.
Eigentlich erst mit der Einführung von Speicher-ICs ergab sich die Notwendigkeit Speicheradressen als 2er-Potenzen zu verwenden um die Pins optimal auszunutzen.
Wieso falsche Einheiten? Ich sprach von Terabyte,
wie sie allgemein interpretiert werden,
nämlich mit Binärpräfix als tebibyte(TiB).
Du meinst:
Weil Kilo ein SI-Vorsatz ist und für 1000 steht,
hier aber 1024 Byte gemeint sind, ist die Bezeichnung Kilobyte sachlich falsch.
Richtig, jedoch noch selten verwendet, wäre die Bezeichnung Kibibyte „KiB“.
Die Einheit KByte = 1024 ist erst Mitte der 70er entstanden, …
Und ich dachte schon, Du willst mir was neues erzählen. )
So kann „k“ für 1000 Einheiten verwendet werden und „K“ für 1024. Diese Konvention ist jedoch weder normiert noch wird sie konsequent angewendet.
Zudem kann dieser Ansatz nicht auf die größeren Präfixe übertragen werden.
Die Hardware- und Softwarehersteller bevorzugen die alten, unkorrekten Einheiten.
Sie halten sich nicht an die Bezeichnung von Zweierpotenzen die Binärpräfixe gemäß IEC 60027-2.
Deshalb schrieb ich im:
Re^2: … fehlen 70GB, Nachtrag
4. - Es stimmen somit beide Angaben nicht, …
Freecommander zeigt übrigens 1.000.202.240.000 Bytes bei der 1TB-Platte an.
Hai Too,
hmmm - dann sind 1 Mega Euro gleich 1024*1024 Euro?
Ach so machen die banken das, um aus der krise zu kommen!
Genial - das mach ich jetzt auch immer so, ich muss nur noch meinen arbeitgeber (von wegen lohnzahlung) von diesen genialen mathmatischen trick überzeugen.
*löl*