Auf in die cloud...?

hi michael,

so blöd wie die werbemutter angefangen hat :smile:)
… ist es doch ein schöner thread geworden …
dafür ein star.gif

gruß
klaus

hallo klaus.

so blöd wie die werbemutter angefangen hat :smile:)
… ist es doch ein schöner thread geworden …

in der tat :smile: obwohl ich „die cloud“ momentan trotzdem eher als threa t sehe.

dafür ein star.gif

danke *froi*

gruß

michael

hallo wiz.

die Werbung verbildlicht durch ein auf den ersten Blick (oder
in deinem Fall offenbar nicht) nachvollziehbares Beispiel
generelle Vorteile von Cloud-Computing.

naja… mich nervt die werbung einfach. auch wenn ich jetzt weiß, worum’s eigentlich geht.

Du hast Daten irgendwo
aus irgendwelchen Quellen bezogen liegen bzw. kannst sie Dir
nach Bedarf jederzeit beschaffen, und kannst diese mit
Software nutzen, die Du ebenfalls nicht lokal installiert
hast, sondern die in irgendeinem Rechenzentrum vom
Cloudbetreiber bereit gehalten wird.

das macht in der tat sinn - unter umständen.

gruß

michael

der trotzdem noch der meinung ist, microsoft hätte eine andere werbeagentur beauftragen sollen. aber vielleicht is die ja auch aus der cloud - oder jemand hat im nebel gestochert :wink:

Hallo Michael,

warum kann die blöde werbemutter „in der cloud“ das mißglückte
familienfoto retuschieren, auf dem boden der tatsachen aber
nicht?

Deine eigentliche Frage ist doch:
Warum retuschiert diese Frau ein verunglücktes Familienfoto statt die zu Fotografierenden dazu zu bewegen endlich still zu sitzen? (schönes Wortspiel!)

Tja, schöne neue Welt.

Wir werden die Kinder bald im Mutterleib nach eigenen Wünschen „konfigurieren“ können. Aber das nur am Rande! Ich will keine neue Diskussion lostreten! :wink:

Ich konnte mit dem Begriff „Cloud“ auch nix anfangen. Bis ich hier ein paar beiträge gelesen habe. Nun bin ich auch schlauer, bezweifle aber, dass die mehrheit der Normalnutzer was damit anfangen kann. Es ist halt wie schon geschrieben worden ist, ein Marketingschlagwort.

Diesbezüglich fällt mir eine (selbsterlebte) Anekdote aus den frühen 90ern ein:
In einem PC Laden (ESCOM, kennt das noch jemand?) trug sich folgendes zu,

Kunde betrachtet PC und fragt Verkäufer:
„…und ist da auch Multimedia drin?“ :wink:

Gruß
Fronk

Hallo,

na, da feiert die Paranoia ja mal wieder fröhliche Urständ. Was sollen denn das für Anwendungen sein, die man Dir da zwecks Nutzung deiner Rechenleistung unterschieben will? Ja, es gibt Seti und ein paar andere ganz nette Grid-Geschichten, wo es darum geht irgendwelche monströsen Datenmengen runter zu brechen. Aber wer braucht so etwas? Und was läuft statt dessen in public- und private-clouds? Da geht es um Office, ERP-Systeme, CRM, Fachanwendungen des klassischen Büroalltags, … Bereitgestellt als veröffentlichte Anwendungen, oder mittels virtualisierter Desktops durch virtualisierte Server. Nein, Dir wird niemand einen Citrix-Server unterjubeln, auf dem dann 40 fremde Usersessions laufen. Auch keinen virtualisierten SQL- oder Exchange-Server, …

Da das Cloud-Thema bei mir die Brötchen nach Hause bringt, und ich täglich mit public- und private-clouds mit einigen zig tausend angeschlossenen Arbeitsplätzen zu tun habe, darfst Du mir ruhig glauben, dass ich weiß, wie diese wirklich aussehen. Da bauen sich Top-Dax-Unternehmen großen Rechenzentren hin, hauen da tausende Blades und Rackserver rein, und erwarten in großer Vorfreude den Tag, an dem der letzte vermeidbare Fatclient endlich durch einen Thinclient abgelöst ist, bei dem man maximal noch mal gelegentlich den Flashspeicher mit der Zugriffskomponente updaten muss. Und ansonsten gibt es da Produktionsstraßen, die in gewissen Abständen neue Images für die diversen Servertypen ausspucken, die dann vollautomatisch auf standardisierte Hardware ausgebracht werden. Da käme niemand nicht auf die Idee irgendwelche lokale Hardware nutzbar machen zu wollen (was technisch auch abgesehen von Randthemen gar nicht gehen würde, und auch keinen Sinn macht).

Und bei den public-clouds, die z.B. von den großen Telkos momentan aufgebaut werden, sieht es auch nicht grundsätzlich anders aus. Nur dass da eben nicht jeder Kunde seinen eigenen Exchange-Server bekommt, sondern die eben geshared werden, … Und einzelne Web-Applikationen, wie Du meinst, dass sie vollkommen ausreichend wären, sind eben kein Ersatz für eine entsprechende Cloudnutzung, denn ich will ja, dass meine Anwendungen zusammenarbeiten können, ich mich mit einem single-sign-on an meiner Plattform anmelden kann, mir an einer Stelle zentral personalisiert meine Anwendungen angeboten werden, ich nur einen Vertragspartner habe, der mir auch nur eine Rechnung schickt, …

Ob man als Privatmann oder Kleinunternehmer hierfür Verwendung hat, muss jeder selbst entscheiden, und ich bin der Letzte, der hier Glaubenskriege führen würde. Aber dass es sich hierbei um eine grundsätzlich interessante und für viele Zwecke brauchbare Idee handelt, steht außer Frage.

Gruß vom Wiz

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