Hallo Bernd!
selbst wenn Du den Feststoffkessel nebenher laufen lässt. Also
Ölkessel läuft normal und wenn der Feststoffkessel angeheizt
wird, geht der Ölkessel aus, - sparst Du schon eine Menge ÖL.
Ja, das denke ich auch so. Ich habe mich heute mal nach den Kohle-Steinkohlepreisen erkundigt, und weiss auch noch, dass wir früher so 6 Tonnen Kohle pro Jahr verbraucht haben, inzwischen durch einige Dämm-und Umbauarbeiten werden es wohl knapp 5 werden.
Und die kosten 650 €…
Dem gegenüber stehen ca. 2500 € an Heizöl.
Oder Du stellst Deinen Vater als Heizer ein.
Das auf jeden Fall.
Wenn aber so viel
Umbauten notwendig sind, hilft nur viel Eigenleistung.
Bei mir gibt es nur Eigenleistung, selbst ist der Mann…
Das mit
dem BHKW war nur ein Denkanstoß und zusammen mit dem Frittenöl
ein Spaß. Ich glaube Du hast es auch so aufgefasst.
Ich hab schon etwas überlegt.
Ich denke
auch schon lange über ein BHKW nach. Ob mit Holzvergaser, der
einen Ottomotor antreibt, oder einen Holzofen, der einen
Stirlingmotor antreibt. Wie Du schon sagst - soll es
wirtschaftlich sein, ist ein Zweifamilienhaus zu klein.
Stirlingmotor, das wäre was,
wenn ich nicht so faul gewesen wäre, hätte ich Themodynamik studiert,
und sowas entwickelt.
Das ist nach meiner Meinung für solche Sachen ideal.
Du wirklich einen Brunnen bohren willst, kannst Du da auch
eine Wärmepumpe installieren. Ein Bekannter hat das gemacht,
ich muss mal fragen was es gekostet hat. Es wurde immerhin 99
m tief gebohrt.
Worüber Du aber nicht lange nachdenken solltest ist eine
Solaranlage.
Ein Brunnen bringt mir nicht viel, weil diese ganze Wärmepumpengeschichte nur bei Niedrigenergiehäusern mit Fussbodenheizung sinnvoll wird. Ich habe beides nicht, und bauche im Winter die 60 Grad Vorlauftemperatur der Heizung. Da wird das unwirtschaftlich, weil dann der grösste Teil der Energie wieder aus der Steckdose kommt, teuer/ abhängig/ Steuern / schlecht.
Das mit der Erdwärme hätte man früher in Schlema und Aue machen können, in den alten Wismut-Schächten. Hat man aber nicht.
Ich hab mal im Jahr 1994 den 371 er Schacht besucht, also Führung.
Dabei habe ich den Bergführer befragt, warum man die 1800 m tiefen Schächte nicht zur Heizung für Aue, Schlema und Schneeberg verwendet.
Er sagte mir, hinter vorgehaltener Hand, dass es solche Pläne schon gab, aber irgendwelche wirtschaftliche Interessen in Verbindung mit politischer Einflussnahme hätten das verhindert.
Nun lässt man sich feiern, weil irgendjemand das 24 Grad warme Grubenwasser, was oben raus läuft, irgendwie nutzen will. Wohl mit Wärmepumpen auf höhere Temp. pumpen.
Und untem im Schacht ist es 40 oder 50 Grad heiss, aber da kommt keiner mehr hin.
Zwecks Solar bin ich noch unentschlossen,
ich denke aber ehr, das ist für meine Zwecke (geringer Bedarf) unrentabel.
Grüße, Steffen!