Hallo,
an dem 12 jahre alten Fiesta hat sich einiges an Ölschlamm angesammelt.
Nun liegt es Nahe, daß es zur Verstopfung einer Ölleitung kommen kann.
Also, Motoröl+Filter gewechselt.
Dafür Castrol vollsynthetisch 10W60 reingefüllt.
War das gut?
Es ist das dickste, was zu finden war. Bei den 0W… Ölen liegt die Gefahr höher, daß der Motor vielleicht doch einen Schaden bekommt.
Wenn nun non ein wenig mineralisches nachgefüllt wird, geht die Wirkung des vollsynthetischen verloren, allerdings braucht man keine Angst wegen der Ölsortenwechsel zu haben.
Da im Motor sicher einiges an Ölschlamm liegt, sorgt das nicht sowieso dafür, daß die Wirkung des vollsynthetischen sich aufhebt?
DAnke
Hallo!
Das Castrol RS 10W-60 wird normalerweise in Motorsport-Motoren eingesetzt, weil es auch bei Öltemperaturen jenseits der 150° noch eine hohe Viskosität hat.
Dadurch wird die Funktion der Hydrostössel gewährleistet, und unter Extrembedingungen auch die Schmierung der Kurbelwellenlager sichergestellt.
Das ist z. B. nötig in den VW-G 60 Motoren, die aus 1,8 Liter Hubraum serienmässig schon 160 PS haben, und dann auf 250 PS aufgemacht wurden, und auch noch extrem gefahren werden.
Da Dein Fiesta niemals solche Öltemperaturen erreichen wird, und auch keine Hydrostössel hat,
sagt man so schön:
„Perlen vor die Säue geworfen“
Der Motor wurde vielleicht so um 1950 konstruiert, und ist auf die zu der damaligen Zeit üblichen Ölqualität ausgelegt.
Mit irgendwelchen ganz normalem 15W-40 fährt der eigentlich ewig.
Das vollsynthetische Öl hat die Eigenschaft, Schmutzablagerungen aufzulösen.
Das klingt erstmal gut, ist es in Deinem Fall aber nicht.
Wenn irgendwo in der Ölwanne par mm festgebackener Ölschlamm ist, ist das ja kein Problem, der ist nun mal dort, bleibt auch dort und richtet keinen Schaden an.
Durch das synth. Öl wird aber der Dreck aufgelöst und sammelt sich erstmal im Filter an, so dass dieser verstopfen könnte.
Dann haben viele Leute berichtet, dass der Motor nach so einer Aktion stark ölundicht wurde.
Das liegt daran, dass aus den Dichtungen der Ölschlamm herausgelöst wird, der im Laufe der Jahre zur Dichtheit beigetragen hat.
Grüße, Steffen!
Hi,
Wenn irgendwo in der Ölwanne par mm festgebackener Ölschlamm
ist, ist das ja kein Problem, der ist nun mal dort, bleibt
auch dort und richtet keinen Schaden an.
Fährt man nun mit Mineralöl weiter, kommen aber immer mehr Ablagerungen dazu…
Durch das synth. Öl wird aber der Dreck aufgelöst und sammelt
sich erstmal im Filter an, so dass dieser verstopfen könnte.
Naja aber mit Mineralöl kann das nicht passieren?
Es soll ja nicht glänzen da drin, sondern nur die Gefahr der Blockade einer Ölleitung soll verringert werden.
Also jetzt doch noch ein wenig Mineralöl dazu, nachdem er ein paar 100 km Dreck in seinem vollsynthetischen Puffer aufnehmen konnte?
Hallo,
seit vielen Jahren fahre ich Citroen 2 CV. Der hat ebenfalls ein recht altertümliches aber robustes Motörchen. Rein kommt da nur ganz normales 15 W 40! Wichtig ist nur, dass man den Motor vor dem Ölwechsel gut warmfährt und das Öl über die Ölablasschraube ablässt und nicht abpumpt. Auch den Ölfilter wechsle ich jedesmal mit. Die Ölwechselintervalle sollten natürlich auch nicht überschritten werden.
Ich sehe keinen Grund, bei einem klassischen, für normales Öl konstruierten Motor vollsynthetisches Öl zu verwenden.
Viele Grüße
Jens
Der Grund ist, daß einmal der Ölwechselintervall um das Doppelte Überschritten wurde.
Hi Josef!
Der Grund ist, daß einmal der Ölwechselintervall um das
Doppelte Überschritten wurde.
Sorry, aber Du machst um den Fofi viel zu viel Wind.
Bei einer solchen Kiste ist es völlig egal, ob das Öl 5.000 oder 50.000 Km läuft. Hauptsache es ist immer genug drin…
Wenn Du natürlich Dauervollgas fährst und den Wagen morgens nicht warm fährst, hilft auch dasbeste Öl nichts.
Wenn Du jedoch normal fährst, würde ich das billigste Zeug 15 W 30 nehmen und fertig.
Wenn Du noch zwei 90er Jahre Fofis willst, kannst Du sie Dir in Jolanda/Emilia Romagna, Italien, bei einem Freund von mir abholen. Einer ist gecrasht, der andere hat einen Motorschaden. Ein Diesel, ein Benziner. Weiss und schwarz…
Vermutlich verschenkt er sie sogar…
Grüße,
Mathias
Der Grund ist, daß einmal der Ölwechselintervall um das
Doppelte Überschritten wurde.
Hallo!
Dann nimmt man eine Ölspülung,
das hab ich glaub ich letztens schon mal geschrieben.
Du bist doch der, der wg. der Ölwannendichtung gefragt hat, oder?
Grüße, Steffen!
Hi,
du hast recht. Hab ich auch gekauft.
Alle die das Ding sehen lachen aber fast.
Die meinen das Ding sei nutzlos. Keiner der sich mit
Kfz. auskennt würde so etwas verwenden.
Die haben auch ein Argument:
Wenn man damit 200 km weiterfahren soll, lösen sich die Ablagerungen und schwimmen frei. Diese können dann auch die Ölleitung blockieren. Da dies nicht passieren soll, löst das Zeug auch so gut wie nichts ab.
Ist da was dran?
Hallo!
Dann nimmt man eine Ölspülung,
das hab ich glaub ich letztens schon mal geschrieben.
Du bist doch der, der wg. der Ölwannendichtung gefragt hat,
oder?
Grüße, Steffen!
Hallo!
Gute Frage eigentlich…
Ich fahr nun selbst einige ältere Autos( Der jüngste wird grad 15).
Für das Geld deines Weltraumöles hätte ich mir ein paar Kanister 15w40 und dementsprechend viele Ölfilter besorgt. Mit den vorhanden Materialien würde ich dann die Ölwechselintervalle extrem verkürzen (wie extrem überlasse ich Dir und deinem Gewissen), und deine kleine Nähmaschine (klingt doch so:wink:) ganz gepflegt auf Temperatur bringen.
Solange du keine Drehzahlorgien feierst, kommt dein Motor problemlos mit nem 15W40 aus. Mit dünneren Ölen neigt so ein alter Motor zur Inkontinenz.
Noch kurz zu den Intervallen: 3 Ölwechsel direkt hintereinander helfen gar nix. Ein paar hundert Kilometer dürfens schon sein.