ich muss jetzt erst einmal feststellen,dass sich doch noch eine angenehme und entspannte unterhaltung mit dir entwickelt hat–find ich gut.
das ist ja der sinn hier,sich aus zu tauschen.
jetzt zum thema: durch meine, jetzt etwas über 4 jahre anhaltende, vollkommen eigenverantwortliche vermögensverwaltung hab ich jetzt wieder die summe,die ich vorher mal profis gegeben hatte plus zuschlag.
ich befinde mich damit im oberen segment–du verstehst,dass ich ungern zahlen nenne.
das du als profi natürlich sachen(stop-loss)anders siehst,ist ganz normal.
Hallo Michail !
Nehmen wir an jemand mit einem Girokonto…bei irgendeiner
Bank…die da rein zufällig Postbank heisst, möchte sein Glück
an der Onlinebrokerage versuchen. Er eröffnet sein Depot und
möchte sogleich loslegen.
Wenn dieser richtig zocken (Börse ist Zockerei) will dann nicht mit der Postbank!Für den gibt es genug Discount-Broker im Netz.Die sind billiger und besser.
Was muss diesre Jemand vorallem beachten?
Dass der Preis einer Aktie immer nur der ist den ein anderer bereit ist zu zahlen!
Egal um was es sich für ein Unternehmen handelt.Ist völlig wurscht.
Nur die Nachfrage zählt.
Was nützt ein gutgehendes Unternehmen wenn sich niemand für seine Aktien interessiert.
Den Trend zu erkennen ist das A und O
Er solle sich mal den 10-Jahres-Chart der Deutschen Telekom anschauen.
Dümpelt seit ein paar Jahren um die 13 Euro.Keiner bietet mehr.
Trotzdem einer der meistgehandelten im Xetra.
Wenigstens verdienen die Börsen und Banken.
Und traue dieser den ganzen Bankfuzzis nicht.Würde so einer, wenn er denn alles so genau weiss ,sich noch mit einem Minigehalt abgeben und Sparbücher für seine Kunden ausfüllen ?
Gruß Zarensus
Was nützt ein gutgehendes Unternehmen wenn sich niemand für
seine Aktien interessiert.
Na dem Käufer, schliesslich streicht er immer seine Dividenden ein und eines Tages wird das Unternehmen, wenn es weiter dümpelt, dann ja doch übernommen. Dann lacht der Langfristinvestor. 
Grüße,
Sebastian
Was muss diesre Jemand vorallem beachten?
Wo lernt er schnell und leicht den Lauf der Börse?
Das Buch von Kommer kaufen: „Souverän investieren“
lesen, verstehen und so handeln.
Dann ist dir eine gute Rendite sicher.
…ein buch lesen—und dann gehts los?..
da gehört aber doch noch ne menge mehr dazu z.bs. viel zeit und geduld und glück muss man auch noch haben!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Guten morgen,
Im großen und ganzen stimmt es sicherlich, daß man Verluste
vermeiden kann, wenn sich regelmäßig informiert.
Aber es gibt auch Umstände bei denen es keine vorhergehenden
Informationen gibt. Zumindestens keine Informationen, die der
Öffentlichkeit zugänglich wären.Meinl und Bawag um nur 2 ziemlich aktuelle Fälle aus Ö zu
erwähnen.
ich kenne diese beiden Fälle nicht gut genug, um dazu etwas sagen zu können, aber bei allen spektakulären Pleiten/Kursabstürzen, die mir näher bekannt sind, gab es vorher genug Warnsignale, nur wollte die vor lauter Gier niemand wahrnehmen.
Dieser Rote Faden zieht sich von EM.TV (bzw. dem gesamten Neuen Markt) über Enron und MCI Worldcom bis hin zu
den Problemen am US-Immobilienmarkt, dessen Überhitzung schon im letzten Frühjahr/Sommer absehbar. Wenn irgendwann die Immobilienblase in London platzt - und es sieht so aus, daß das bald so weit ist: http://www.handelsblatt.com/News/Vorsorge-Anlage/New… - dann werde ich mich an eine Diskussion im Juli 2004 erinnern.
Gruß
Christian
Hallöchen,
Und traue dieser den ganzen Bankfuzzis nicht.Würde so einer,
wenn er denn alles so genau weiss ,sich noch mit einem
Minigehalt abgeben und Sparbücher für seine Kunden ausfüllen ?
und Du glaubst, daß ein Privatkundenbetreuer in nennenswertem Ausmaß in Aktien investieren darf, die er seinen eigenen Kunden empfiehlt oder nicht empfiehlt? Das war vielleicht vor 20 Jahren noch möglich (ich kenne in der Tat einige Privatkundenbetreuer, die sich eine goldene Nase verdient haben), heute jedoch nicht mehr.
Und darüber, daß die nur Minigehälter bekommen, brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Wenn Du allerdings vom Schalteronkel sprichst: Der muß nicht zwangsläufig der Superexperte sein, weil die Vorarbeit von Leuten gemacht wird, die wiederum ganz sicher keine Minigehälter bekommen.
Gruß
Christian
Hallo Hans,
wie ich schon sagte:
Hier in Deutschland bieten einige „Profis“ eine Vermögensverwaltung schon ab Beträgen an, die darauf schliessen lassen, dass es mit Vermögensverwaltung wenig zu tun hat… zumeist sind das dann irgendwelche Musterdepots oder Fondslösungen.
Das möchte ich nicht generell verurteilen, aber mit echter Vermögensverwaltung hat das nur eingeschränkt zu tun.
Anbei mal ein Link der ein paar Statistiken bietet, was die Vermögensverwaltung durch die UBS angeht:
http://www.ubs.com/1/g/investors/annual_reporting200…
Kannst selbst deine Schlüsse daraus ziehen.
Gruss Ivo
Hallo Sebastian,
Was ist denn das Turbodyne-Phänomen?
Du kennst Turbodyne nicht?
Der spekulationswert aus den Jahren 1997-2000?
Von 0,5 auf 30 und dann stetig abwärts bis ins Delisting?
Bei keinem Wert konnte man das Lemmingverhalten der Deutschen besser sehen… schlechte Nachrichten permanent ignorieren und alles als Situation zum nachkaufen sehen.
Noch heute lassen sich via google interessante Diskussionen aus der Zeit finden…
Wer dort ausgestoppt wurde und deswegen den Wert richtig betrachtet hat, hat nicht fälschlicherweise nachgekauft wie hunderte andere.
Der Grund, aus dem man vielleicht nicht nachkaufen möchte, ist
der Diversifikationsverlust.
Man exponiert sich zu stark
gegenüber dem unternehmerischen Riskiko eines einzelnen
Unternehmens. Schließlich ist man ja niemals sicher, dass das
Investment stimmt, man hält es nur für wahrscheinlich.
Oder weil man merkt, dass die eigene Marktinformation nicht ausreicht zu dem Wert?
Dass der Kurssturz einen Hinweis darauf bieten könnte, dass hier etwas an einem vorbei gegangen ist?
Interessanterweise stehe ich gerade vor einer solchen Frage…
ich bin eine Position auf ein Unternehmen eingegangen, das ich
für günstig bewertet halte, und seitdem ist der Kurs im Lauf
mehrerer Wochen bei positiven Nachrichten inkl. einer
Kaufempfehlung um über 20% zurückgegangen (im Zuge der
allgemeinen Finanzmarktkrise). Nun erwäge ich einen Nachkauf,
aber leider würde dadurch die Position einen unangemessen
großen Anteil meines Portfolios ausmachen.
Das ist eine andere Situation als die normale Stopp-Loss Situation.
Hmm… ich finde es schwierig, dass eine einzelne Zahl
fundamental veranlasste von fluktuativen Kursverlusten trennen
soll. Selbst nach einer fundamental schlechten Nachricht kann
doch der Stop-Loss genausogut auf der psychologischen Talsohle
ausgelöst werden, von der aus eine Erholung zu einem
angemesseneren Preis einsetzt.
Keiner sagt dass es einfach ist.
Ich habe in nunmehr 10 Jahren festgestellt, dass der automatische Verkauf in 85% aller Fälle richtig war.
Ausserdem ist, wenn ein Unternehmen wegen einer
Katastrophennachricht binnen eines Tages massiv einbricht,
sowieso die Frage, zu welchem Preis meine stop-loss-ausgelöste
market order befriedigt werden kann. Wenn sie überhaupt mal
irgendwann zum Zug kommt.
Nun ja… das kommt doch sehr auf den Wert an und sehr theoretisch.
Dann ist die Anlageentscheidung als solches sowieso auf
Richtigkeit zu überprüfen und zu überdenken.Bei Eintreffen von Nachrichten: vielleicht ja. Aber vielleicht
ist das Unternehmen zum neuen Preis (also tiefer als zum
Kaufkurs) wieder fair bewertet und ein Ausstieg unnötig, im
Rahmen der schlechten Stimmung womöglich kontraproduktiv
(selling on bad news)?
Suchen wir nicht eher die unterbewerteten Unternehmen? Was nützt mir ein fair bewertetes, bei dem zudem die Spekulationsluft raus ist?
Nach welchen Kriterien setzt du Stop-Loss-Orders?
Wie oft änderst du sie? Wenn ein Wert gefährlich nahe an die Order
kommt, ohne dass es (nach eigener Ansicht) fundamental
begründet ist, stornierst du sie dannrechtzeitig? Musst man
dafür nicht höllisch aufpassen? Ich habe ehrlich gesagt keine
Ahnung, wie ich Stop Loss sinnvoll einsetzen sollte, ausser in
den Szenarien, die ich in meinem ersten Posting erwähnt habe.
All diese Fragen kann man nicht pauschal beantworten. Es kommt immer auf den Wert an und welchen Faktoren er unterliegt.
Hast du vielleicht eine Quelle, wo jemand den Sinn des
Einsatzes von Stop Loss untersucht hat?
Durch Backtests o.ä.?
Leider nein
Das würde mich sehr interessieren… bisher bin ich nicht
überzeugt.
Musst du auch nicht.
Nur ist es doch so, dass fast jeder Anleger im Kopf eine Verlustgrenze für seine Werte festgelegt hat.
Das Problem ist nur, dass er diese aus psychologischer angst vor realisierten Verlusten lieber einfach nach unten anpasst und auf bessere Zeiten hofft.
Gruss Ivo
Guten Tag liebe Experten, Broker und zukünftige Millionäre,
Hallo auch (ich fühle mich mal als zukünftiger Millionär angesprochen).
Ich bin bereits jetzt für jede Gedankenanregung in Form einer
Antwort dankbar!
Als Gedankenanregung ein sinngemäßes Zitat meines ehemaligen BWL Lehrers. Schon einige Zeit her.
Bevor man eine Aktie kauft, sollte man sich ins Gedächnis rufen, das jemand, der wahrscheinlich nach Gewinnmaximierung strebt, zum gleichen Zeitpunkt, mit ähnlichem Informationsstand und zum gleichen Preis das genaue Gegenteil tut (nämlich die Aktie verkauft).
Grüße
Joshua
Du kennst Turbodyne nicht?
Der spekulationswert aus den Jahren 1997-2000?
Von 0,5 auf 30 und dann stetig abwärts bis ins Delisting?
Da ging ich die meiste Zeit noch zur Schule und hatte keine Ahnung, wo eigentlich mein Vermögen angelegt ist. 
Wer dort ausgestoppt wurde und deswegen den Wert richtig
betrachtet hat, hat nicht fälschlicherweise nachgekauft wie
hunderte andere.Der Grund, aus dem man vielleicht nicht nachkaufen möchte, ist
der Diversifikationsverlust.
Man exponiert sich zu stark
gegenüber dem unternehmerischen Riskiko eines einzelnen
Unternehmens. Schließlich ist man ja niemals sicher, dass das
Investment stimmt, man hält es nur für wahrscheinlich.Oder weil man merkt, dass die eigene Marktinformation nicht
ausreicht zu dem Wert?
Dass der Kurssturz einen Hinweis darauf bieten könnte, dass
hier etwas an einem vorbei gegangen ist?
Und wenn ich recht habe und die zittrigen Verkäufer unrecht? Das kann ja genausogut sein. Es tummeln sich doch, wie du schon hingewiesen hast, haufenweise Investoren im Markt, die es sich nicht leisten können, zwischenzeitliche Kursverluste auszusitzen. Etwa weil sie den gefallenen Titel nicht im Quartalsbericht haben wollen, oder weil sie hoch gehebelt sind. Aber: wenn ich nicht zu ihnen gehöre, brauche ich ja nicht mit der Herde zu rennen.
Interessanterweise stehe ich gerade vor einer solchen Frage…
ich bin eine Position auf ein Unternehmen eingegangen, das ich
für günstig bewertet halte, und seitdem ist der Kurs im Lauf
mehrerer Wochen bei positiven Nachrichten inkl. einer
Kaufempfehlung um über 20% zurückgegangen (im Zuge der
allgemeinen Finanzmarktkrise). Nun erwäge ich einen Nachkauf,
aber leider würde dadurch die Position einen unangemessen
großen Anteil meines Portfolios ausmachen.Das ist eine andere Situation als die normale Stopp-Loss
Situation.
…wieso, es ist doch genau der unerwartete Kursverfall, der einen Stop-Loss hätte triggern können, hätte ich einen gesetzt. Aber ich denke eigentlich, dass der Kursverfall nicht fundamental gerechtfertigt ist, und ich daher keinesfalls verkaufen wollen würde. Hätte ich Stop Loss gesetzt, müsste ich mich vielleicht ärgern. Seit gestern ging’s btw. wieder ein paar Prozente nach oben.
Bei Eintreffen von Nachrichten: vielleicht ja. Aber vielleicht
ist das Unternehmen zum neuen Preis (also tiefer als zum
Kaufkurs) wieder fair bewertet und ein Ausstieg unnötig, im
Rahmen der schlechten Stimmung womöglich kontraproduktiv
(selling on bad news)?Suchen wir nicht eher die unterbewerteten Unternehmen? Was
nützt mir ein fair bewertetes, bei dem zudem die
Spekulationsluft raus ist?
Halt „fair“ im Sinne des Käufers
. Also günstig. Womöglich turn-around-spekulationswürdig, wenn wir von „Spekulationsluft“ sprechen.
Nach welchen Kriterien setzt du Stop-Loss-Orders?
[…]
All diese Fragen kann man nicht pauschal beantworten. Es kommt
immer auf den Wert an und welchen Faktoren er unterliegt.
Das macht es aber nicht gerade einfach – ein falsch gesetzter Stop Loss ist schliesslich auch höchstens nutzlos bis schädlich, und wenn es mir nicht möglich ist, festzustellen, wohin ich den „richtigen“ Stop Loss setzen soll, setze ich doch besser gar keinen.
Hast du vielleicht eine Quelle, wo jemand den Sinn des
Einsatzes von Stop Loss untersucht hat?
Durch Backtests o.ä.?Leider nein
Ich habe mit etwas googeln ein Paper gefunden, wo ein Herr Golier „On the Inefficiency of Bang-Bang and Stop-Loss Portfolio Strategies“ geforscht hat, allerdings unter eingeschränkten statistischen Annahmen… hab nur die Zusammenfassung gelesen. Wenn ich den Rest schaff, schreib ich noch mal was
.
Nur ist es doch so, dass fast jeder Anleger im Kopf eine
Verlustgrenze für seine Werte festgelegt hat.
Hm, hab ich eigentlich nicht in dem Sinn… wenn ich Geld in nicht-konservative Anlagen stecke, dann mit keinem fixen Investmenthorizont (oder mit dem Horizont „Fälligkeit“). Ich weiss, dass die Börsenkurse zu alberner Herumeierei tendieren, also messe ich den momentanen Preisfeststellungen nicht zu viel Gewicht zu.
Wüsste trotzdem ganz gerne, wie man „korrekt“ stop losses setzt. Also eine allgemein akzeptierte Strategie hierzu. Wenn du persönlich gute, nicht weitergebbare Erfahrungen gemacht hast, nützt mir das ja auch nichts
.
Grüße,
Sebastian
Hi
aus Zeitgründen habe ich nicht alle Antworten gelesen.
MW bietet die Börse Stuttgart oft günstige Seminare für Privatanleger an.
Auf der I-Net Seite findet man dazu vielleicht einiges.
CU
HaWeThie
…wieso, es ist doch genau der unerwartete Kursverfall, der
einen Stop-Loss hätte triggern können, hätte ich einen
gesetzt. Aber ich denke eigentlich, dass der Kursverfall nicht
fundamental gerechtfertigt ist, und ich daher keinesfalls
verkaufen wollen würde. Hätte ich Stop Loss gesetzt, müsste
ich mich vielleicht ärgern. Seit gestern ging’s btw. wieder
ein paar Prozente nach oben.
Ja, das ist das lustige: bei einem längeren Kursabschwung (womit ich nicht sagen will, daß einer im Gange ist) gehts es nie stetig nach unten, sondern zwischendurch immer wieder mal einen ordentlichen Tacken nach oben. Aus diesem Grunde sind es immer die Privatanleger, die unter einer Baisse am stärksten leiden:
Wenn der Kurs unter 100 fällt, verkaufe ich.
Naja, 99,30 sind noch gerade OK, vielleicht fängt sich der Markt wieder.
Ach, heute gehts ja wieder nach oben, Krise vorbei.
(…)
Hm, heute 60, waren die nicht mal bei 110? Das bedeutet gutes Aufwärtspotential, ich behalte die Aktien mal.
Das macht es aber nicht gerade einfach – ein falsch gesetzter
Stop Loss ist schliesslich auch höchstens nutzlos bis
schädlich, und wenn es mir nicht möglich ist, festzustellen,
wohin ich den „richtigen“ Stop Loss setzen soll, setze ich
doch besser gar keinen.
Den richtigen Kurs gibts eh nicht, aber man sollte sich schon überlegen, wieviel Verlust man akzeptieren will, wobei das natürlich wieder von der Volatilität des Papiers abhängt.
Wer das nicht macht, riskiert, in einer Spirale von Hoffnung und Angst gefangen zu werden, die letztlich Wertverluste bedeutet. Gilt übrigens auch auf dem Weg nach oben.
Gruß
Christian