kann mir mal jemand ganz grob was zum internen Aufbau von Trennwandlern schreiben? Ich müßte da einen Strom in eine Spannung umsetzen, wofür ein Trennwandler doch ganz gut geeignet sein müßte. Allerdings würde es mich reizen, so einen Wandler selber zu bauen, da die Wandler, die im Internet angeboten werden, etwas ungünstige Maße haben.
Ach so, das ist keine Hausaufgabe, ich will für meine Firma etwas ausprobieren, hänge aber grad etwas.
Per e-mail bin ich grad leider nicht zu erreichen, also die Antworten bitte nur hier reinsetzen.
Danke schonmal.
Hallo,
der innere Aufbau eines Trennwandlers für die galvanische
Trennung von analogen Signalen ist nicht ganz trivial.
Üblicherweise wird die Übertragung mit kleinen Trafos
(Übertrager) gemacht, die Rückinformation zur Regelung des
Sollwertes auf der Sekundärseite erfolgt per Optokoppler.
Die Schaltung ist zwar nicht riesig, aber doch recht komplex
und der Nachbeu lohnt nicht, weil man das fertig kaufen kann.
Es gibt wohl auch spezielle IC’s in denen alles intergiert ist.
Eine alternative, recht einfache Variante geht mit sogenanneten
„linearen Optokopplern“ (z.B. IL300 von Sienems bzw.jetzt wohl
Infineon). Die Applikationschaltung ist sicher im Datenblatt
zu finden.
Die Wandlung von Strom auf Spannung ist übrigens am einfachsten
zu realisieren, indem der Strom einfach über einen Widerstand
fließt und so als Spannungsabfall anliegt.
Letztendlich ist aber auch von bedeutung, welche Gebauigkeit
und welche sonstigen Randbedingungen einzuhalten sind.
Gruß Uwi
kann mir mal jemand ganz grob was zum internen Aufbau von
Trennwandlern schreiben? Ich müßte da einen Strom in eine
Spannung umsetzen, wofür ein Trennwandler doch ganz gut
geeignet sein müßte. Allerdings würde es mich reizen, so einen
Wandler selber zu bauen, da die Wandler, die im Internet
angeboten werden, etwas ungünstige Maße haben.
Ach so, das ist keine Hausaufgabe, ich will für meine Firma
etwas ausprobieren, hänge aber grad etwas.
Per e-mail bin ich grad leider nicht zu erreichen, also die
Antworten bitte nur hier reinsetzen.
Danke schonmal.
ok, jetzt bin ich etwas schlauer. Also lieber nicht selber bauen. *g*
Eine alternative, recht einfache Variante geht mit
sogenanneten
„linearen Optokopplern“ (z.B. IL300 von Sienems bzw.jetzt wohl
Infineon). Die Applikationschaltung ist sicher im Datenblatt
zu finden.
Da muß ich mal danach suchen, ich hab’ zwar schon was gefunden, aber leider eben nur recht große Dinger und der Preis wurde überhaupt nicht erwähnt.
Die Wandlung von Strom auf Spannung ist übrigens am
einfachsten
zu realisieren, indem der Strom einfach über einen Widerstand
fließt und so als Spannungsabfall anliegt.
Sowas in der Art dachte ich mir auch. Muß mir mal ein wenig Gedanken drüber machen.
Letztendlich ist aber auch von bedeutung, welche Gebauigkeit
und welche sonstigen Randbedingungen einzuhalten sind.
Jo, da wird es interessant.
Folgendes: Wir bauen Hallenkräne und bei einigen ist oben ein großes Display zur Gewichtsanzeige angebracht. Jetzt will ich in der Steuerflasche das Gewicht über ein kleines Display anzeigen lassen (die großen Displays sind nicht gerade billig). Für das Gewicht von 0% bis 100% fließt ein Strom von 4mA bis 20mA. Mit dem kleinen Display will ich Gewichte von 1t bis zu 100t anzeigen lassen, möglichst auf eine Tonne genau.
Mal schauen, bis nächste Woche bin ich krankheitsmäßig noch außer Gefecht, dann kann ich hoffentlich ein wenig daran rumbasteln.
Hallo,
da es sich hier um eine Anwendung in einer Fa. handelt,
empfehle ich doch einfach einen fertigen Trennwandler zu kaufen.
Da gibt es auch eine gewisse Garantie dafür, daß so ein Teil
richtig und zuverlässig funktioniert. Du kannst ja mit Basteln
nicht in kurzer Zeit das gleiche erreichen, wie Ing., die das
mit einigem Zeitaufwand für den rauen Indutriealltag entwickelt
haben. Wenns dann nicht richtig funktioniert, sind die
folgekosten evtl. noch viel höher.
Außerdem kostet Deine Arbeitszeit und das Bastelmat. auch Geld,
so daß die ca. 80…100€ für den Trennwandler schnell wieder
rein sind. Schau einfach mal in einen Katalog wie z.B. Farnell
oder R&S und such Dir das passendes raus.
Kleiner Tip noch: Es gibt Anzeigemodule bzw. Reglermodule
(die man als Anzeige nutzen kann) welche mann so parametrieren
kann, daß die Angezeige den phyikalischen Meßwert anzeigt.
also z.B. 4-200mA rein und auf der Anzeige kommen 0-100 Tonnen
raus (oder was Du sonst wünschst) So ein Modul kostet auch
höchstens ca. 80…100€ .
Gruß Uwi
ok, jetzt bin ich etwas schlauer. Also lieber nicht selber
bauen. *g*
Eine alternative, recht einfache Variante geht mit
sogenanneten
„linearen Optokopplern“ (z.B. IL300 von Sienems bzw.jetzt wohl
Infineon). Die Applikationschaltung ist sicher im Datenblatt
zu finden.
Da muß ich mal danach suchen, ich hab’ zwar schon was
gefunden, aber leider eben nur recht große Dinger und der
Preis wurde überhaupt nicht erwähnt.
Die Wandlung von Strom auf Spannung ist übrigens am
einfachsten
zu realisieren, indem der Strom einfach über einen Widerstand
fließt und so als Spannungsabfall anliegt.
Sowas in der Art dachte ich mir auch. Muß mir mal ein wenig
Gedanken drüber machen.
Letztendlich ist aber auch von bedeutung, welche Gebauigkeit
und welche sonstigen Randbedingungen einzuhalten sind.
Jo, da wird es interessant.
Folgendes: Wir bauen Hallenkräne und bei einigen ist oben ein
großes Display zur Gewichtsanzeige angebracht. Jetzt will ich
in der Steuerflasche das Gewicht über ein kleines Display
anzeigen lassen (die großen Displays sind nicht gerade
billig). Für das Gewicht von 0% bis 100% fließt ein Strom von
4mA bis 20mA. Mit dem kleinen Display will ich Gewichte von 1t
bis zu 100t anzeigen lassen, möglichst auf eine Tonne genau.
Mal schauen, bis nächste Woche bin ich krankheitsmäßig noch
außer Gefecht, dann kann ich hoffentlich ein wenig daran
rumbasteln.