Aufgabe zur speziellen Relativitätstheorie

Hallo,

Kann folgende Aufgabe zur speziellen Relativitätstheorie nicht lösen, weil ich eine Gleichung mit zwei Unbekannten bekomme!

Ein Stab der Eigenlänge L=5 m ist in Ruhe im Bezugsystem S und bildet mit der x-Achse einen Winkel a=45°. Das Bezugsystem S’ bewege sich mit konstanter Geschwindigkeit parallel zur x-Achse. Im System S’ misst man zwischen dem Stab und der x’-Achse einen Winkel von a’=70°.

a) Wie groß ist die Länge des Stabes aus der Sicht des bewegten Systems S’?

b) Bestimmen sie die relative Geschwindigkeit zwischen den Bezugsystemen S und S’.

Folgende Überlegungen habe ich dazu:

Nach der Lorentz-Transformation erscheint die Länge des bewegten Objekts (Stabes) um den Faktor 1/y = SQRT(1 - (v/c)^2) kürzer:

l’ = l * 1/y

Das System S’ bewegt sich parallel zur x-Achse =>

lx = l * cos(a) = 5m * cos(45°)

lx’ = lx * 1/y

lx’ = l’ * cos(a’)

l’ = lx’ / cos(a’)

====> l’ = (lx * 1/y) / cos(a’)

l’ = (l * cos(a) * SQRT(1 - (v/c)^2)) / cos(a’)

Hallo.

l’ = l * 1/y

l’ = (l * cos(a) * SQRT(1 - (v/c)^2)) / cos(a’)

Hallo kw,

Danke für den Tipp, aber leider ist das nicht so einfach: die Formel l’ = l * 1/y gilt nur für ein zur Bewegungsachse waagerecht liegendes Stab - es ist also nur die allgemeine Formel fuer die Längenkontraktion. Hier haben wir aber einen Stab, der mit der x-Achse einen Winkel a einschließt. Folglich muss hier nur die x-Komponente davon betrachtet werden - so mein Ansatz zumindest.

Mux

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Hallo

Danke für den Tipp, aber leider ist das nicht so einfach: die
Formel l’ = l * 1/y gilt nur für ein zur Bewegungsachse
waagerecht liegendes Stab - es ist also nur die allgemeine
Formel fuer die Längenkontraktion. Hier haben wir aber einen
Stab, der mit der x-Achse einen Winkel a einschließt. Folglich
muss hier nur die x-Komponente davon betrachtet werden - so
mein Ansatz zumindest.

Vieleicht lieg ich jetzt total falsch, aber wenn sich die y-Komponente nicht ändert, kannst du doch über den Winkel die Länge des Stabes bewegten System berechnen.

Du berechnest zuerst die y-Komponente im unbewegten System über L und a=45°. Dann berechnest du damit und mit a=70° L’.

Gruß

Sebastian

Du berechnest zuerst die y-Komponente im unbewegten System
über L und a=45°. Dann berechnest du damit und mit a=70° L’.

Gruß

Sebastian

Hallo Sebastian,

Das ist ein interessanter Ansatz - wenn man annimmt, dass die y-Komponente der Länge sich tatsächlich nicht ändert.

ly = l * sin(a)

=> l’ = ly / sin(a’) = l * sin(a) / sin(a’) = 3.762 m

=> Einsetzen und nach v auflösen ergibt dann v = 0.9314 * c

…so macht es auch sinn, dass zuerst nach der Länge und dann nach v gefragt wird. Mal sehen, ob das stimmt - haben den Übungsleiter bereits kontaktiert!

Mux

Hallo Mux,

Das ist ein interessanter Ansatz - wenn man annimmt, dass die
y-Komponente der Länge sich tatsächlich nicht ändert.

Warum sollte sie sich denn in Y-Richtung ändern, wenn nur eine Bewegung in x-Richtung stattfindet? Die Längenkontraktion findet doch IMMER nur in der (relativen) Bewegungsrichtung statt!

Gruß
Axel