ich interessiere mich für „Endlos Call Zertifikate“. So weit ich weiss, ist der Spread (zwischen Geld- und Briefkurs) ein Maß dafür, was der Emittent verdient.
Je höher der Hebel, desto niedriger ist der Preis des Zertifikats (bei gleichem Bezugsverhältnis).
Bisher ging ich immer danach, bei gewünschtem Hebel mir die Zertifikate rauszusuchen, welche den geringsten Spread aufweisen (z.B. über euwax.de).
Jetzt habe ich aber von dem sogenannten Aufgeld gehört, welches in der Regel in % des Briefkurses angegeben wird. Eine Recherche bei google brachte mich nicht sehr weit. Ich habe nur erfahren, dass der Briefkurs sich durch das Aufgeld verteuert.
Das heisst, ich bekomme für einen bestimmten zu investierenden Geldbetrag weniger Zertifikate (weil der Preis höher ist), als wenn das Aufgeld 0 wäre. Dies schmälert somit den „effektiven Hebel“, da ich eine geringere Stückzahl an Zertifikaten besitze als es ohne Aufgeld der Fall wäre.
Allerdings kann ich nicht erkennen, dass die Finanzierungskosten des Zertifikats steigen, da diese meiner Meinung nach NUR über den Spread definiert werden (wenn man den Anpassungszinssatz mal vernachlässigt).
Ist es daher richtig, dass ich auf der Suche nach dem günstigsten Zertifikat mich nur nach dem Spread und dem Anpassungszinssatz richten sollte und das Aufgeld einfach als Größe betrachte, die den effektiven Hebel wieder gibt?
Hallo,
danke für Anfrage.
Habe vor 2 Jahren mit Lehman-Zertifikaten große Verluste erlitten und das Kapitel Zertifikate abgeschlossen.
Daher kann ich dazu leider nichts sagen.
Trotzdem viel Erfolg.
es gibt keine Endlos Call Zertifikate.
Aber grundsätzlich kann ich Dir folgendes empfehlen: Genaue Information über Hebelprodukte: Unter www.hsbc-zertifikate.de kannst Du sehr gute, kostenlose Literatur über Hebelprodukte bestellen.
Die zu präferierende Internetseite zu diesem Thema ist www.onvista.de. Dort kannst Du Dir alles genau unter Optionsscheine und Zertifikate ansehen.
ich lasse die Finger von all solchen Geldanlagen und möchte deshalb auch nicht durch entsprechende Antworten, solche Anlagen „befördern“. Sorry, bitte um Verständnis.
PS: Normalerweise setzt der Handel mit solchen Anlageformen umfassende Kenntnisse voraus. Insofern dürfte keine Bank ohne dass der Anleger umfassende Kenntnisse hat, ein entsprechendes Depot eröffnen.
Du hast Dich offenbar sehr intensiv mit dieser Materie beschäftigt. Ich habe zwar vor Jahren mal in diesem Bereich als Händler gearbeitet, mich allerdings nie sehr tiefergehend mit der Konstruktion dieser Produkte befasst, von daher will ich Dir da nix Falsches erzählen.
Deine Argumentation klingt aber schlüssig und nachvollziehbar.
Hallo Christoph,
bei Zertifikaten halte ich mich an die Aussage des
ehemaligen Vorstandschefs der Deutschen Bank, Hilmar
Kopper. Er sagte dass er nur Finanzprodukte kauft die
er auch versteht und dazu gehörten keine Zertifikate.
Wie schnell das Emittentenrisiko zuschlägt und das Geld
futsch ist hat man bei Lehman Brothers gesehen. Deshalb
beschränke ich mich auf Aktien mit einer ordentlichen
Dividende die auch Kurschancen haben.
Kann also leider nicht mit einer vernünftigen Antwort
dienen - sorry.
Grüße
Reinhard
Hallo,
ich interessiere mich für „Endlos Call Zertifikate“.
So weit
ich weiss, ist der Spread (zwischen Geld- und
Briefkurs) ein
Maß dafür, was der Emittent verdient.
Je höher der Hebel, desto niedriger ist der Preis des
Zertifikats (bei gleichem Bezugsverhältnis).
Bisher ging ich immer danach, bei gewünschtem Hebel
mir die
Zertifikate rauszusuchen, welche den geringsten Spread
aufweisen (z.B. über euwax.de).
Jetzt habe ich aber von dem sogenannten Aufgeld
gehört,
welches in der Regel in % des Briefkurses angegeben
wird. Eine
Recherche bei google brachte mich nicht sehr weit. Ich
habe
nur erfahren, dass der Briefkurs sich durch das
Aufgeld
verteuert.
Das heisst, ich bekomme für einen bestimmten zu
investierenden
Geldbetrag weniger Zertifikate (weil der Preis höher
ist), als
wenn das Aufgeld 0 wäre. Dies schmälert somit den
"effektiven
Hebel", da ich eine geringere Stückzahl an
Zertifikaten
besitze als es ohne Aufgeld der Fall wäre.
Allerdings kann ich nicht erkennen, dass die
Finanzierungskosten des Zertifikats steigen, da diese
meiner
Meinung nach NUR über den Spread definiert werden
(wenn man
den Anpassungszinssatz mal vernachlässigt).
Ist es daher richtig, dass ich auf der Suche nach dem
günstigsten Zertifikat mich nur nach dem Spread und
dem
Anpassungszinssatz richten sollte und das Aufgeld
einfach als
Größe betrachte, die den effektiven Hebel wieder gibt?