Aufgeld Zertifikat

Hallo,

ich interessiere mich für „Endlos Call Zertifikate“. So weit ich weiss, ist der Spread (zwischen Geld- und Briefkurs) ein Maß dafür, was der Emittent verdient.
Je höher der Hebel, desto niedriger ist der Preis des Zertifikats (bei gleichem Bezugsverhältnis).

Bisher ging ich immer danach, bei gewünschtem Hebel mir die Zertifikate rauszusuchen, welche den geringsten Spread aufweisen (z.B. über euwax.de).

Jetzt habe ich aber von dem sogenannten Aufgeld gehört, welches in der Regel in % des Briefkurses angegeben wird. Eine Recherche bei google brachte mich nicht sehr weit. Ich habe nur erfahren, dass der Briefkurs sich durch das Aufgeld verteuert.
Das heisst, ich bekomme für einen bestimmten zu investierenden Geldbetrag weniger Zertifikate (weil der Preis höher ist), als wenn das Aufgeld 0 wäre. Dies schmälert somit den „effektiven Hebel“, da ich eine geringere Stückzahl an Zertifikaten besitze als es ohne Aufgeld der Fall wäre.
Allerdings kann ich nicht erkennen, dass die Finanzierungskosten des Zertifikats steigen, da diese meiner Meinung nach NUR über den Spread definiert werden (wenn man den Anpassungszinssatz mal vernachlässigt).

Ist es daher richtig, dass ich auf der Suche nach dem günstigsten Zertifikat mich nur nach dem Spread und dem Anpassungszinssatz richten sollte und das Aufgeld einfach als Größe betrachte, die den effektiven Hebel wieder gibt?

Wäre sehr nett wenn mir jemand helfen könnte!!

Liebe Grüße,

Christoph

Hallo,
danke für Anfrage.
Habe vor 2 Jahren mit Lehman-Zertifikaten große Verluste erlitten und das Kapitel Zertifikate abgeschlossen.
Daher kann ich dazu leider nichts sagen.
Trotzdem viel Erfolg.

Danke & Gruß
Jens.

Hallo,

es gibt keine Endlos Call Zertifikate.
Aber grundsätzlich kann ich Dir folgendes empfehlen: Genaue Information über Hebelprodukte: Unter www.hsbc-zertifikate.de kannst Du sehr gute, kostenlose Literatur über Hebelprodukte bestellen.
Die zu präferierende Internetseite zu diesem Thema ist www.onvista.de. Dort kannst Du Dir alles genau unter Optionsscheine und Zertifikate ansehen.

MfG
Andreas

hallo christoph,

ich lasse die Finger von all solchen Geldanlagen und möchte deshalb auch nicht durch entsprechende Antworten, solche Anlagen „befördern“. Sorry, bitte um Verständnis.

PS: Normalerweise setzt der Handel mit solchen Anlageformen umfassende Kenntnisse voraus. Insofern dürfte keine Bank ohne dass der Anleger umfassende Kenntnisse hat, ein entsprechendes Depot eröffnen.

Hallo Christoph,

Du hast Dich offenbar sehr intensiv mit dieser Materie beschäftigt. Ich habe zwar vor Jahren mal in diesem Bereich als Händler gearbeitet, mich allerdings nie sehr tiefergehend mit der Konstruktion dieser Produkte befasst, von daher will ich Dir da nix Falsches erzählen.
Deine Argumentation klingt aber schlüssig und nachvollziehbar.

Viele Grüße
Reinhard

Sorry da stecke ich nicht drin.

Grüße
uWEB

Guten Tag,
leider kann ich Ihnen bei dieser Frage nicht weiterhelfen

Gruss

Hallo Christoph.

Als Aufgeld bezeichnet man den Aufpreis den man zahlen muss, wenn man das Zertifikat anstelle der Aktie kauft.

Ein fair gepreistes Zertifikat steht 1:1 zum Aktienkurs. Bsp: Kurs DBK 40 / 40,10. Bei einem Zerti mit Bezug 1:10 müsste dieses also 4 / 4,01 stehen.

Wenn Du mit Zertifikaten etc handelst, weisst Du ja sicherlich auch, das es nichts anderes ist, als eine Wette gegen den Emittenten.

Hoffe ich habe Dir geholfen, sonst guck mal bei Onvista nach. Da ist auch einiges zu finden.

Viel Erfolg

Thomas

Hallo Christoph,
bei Zertifikaten halte ich mich an die Aussage des
ehemaligen Vorstandschefs der Deutschen Bank, Hilmar
Kopper. Er sagte dass er nur Finanzprodukte kauft die
er auch versteht und dazu gehörten keine Zertifikate.
Wie schnell das Emittentenrisiko zuschlägt und das Geld
futsch ist hat man bei Lehman Brothers gesehen. Deshalb
beschränke ich mich auf Aktien mit einer ordentlichen
Dividende die auch Kurschancen haben.
Kann also leider nicht mit einer vernünftigen Antwort
dienen - sorry.
Grüße
Reinhard

Hallo,

ich interessiere mich für „Endlos Call Zertifikate“.

So weit

ich weiss, ist der Spread (zwischen Geld- und

Briefkurs) ein

Maß dafür, was der Emittent verdient.
Je höher der Hebel, desto niedriger ist der Preis des
Zertifikats (bei gleichem Bezugsverhältnis).

Bisher ging ich immer danach, bei gewünschtem Hebel

mir die

Zertifikate rauszusuchen, welche den geringsten Spread
aufweisen (z.B. über euwax.de).

Jetzt habe ich aber von dem sogenannten Aufgeld

gehört,

welches in der Regel in % des Briefkurses angegeben

wird. Eine

Recherche bei google brachte mich nicht sehr weit. Ich

habe

nur erfahren, dass der Briefkurs sich durch das

Aufgeld

verteuert.
Das heisst, ich bekomme für einen bestimmten zu

investierenden

Geldbetrag weniger Zertifikate (weil der Preis höher

ist), als

wenn das Aufgeld 0 wäre. Dies schmälert somit den

"effektiven

Hebel", da ich eine geringere Stückzahl an

Zertifikaten

besitze als es ohne Aufgeld der Fall wäre.
Allerdings kann ich nicht erkennen, dass die
Finanzierungskosten des Zertifikats steigen, da diese

meiner

Meinung nach NUR über den Spread definiert werden

(wenn man

den Anpassungszinssatz mal vernachlässigt).

Ist es daher richtig, dass ich auf der Suche nach dem
günstigsten Zertifikat mich nur nach dem Spread und

dem

Anpassungszinssatz richten sollte und das Aufgeld

einfach als

Größe betrachte, die den effektiven Hebel wieder gibt?

Wäre sehr nett wenn mir jemand helfen könnte!!

Liebe Grüße,

Christoph