Hallo,
angenommen jemand arbeitet im Bewachungsunternehmen, macht ca 22 Nachtschichten, wird dann ins Büro gerufen, um einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben, er wird von 2 Mann bequatscht, erhält vollig falsche Information, solltest unterschreiben sonst gibts kein Arbeitslosengeld, usw. Er ist totmüde, nicht geschäftsfähig ? und unterschreibt.
Später fällt ihm ein, ehemaliger Soldat, dass das wie ein Verhör mit Schlafentzug vom Geheimdienst aufgezogen war.
was kann er tun damit er wenigstens noch ne Abfindung kriegt?
oder die Firma anzeigen usw.
Danke
Roland
Hi Roland,
einerseits:
Dumm gelaufen (wenn mir einer was reindruecken will & Angstszenario aufbaut, dann werde ich prinzipiell hellhoerig und bitte mir Zeit z ueberlegen aus)
andererseits:
Gibt es eine Kopie von dem Schreiben, welches der AN bekommen hat nach Unterschrift ?
Dann sofort schriftlich Widerspruch einlegen, die genannten Gruende anfuehren; Rechtsschutzversicherung & Gewerkschaft mobilisieren.
Bei einem Arbeitsverhaeltnis ist es allerdings schwieriger, als bei einem Warenkauf (da gibt es meist 14 Tage Rueckgabe-Recht).
Gruss
G
Hallo
was kann er tun damit er wenigstens noch ne Abfindung kriegt?
Auf jeden Fall nicht kostbare Zeit in Foren verplempern sondern direkt einen Fachanwalt einschalten, um eine Anfechtung zu prüfen. Das geht auch nicht ewig. Soweit eine Anfechtung nicht mehr möglich ist, sollte man den Aufhebungsvertrag prüfen, ob auf die evtl Sperrfristgefahr hingewiesen wurde. Da das Deinen Ausführungen nach nicht der Fall gewesen zu sein scheint, sollte man über eine Schadensersatzklage nachdenken…
oder die Firma anzeigen usw.
Wie soll die Anzeige denn lauten? Übermüdungsausnutzung? Nein, im Ernst, ich wüßte nicht, was Du da anzeigen willst.
Gruß,
LeoLo