Hallo Leute,
ich müsste dringendst was an der Dämmung meines Hauses tun. Habe schon das Archiv durchstöbert, aber nicht passendes gefunden.
Zum besseren Verständnis: Habe ein 1,5 geschossiges, ca. 25 Jahre altes, großes Haus in L-Form. Durch die L-Form ergibt sich eine komplizierte Dachform mit 4 Giebelseiten. Die erste Etage ist ausgebaut, die Schrägen mit Nut-und Federbrettern verkleidet, auch die Geschossdecke. Diese ist von oben nicht isoliert und auch nicht weiter ausgebaut, so dass man auf ihr nicht gehen (kriechen) kann. Der Spitzboden (Höhe ca. 1,20m) ist zum Dach hin mit alukaschierter Glaswolle „isoliert“. Die Teile hängen in Fetzen herunter, die Kaschierung ist gerissen usw… Letztens habe ich bemerkt, dass man an einigen Stellen am Drempel freie Sicht nach draußen hat. Regendichtigkeit ist zwar gegeben, aber (Eifel, 600müNN, viiiiel Wind, viiiel Schnee) bei Wind scheint Schnee unter die Pfannen geblasen zu werden, zu schmelzen und durch die Decke des Obergeschosses tropft es manchmal. Durch die Dachschrägen, da wo die Betten stehen, zieht es wie Hechtsuppe.
Die Wände im EG sind ca. 45cm dick, Bims mit Luftschicht, ebenfalls Glaswolle und voller Klinker davor. Bei einem Einbau einer Schiebetür habe ich da vor Jahren schon festgestellt, dass die Glaswolle in sich zusammmengefallen war…
So. Lange Vorrede.
Meine erste Idee war: (Die alte Dämmung bei DER Dachkonstruktion zu erneuern halte ich für unsinnig)
Decke OG von oben mit Folie belegen, darauf Schüttung und MDF-Platten. Dann habe ich aber den wesentlich größeren Bereich der Schrägen nicht erfasst. Und wenn´s durchtropft, werde ich nicht lange Freude dran haben.
Jetzt habe ich von dieser Auflattendämmung gehört, bei der auch meistens mit Wasserdichtigkeit geworben wird. Elemte, die in die Sparren eingehängt werden und von oben Vertiefungen haben, in die man die alten Pfannen wieder einhängen kann. Hört sich gut an, aber auch teuer. Und funktioniert das wirklich? Wie wird das an den Dachkanten/Drempeln gelöst? Da scheint´s bei mir besonders zu ziehen. Kann ich das bei einer offensichtlich schadhaften Unterspannbahn riskieren?
Andere Variante: Isoflock oder vergleichbares einblasen und dann nicht nur in die Wände, sondern auch in die Dachschrägen und die Obergeschossdecke nach erster Idee dämmen. Mit was für einem Druck werden diese Kügelchen eingeblasen? Würden mir dann die Nut-und Feder-Bretter um die Ohren fliegen?
Kann man jemand „Pi mal Daumen Preise“ nennen? So pro Qm Dachfläche. Kann man dafür vielleicht Zuschüsse vom Staat bekommen oder ähnliches?
Ich danke Euch für Eure Tipps!
Schöne Grüße
Birgit
Hallo,
zuerst einmal ist eine Aufsparrendämmung immer die bessere Wahl du hast eine homoge Dämmfläche ohne lücken, dazu muß aber auch geprüft werden ob die Statik für der Sparren ausreichend ist. Esgibt verschiedene Arten die ich empfehlen kann. Für erste hoffe ich konnte ich helfen.
Wenn fragen sind bitte melden.
Gruß vom Dachdecker und Isolier manwo
Hallo,
kann mir über die Statik der Dachdecker Auskunft geben? Oder muss ich einen Statiker einschalten?
Was für verschiedene Varianten gibt´s denn?
Wegen der kaputten Unterspannbahn hast du keine Bedenken?
Kannst du was zu Preisen sagen?
Danke schön und schöne Grüße!
Birgit