Ich hab mal gehört, dass wenn man Kochsalz in Wasser gibt,
dann wird das Ionengitter des Salzes zerstört und die Ionen
ziehen die Wassermoleküle an…
Wasser ist ein sogenanntes bipolares Lösungsmittel, d.h. es hat ein positiv und ein negativ geladenes „Ende“.
Kochsalz besteht aus positiv geladenen Natriumionen und negativ geladenen Chloridionen. Und der negative Pol des Wassers zieht das Natriumion an, der positive Pol krallt sich das Chloridion (ungleiche Ladungen ziehen sich an).
Und warum singt die Temperatur bei Natriumchlorid und warum
steigt sie bei Kalciumchlorid?
Das würd ich gern mal hören
Um Salze zu bilden, brauchen manche Substanzen Energie, bei anderen wird welche frei. Und beim Lösen wird die aufgenommene Energie teils wieder frei, die Lösung wird warm, bei den anderen muß Energie der Umgebung entzogen werden, die Lösung wird kalt.
Und warum singt die Temperatur bei Natriumchlorid und warum
steigt sie bei Kalciumchlorid?
Die Energiebilanz des Lösevorgangs setzt sich aus zwei Teilen zusammen: 1) Aufbrechen des Ionengitters, diese Gitterenergie muss man aufwenden, das ist also der Teil, der die Lösung „abkült“. 2) Hydratisierungsenergie, die Energie die frei wird, wenn die Ionen mit Wasser „eingepackt“ werden. Die „erwärmt“ die Lösung. Je nachdem, welches Salz man hat, sind die einzelnen Energien unterschiedlich, eins hat ein festeres Gitter, ein anderes eine höhere Affinität zu Wasser, daher ist es von Salz zu Salz unterschiedlich wie sich die Temperatur ändert (meist jedoch Abkühlung).
Das ist die einfache Erklärung, das kann man noch ein ganzes Stück weiter treiben
Was ist mit dem Volumen?
Volumen steigt, ist aber je nach Menge des Salzes kaum wahrnehmbar, da dieses „in die Lücken des Wassers“ schlüpft. Ansehlich: Mische mal Erbsen mit Sand und schaue wie sich das Volumen verhält.