Hallo
Wenn ein Gleichstrom längs durch einen Stab fliesst, dann bildet sich ein Magnetfeld aus was in Kreisen um den Stab herum läuft.
So weit so gut.
Bewirkt dieses dann auch eine Aufmagnetisierung quer zur Längsrichtung?
Wenn ja, wie kann man das messen?
Gruss
Ratz
Hallo!
Der Effekt wird nicht sehr groß sein, daher sind die folgenden Überlegungen nur theoretisch:
Wenn ein Gleichstrom längs durch einen Stab fliesst, dann
bildet sich ein Magnetfeld aus was in Kreisen um den Stab
herum läuft.
So weit so gut.
Bewirkt dieses dann auch eine Aufmagnetisierung quer zur
Längsrichtung?
Klar. Warum nicht?
Wenn ja, wie kann man das messen?
Man nehme weiches Eisen mit ausreichend großer Remanenz und magnetisiere es, wie Du es beschrieben hast. Dann säge man den Stab längs in zwei Hälften und öffne einen Spalt zwischen den Hälften. Wenn der Stab tangential magnetisisert wurde, so müsste sich ein Kompass im Spalt oberhalb der Symmetrieachse entgegengesetzt zu einem Kompass unterhalb der Mitte ausrichten.
Michael
Hallo,
Wenn ein Gleichstrom längs durch einen Stab fliesst, dann
bildet sich ein Magnetfeld aus was in Kreisen um den Stab
herum läuft.
So weit so gut.
Bewirkt dieses dann auch eine Aufmagnetisierung quer zur
Längsrichtung?
Wenn der Strom, wie bei Gleichstrom in nicht supraleitetenden Materialien üblich, homogen im Stab verteilt ist, bilden sich natürlich auch im Inneren konzentrische Feldlinien, die ein ferromagnetisches Material in Richtung der Feldlinien magnetisieren würdem.
Wenn ja, wie kann man das messen?
Magnet in Längsrichtung magnetisieren, Magnetisierung messen, Strom kurz einschalten und nochmal messen. Bei genügend starken Strom geht die ursprüngliche axiale Magnetisierung zugunsten der tangentialen Magnetisierung verloren.
Jörg