Aufnahmeprüfung Vorstufe BOS

Ich habe dieses Jahr die Aufnahmeprüfung der Vorstufe der BOS absolviert und sehr knapp nicht bestanden. Nach einem sehr langen Gespräch mit dem Direktor der Schule brachte er mich auf eine Möglichkeit evtl. doch noch die dieses Jahr in die Schule aufgenommen zu werden.

Ich schrieb einen Brief an den Ministerialbauftragten der BOS/FOS, mit der Begründung, dass wenige Tage zuvor meine Oma verstab. (Dies stimmt auch). Zu dem Schreiben legte ich eine Kopie der Sterbeurkunde bei. Zudem hat mir der Direktor der Schule noch gesagt dass es einen Paragraphen gibt (§ 96 /3 Unbillige Härte). Dies habe ich im Brief in Zusammenhang mit dem Todesfall erwähnt. Es handelt sich hierbei um eine BOS in Bayern.

Kann mir jemand sagen ob dies ein Grund sein kann um eine eventuelle Nachprüfung zu erlangen oder irgendetwas anderes…?

Ganz ehrlich? Wenn man nicht mal die Aufnahmeprüfung der Vorstufe der Bos schafft, dann solltest du dir wirklich überlegen ob Du Bos überhaupt machen willst oder ob es nicht zu schwer sein wird für dich…
Ich würde dir vorschlagen, das eine Jahr dich mit nem Job (400 Euro oder ähnliches) über Wasser hältst, nebenbei paukst und es nächstes Jahr nochmal versuchst. Wäre mein Gedanke. Dich damit „reinbringen zu wollen“ indem du sagst dass deine Oma gestorben ist (Herzliches Beileid. Ehrlich) finde ich nicht in Ordnung. Ich musste meine mündliche Prüfung meiner Berufsausbildung auch absolvieren obwohl einige Tage vorher mein Opa gestorben ist. Das hat bei der Bewertung aber für die Prüfer keine Rolle gespielt, was ich gut finde!
Also entweder nä Jahr nochmal versuchen oder besser bleiben lassen und lieber was anderes machen, wie arbeiten gehen