Aufreger Arbeitsamt

Moin!

An alle von Euch, die vielleicht beim A-Team arbeiten: sorry, aber folgendes leuchtet mir nur sehr bedingt ein.

In den nächsten Tagen soll ich zum A-Amt kommen, „um Fragen meiner beruflichen Zukunft zu klären“. Diesen Termin wollte ich absagen (oder ggf. verschieben), weil ich eine mündliche Jobzusage ab Anfang März habe; ich warte nur noch auf den Vertrag. Dennoch kann der Termin nicht verschoben werden. Ich soll mich erst dann melden, wenn der Vertrag unterschrieben vorliegt, (Zitat) weil eine Verschiebung/Stornierung des Termins nur möglich ist, wenn damit ein Ende meines Leistungsbezuges einhergeht (Zitat Ende).

Warum, frage ich mich, nutzt das Arbeitsamt diesen Termin nicht für jemanden, der andernfalls vielleicht lange auf nen Termin warten muss? Zumal die Arbeitsämter sich ja über Langeweile echt nicht beklagen können …

Warum muss man noch zu solchen Terminen, wenn a.) bisher in den Gesprächen eh nix rauskam, was einen der Beteiligten auch nur ein Stück weitergebracht hätte und b.) die berufliche Zukunft geregelt ist. Nämlich mit einem job, der am 01.03. beginnt?

Fragend bleibe ich zurück …
Vince.

In den nächsten Tagen soll ich zum A-Amt kommen, „um Fragen
meiner beruflichen Zukunft zu klären“. Diesen Termin wollte
ich absagen (oder ggf. verschieben), weil ich eine mündliche
Jobzusage ab Anfang März habe; ich warte nur noch auf den
Vertrag.

Hallo !

Eine mündliche Zusage ist nichts, gar nichts! Fürs Arbeitsamt mit ihren auf diesem Gebiet bestimmt großen Erfahrungen, noch weniger.

Dennoch kann der Termin nicht verschoben werden. Ich

soll mich erst dann melden, wenn der Vertrag unterschrieben
vorliegt,

Das ist vollkommen richtig und für Dich auch sinnvoll. Wird es mit dem mündlichen nichts, hast Du und das Arbeitsamt viel Zeit vertan.

Warum, frage ich mich, nutzt das Arbeitsamt diesen Termin
nicht für jemanden, der andernfalls vielleicht lange auf nen
Termin warten muss? Zumal die Arbeitsämter sich ja über
Langeweile echt nicht beklagen können …

Weil Du für sie ein Arbeitsloser bist. Du hast nichts in der Hand, nur eine windige mündliche „Zusage“. Wie viele hatten so etwas schon!!!

Warum muss man noch zu solchen Terminen, wenn a.) bisher in
den Gesprächen eh nix rauskam, was einen der Beteiligten auch
nur ein Stück weitergebracht hätte und b.) die berufliche
Zukunft geregelt ist. Nämlich mit einem job, der am 01.03.
beginnt?

Zum anderen haben sie vielleicht auch noch etwas besseres und günstigeres für Dich! Man sollte solange weitersuchen, bis man einen echten Vertrag unterschrieben hat.

Gruß Max

hmmm…
Hi Max!
ich sehe das anders…

Eine mündliche Zusage ist nichts, gar nichts! Fürs Arbeitsamt
mit ihren auf diesem Gebiet bestimmt großen Erfahrungen, noch
weniger.

na ja… die ERFAHRUNGEN der Arbeitsämter sprechen für sich… nicht zuletzt den ERFAHRUNGEN ist es zu verdanken, dass die Kanditatinnen der Arbeitsämter bei den Arbeitgebern ganz weit hinten rangiern.

Das ist vollkommen richtig und für Dich auch sinnvoll. Wird es
mit dem mündlichen nichts, hast Du und das Arbeitsamt viel
Zeit vertan.

Stimmt… eine händeringend nach Termin suchende Arbeitslose wird noch länger warten müssen… weil ein Mitarbeiter des Arbeitamtes zu faul ist, einen Termin zu verlegen.

Weil Du für sie ein Arbeitsloser bist. Du hast nichts in der
Hand, nur eine windige mündliche „Zusage“. Wie viele hatten so
etwas schon!!!

… und selbst WENN es nur eine Chance ist… vielleicht ist es mehr, als sie vom Arbeitsamt jemals erwarten kann???
Aber Deine Bezeichnung „weil Du für sie ein Arbeitsloser bist“… also eine Nummer… spricht für sich… und nicht unbedingt für die Arbeitsämter.

Zum anderen haben sie vielleicht auch noch etwas besseres und
günstigeres für Dich! Man sollte solange weitersuchen, bis man
einen echten Vertrag unterschrieben hat.

Jau!!! Wunder gibt es immerwieder!!!
vielleicht solltest Dur wirklich auf den Traumjob vom Arbeitsamt warten!!!

Meine Empfehlung: such selbst!!!
Ayla, bisher nur bescheidene Erfahrungen mit den „Angeboten“ der Arbeitsämter… und damit meine ich nicht die offenen Stellen :smile:

Hi Max!
ich sehe das anders…

Ich auch!
Ich habe/hatte bisher gute Erfahrungen gemacht mit dem Arbeitsamt.

Und wer, nur weil er eine mündliche Zusage hat, sämtliche anderen Chancen liegen läßt, ist in meinen Augen ein Schussel!

Gruß Max

Und wer, nur weil er eine mündliche Zusage hat, sämtliche
anderen Chancen liegen läßt, ist in meinen Augen ein Schussel!

Er lässt nicht „sämtliche andere Chancen“ liegen… er bittet darum, den Termin beim AA zu verschieben!!!

neue Erkenntnisse (und mehr für ‚Euch beiden‘) :c)
Moin, nochmal!

Zusammenfassung Eurer Diskussion: Ich lasse wirklich keine Chancen liegen. Immerhin hab ich in neun Monaten ohne Job zwei (!) Jobangebote vom A-Amt bekommen, nachdem meine Qualifikation heruntergestuft (!) wurde. Eine Stelle war bereits seit zwei Monaten vergeben; bei der anderen wurde ich vom pot. Arbeitgeber gefragt, warum ich mich mit DEN Qualifikationen auf deren Stelle bewarb. Soviel zur Vermittlungsflut des A-Amtes …

Insgesamt habe ich natürlich wesentlich mehr Bewerbungen geschrieben; teilweise auch dies unter meinen Fähigkeiten und ohne illusorische Gehälter zu verlangen. ICH WILL ARBEITEN!

Der Termin sollte wirklich nur verschoben werden. Und siehe da: ich habe heute mit meinem Berater pers. Sprechen können. Im Gegensatz zu seiner Kollegin wünschte er mir viel Glück, dass das mit dem Vertrag klappt und das ich mich ggf. wieder bei ihm melden solle. Er bedankte sich, dass ich im Gegensatz zu anderen den Termin verschieben wollte; andere würden ihm von Verträgen dann im Gespräch mit ihm erzählen. Damit sei seine Zeit verschwendet.

Fazit: beim A-Amt ist es (wie so oft) immer davon abhängig, mit wem man spricht. Ggf. ist man halt behördlicher Willkür ausgesetzt …

In diesem Sinne: alles wird gut.
Vince.

Hürde Arbeitsamt!
Hallo Max,

Eine mündliche Zusage ist nichts, gar nichts!

Zum anderen haben sie vielleicht auch noch etwas besseres und
günstigeres für Dich! Man sollte solange weitersuchen, bis man
einen echten Vertrag unterschrieben hat.

Diesen zwei Aussagen kann ich so nicht zustimmen, ist aber halt meine persönliche Erfahrung, es mag andere Fälle geben.

„Mein“ Arbeitsamt hat mir damals so viele Steine wie nur möglich in den Weg gelegt…

Ich war 3 Monate arbeitslos, in dieser Zeit bekam ich vom A.A. 1. ein Stellenangebot, das schon lange vergeben war, und 2. eins, das absolut nicht meinem Fach entsprach.

Auf meine Eigeninitiative hin sollte ich in einer Firma, ohne Schriftliches und Bezahlung, spontan eine Woche zur Probe arbeiten, eben meine Fähigkeiten „in natura“ zeigen. Dummerweise lag in dieser Woche ein Termin beim A.A. …

Ich also zum Amt, 2 Stunden gewartet, um zu hören, dafür müsse ihnen die Firma erst ein Formular ausfüllen, das ich aber erst morgen abholen könne. Ich also am nächsten Tag das Formular beim A.A. abgeholt, damit zur Firma, ausfüllen lassen, wieder zum A.A., 2 Stunden Warten, absegnen lassen, und wieder zur Firma um die Probewoche (1 Tag verzögert) anzufangen. Geht es noch bürokratischer???

Btw.: Ich habe jetzt mein Dreijähriges in eben dieser Firma…

Gruß, Markus (den die Bürokratie „indula“ anko***)

Hallo,

das Formular ist eine sogenannte TM3 und TM4 für eine Trainigsmaßnahme. Da Du Geld vom AA bezogen hast (sprich: das AA war Dein Arbeitgeber), muß es doch irgendwie seine Ordnung haben, wenn Du irgendwo arbeiten gehst. Du kannst doch jetzt in Deiner Firma auch nicht einfach mal heimlich eine Woche in einer anderen Firma arbeiten gehen, ohne daß Du höllischen Ärger mit Deinem Chef bekommst…??

Holger

Ich war 3 Monate arbeitslos, in dieser Zeit bekam ich vom A.A.

  1. ein Stellenangebot, das schon lange vergeben war, und 2.
    eins, das absolut nicht meinem Fach entsprach.

Auf meine Eigeninitiative hin sollte ich in einer Firma, ohne
Schriftliches und Bezahlung, spontan eine Woche zur Probe
arbeiten, eben meine Fähigkeiten „in natura“ zeigen.
Dummerweise lag in dieser Woche ein Termin beim A.A. …

Ich also zum Amt, 2 Stunden gewartet, um zu hören, dafür müsse
ihnen die Firma erst ein Formular ausfüllen, das ich aber erst
morgen abholen könne. Ich also am nächsten Tag das Formular
beim A.A. abgeholt, damit zur Firma, ausfüllen lassen, wieder
zum A.A., 2 Stunden Warten, absegnen lassen, und wieder zur
Firma um die Probewoche (1 Tag verzögert) anzufangen. Geht es
noch bürokratischer???

Btw.: Ich habe jetzt mein Dreijähriges in eben dieser Firma…

Gruß, Markus (den die Bürokratie „indula“ anko***)

Hallo,

Du kannst doch jetzt
in Deiner Firma auch nicht einfach mal heimlich eine Woche in
einer anderen Firma arbeiten gehen, ohne daß Du höllischen
Ärger mit Deinem Chef bekommst…??

Klar kann/darf ich das! (sofern es 1. nicht während meiner Arbeitszeit ist, 2. meine Arbeitsleistung dadurch nicht beeinträchtigt wird und 3. ich meinem Arbeitgeben keine Konkurrenz mache)

Dass ich ansonsten „Indula“ ein Formular ausfüllen muss, um aufs Klo zu dürfen, ist mir selbstverständlich! :wink:

Gruß, Markus

Dass ich ansonsten „Indula“ ein Formular ausfüllen muss, um
aufs Klo zu dürfen, ist mir selbstverständlich! :wink:

…und genau das Formular war bei uns im Amt letztens alle…war ein echt lustiger Nachmittag :wink: