Hallo!
Folgendes fiktives Szenario:
Ein Arbeitnehmer hat zwei sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen A und B.
Jahresbrutto A: 28.000 Euro (Lohnsteuerklasse 1)
Jahresbrutto B: 24.000 Euro (Lohnsteuerklasse 6)
(Gesamt- und Steuerbrutto sind laut Lohnabrechnungen identisch.)
Falls relevant:
Monate 1-4:
A 1.670 Euro Brutto, B 2.215 Euro Brutto
Monat 5:
A 1.670 Euro Brutto, B 5.360 Euro Brutto
Monat 6:
A 2.670 Euro Brutto, B 1.050 Euro Brutto
Monate 7-9:
A 3.340 Euro Brutto, B 1.050 Euro Brutto
Monate 10:
A 1.670 Euro Brutto, B 2.215 Euro Brutto
Monat 11:
A 3.070 Euro Brutto, B 2.215 Euro Brutto
Monat 12:
A 2.530 Euro Brutto, B 1.050 Euro Brutto
Arbeitgeber A wird in einem Formblatt „Angaben zur Sozialversicherung“ über weitere Einkünfte informiert. Arbeitgeber B interessieren andere Einkünfte nicht.
Arbeitgeber A berechnet auf das oben genannte Formblatt hin im Monat 12 die letzten sechs Monate neu: Die Sozialversicherungsabzüge sind nun deutlich höher, Folge: positive Aufrollungsdifferenz, Netto-Lohn A verringert sich um ca. 600 Euro / 6 Monate.
Warum?
Warum wirkt sich Beschäftigung B, abgerechnet über Lohnsteuerkarte B, auf die Brutto-Netto-Berechnung von Beschäftigung A, abgerechnet über Lohnsteuerkarte A, aus?
Vielen Dank!
skiwoman