Aufstände gegen Abschaffung Sklaverei

Gab es gewaltvolle Aufstände gegen die Abschaffung der Sklaverei in islamischen Ländern? Also Nordafrika, Arabien, Naher Osten etc?

Es gab den

Diese Antwort ist falsch. Die Frage lautete (mit Hervorhebung von mir):

Also keine Aufstände der Sklaven gegen ihre Herren, sondern Aufstände der Herren gegen ihre Herrscher, weil sie keine Sklaven mehr halten durften.

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Entschuldige bitte. Die Antwort ist natürlich richtig. Aber auf eine ganz andere Frage, wie es immer so schön bei Genial daneben heißt.

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Donnerwetter :thinking:. Ich hatte das glatt für einen Schreib-,Formulierungsfehler gehalten.
Hast du denn eine Antwort auf die richtige Frage?

Nein. Sonst hätte ich sie schon präsentiert.

Mir fällt es sogar schwer, ohne Bezug auf eine Religion, neben der USA und ihren Bürgerkrieg eine zweite gewaltsame Revolte der Sklavenhalter gegen die Herrschenden zu benennen.

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Nachtrag: ich habe mal Chat GPT 4o befragt.

ICH HABE DIE AUSSAGEN NICHT ÜBERPRÜFT:

Haitianische Revolution (1791-1804) :

  • Obwohl dies eher ein Fall einer Sklavenrevolte war, die zur Abschaffung der Sklaverei führte, gab es auch hier Widerstand von Sklavenhaltern. Die französischen Kolonisten auf Haiti, die Sklaven besaßen, kämpften gegen die Revolutionäre, die die Sklaverei abschaffen wollten. Diese Auseinandersetzung endete letztlich mit dem Erfolg der ehemaligen Sklaven und der Gründung der ersten unabhängigen schwarzen Republik.

Brasilien und die Abolition von 1888 :

  • In Brasilien führte die Abschaffung der Sklaverei durch das sogenannte „Goldene Gesetz“ (Lei Áurea) von 1888 zu erheblichen Spannungen. Viele Sklavenhalter waren unzufrieden mit dieser Entscheidung und widersetzten sich auf verschiedene Weise, sei es durch politische Druckausübung oder wirtschaftliche Maßnahmen, um ihre Interessen zu schützen. Es gab keinen gewaltsamen Aufstand im Stil des amerikanischen Bürgerkriegs, aber der Widerstand der Sklavenhalter war dennoch spürbar.

Reaktionen in den britischen Kolonien :

  • Auch in den britischen Kolonien gab es Widerstand von Sklavenhaltern gegen die Abschaffung der Sklaverei, die 1833 im gesamten britischen Empire eingeführt wurde. In Jamaika und anderen Karibikinseln, wo die Wirtschaft stark von der Sklavenarbeit in den Zuckerplantagen abhing, wehrten sich die Plantagenbesitzer gegen die neuen Gesetze und versuchten, die Umsetzung zu verzögern oder zu unterminieren.

Eine Präzisierung der Frage auf Länder mit islamischer Prägung und gewaltvollem Widerstand, mit Toten und Verletzten führte zu folgenden, von mir nicht überprüften, Beispielen:

  1. Mahdi-Aufstand im Sudan (1881-1899) :
  • Der Mahdi-Aufstand gegen die ägyptisch-britische Herrschaft im Sudan ist ein prominentes Beispiel. Muhammad Ahmad, der sich selbst als der Mahdi bezeichnete, führte eine Revolte, die unter anderem von der Ablehnung der britischen Bemühungen zur Abschaffung des Sklavenhandels motiviert war. Die Mahdisten, die die Rückkehr zu traditionellen islamischen Werten und Praktiken forderten, führten einen blutigen Krieg gegen die anglo-ägyptischen Kräfte. Der Aufstand führte zu zehntausenden Toten und war geprägt von heftigen Kämpfen, die auch mit der Aufrechterhaltung des Sklavenhandels in Verbindung standen.
  1. Zanzibar und Ostafrika :
  • In Sansibar führte der britische Druck zur Abschaffung des Sklavenhandels zu bewaffneten Konflikten. Der Sklavenhandel war ein wesentlicher Teil der Wirtschaft Sansibars, und seine Abschaffung stieß auf erheblichen Widerstand. 1873 zwang der britische Admiral Sir John Kirk den Sultan von Sansibar, Barghash bin Said, zur Unterzeichnung eines Vertrages zur Abschaffung des Sklavenhandels. Dies führte zu Unruhen und gewaltsamen Auseinandersetzungen, obwohl es keine groß angelegten Kriege gab.
  1. Der Darfur-Konflikt (beginnend 2003) :
  • Während der Darfur-Konflikt hauptsächlich aus ethnischen, politischen und wirtschaftlichen Gründen geführt wurde, spielte die Frage der modernen Sklaverei und der Behandlung bestimmter ethnischer Gruppen eine Rolle. Die Regierung Sudans und die mit ihr verbündeten Janjaweed-Milizen wurden beschuldigt, systematisch Menschenrechtsverletzungen zu begehen, die auch Formen der modernen Sklaverei umfassten. Der Konflikt führte zu Hunderttausenden Toten und Millionen Vertriebenen.
  1. Der Zanzibarkrieg von 1896 :
  • Obwohl der Zanzibarkrieg von 1896 primär ein Konflikt zwischen der britischen Kolonialmacht und den lokalen Herrschern um die Kontrolle der Insel war, spielte die Sklaverei eine Hintergrundrolle. Die britischen Bemühungen, den Sklavenhandel zu unterbinden, führten zu Spannungen, die in einem kurzen, aber blutigen Krieg gipfelten. Der Krieg dauerte nur etwa 38 Minuten, ist aber ein Beispiel für die Spannungen, die durch die Abschaffung der Sklaverei ausgelöst wurden.
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Ich aber diese Aussage schon:

weil ich sie für unglaublich hielt, aber sie scheint tatsächlich zu stimmen:

Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht!

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Imho passt keines der Beispiele wirklich auf die Frage. Aber grundsätzlich ein gelungener Einsatz von ChatGPT, bei dem sie ihre Stärken ausspielen kann. Auf jeden Fall eine gute Möglichkeit, sich neues Wissen anzueignen. Ideal natürlich, wenn man im nächsten Schritt die Ergebnisse auch noch selber überprüft.

Es ist Sonntag. Ich will mich erholen und setze darauf, dass @anon41641139 selbst noch mal mit anderen Quellen recherchiert, nachdem ich mehr als einmal darauf hingewiesen habe, dass ich die Ergebnisse nicht geprüft habe.

Der Satz war auch nicht an dich gerichtet :slightly_smiling_face:

Ehrlich gesagt hätte ich auf so eine hingerotzte Frage gar nichts geantwortet. Aber klar, man kann so eine offensichtlich falsche Antwort wie die von @raketenbasis nicht so unkommentiert stehen lassen.

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Hingerotze Frage? Unverschämt. Wie soll man denn sonst fragen? Wir sind hier im Internet, ich schreibe keine Doktorarbeit. Menschen wie sie brauchen wir definitiv nicht. Andere versuchen wenigstens etwas nützliches beizutragen doch sie, sie plappern irgendwas. Wieso schreiben sie überhaupt etwas, wenn sie das Thema eh nicht beantworten wollen/können. Ich habe für seine Antwort mal etwas mehr recherchiert und es passt einigermaßen. Wenn sie eh nichts beitragen möchten/können, dann sollten sie einfach mal die Schnüss halten

und genau deshalb ist Höflichkeit und die Nettiquette (falls dieser Begriff Ihnen geläufig ist) oberstes Gebot… ihre Antwort auf den Beitrag von @Penegrin hier lässt übrigens darauf schließen das es offensichtlich nicht der Fall ist.

Ein Gruß wäre z. B. etwas. aber ich halte besser auch die…

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Wo ist das bitte nicht höflich? Es ging um meine Frage und er schreibt irgendetwas, was absolut nicht meine Frage beantwortet. LG Stewart

Doch doch, es sind alles (verifizierbare) Antworten auf eine

Wenn in den Fragen (auch die vom UP) jedoch gemeint war, wo bei kriegerischen Auseinandersetzungen speziell islamische Motive im Spoiel waren (und nicht bloß Sklavenhändler, die halt Muslime waren), dann war die Formulierung der Frage falsch, nicht die Antwort. Denn wie ich schon öfter schrieb, reagiert ChatGPT sehr präzise auf die Formulierung von Fragen.

Wenn da Unsinniges rauskommt, liegt das meist an der unklaren Frage-Formulierung, und nicht an der Antwort.

Gruß
Metapher

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Richtig, aber selbst hier gibt es ein paar grundlegende Regeln den Anstand betreffend. Wenn du eine E-Mail mit einer Anfrage schreibst, dürfte am Anfang wohl eine Anrede und am Ende ein Gruß stehen. Halt fast so, als ob zwei höfliche Menschen miteinander kommunizieren. Denn es sind halt auch Menschen, die hier in ihrer Freizeit Fragen beantworten.

Gut, der Vorwurf wäre jetzt meinerseits nicht gekommen. Allerdings riecht deine (grundsätzlich im Übrigen sehr spannende) Frage nach einer Hausaufgabe, die am Montag fällig ist. Kann mich natürlich irren, kommt ja auch ab und an mal vor.