Aufstocken ohne Einwilligung des Nachbarn

Hallo an alle,
wir wollen uns ein Haus kaufen und würden es gerne aufstocken.
Das ganze würde auf einem Anbau passieren der dirket an der Grunstücksgrenze liegt ( Doppelhaus ).
Der Nachbar sgate dem Verkäufer, dass er nicht einwilligen würde.
Hat jemand mit so etwas Erfahrung ?
Hat jemand vielleicht trotzdem gebaut und kann sagen, was passiert ist ?
Kann man so etwas riskieren ?

Hallo Heiko,
der Kauf eines Hauses kostet schon genug Zeit und Nerven. Erst zu kaufen und dann einen nicht genehmigten Umbau zu riskieren, ich denke das ist ein Schuss in den Ofen. Warum gehts du nicht den anderen Weg und holst dir erst die Zusage vom Bauamt?

Gruß Wolfgang

Hallo Heiko?
ohne Genehmigung des Nachbarn bauen, würde ich nicht empfehlen.
Im Extremfall musst Du alles wieder abreißen!
Setze Dich mit dem zuständigen Bauamt in Verbindung, die würden prüfen, ob die Ablehnung des Nachbarn begründet ist, und evtl. eine übergeordnete Genehmigung erteilen.
Gruß, Edi

Tach,

Kann man so etwas riskieren ?

klares nein. Erst mal einen Blick in Grundbuch und Baulastenverzeichnis geworfen. 1-geschossige Anbauten auf der GG sind u.U. schon in der Vergangenheit nur mit Zustimmung des Nachbarn möglich gewesen. Diese Zustimmung fand sich dann als Baulast im Grundbuch des Nachbarn wieder. Im Gegenzug ist möglicherweise eine gleichlautende Eintragung auch bei dem ausgeschauten Objekt eingetragen. Sperrt sich der Nachbar, ist Schluss. Dann ginge es nur noch über ein Staffelgeschoss, wenn nicht schon das Haupthaus die max. zul. Bautiefe des Grundstücks beansprucht.
Ein gut gemeinter Rat: mit Vorsicht diese Dinge angehen und zunächst absichern, dass der vorh. Anbau überhaupt genehmigt ist. Oftmals wurde so über den Zaun hinweg gesagt „mach mal, ich hab´ nix dagegen“.

Gruss

B